Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Dienstag, 25. November 2014

In der Selbst-Bestimmung wohnt die Blindheit

Titel: Die Folgen der Leere im Wissen

Was Mensch nicht tun sollte, ist vielleicht: lügen und betrügen und terrorisieren und vergewaltigen und morden und ... Wird aber trotzdem @lltäglich von Menschen getan; das ist ohne Zeigefinger.

Was Mensch immer tun sollte, ist, die Wirklichkeit so genau zu benennen, wie Mensch dieser nahe kommt, kommen kann, das tue *ich, vielmehr, *ich arbeite daran täglich, aber trotzdem ist Blindheit auch für *mich kein Vorwurf, sondern eine beweisbare Tatsache.

Das Mensch ist trotzdem - Blindheit - ziemlich weit damit gekommen, fragt sich nur, wie weit noch? Was die AfD angeht, diese Partei ist das Paradebeispiel für meine Sätze. Eine Alternative zum Besseren für ein kleine Minderheit, für die grosse Mehrheit aber eine Verschlechterung. Für *mich ist das eine Partei der Engstirnigkeit, der Arroganz und der EntSolidarisierung.
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Kleiner Park an einer Strasse,
mit dem Namen: Am Karlsbad
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Heute Mittag aufgenommen.
Spätblütler
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Blindheit ist z.B.: nicht sehen zu wollen oder zu können, wie viele MitMenschen in Armut darben, in Obdachlosigkeit leiden, wie die Schulen verkommen, wie fast alle Bereiche der kulturellen Beschäftigung und gesellschaftlichen Förderung und der Vermittlung von Wissen für die wenig begüterten Menschen, - die ja die Mehrheit ist - permanent unterfördert oder sogar geschlossen wird und und und ..., wie aber daneben eine kleine Minderheit mehr und mehr geschont und gepäppelt wird, obwohl Diese viel mehr haben, als sie jemals brauchen.

Betriebsblindheit ist ja vor allem, dass sogar die Menschen, die für diesen Reichtum aufkommen - also die voller Verachtung so genannten Unter- oder Mittel-Schichten -, somit sogar die, die kaum mehr als das nötigste haben, die Parteien wählen und wieder wählen, die nichts an diesem Zustand ändern wollen.

Die wenigen Privilegierten und viel-Besitzenden werden also permanent in ihrem Tun bestätigt? Die Mehrheit stützt und bestätigt also die Ausbeutung und Geringschätzung durch eine kleine Minderheit.

Wenn das nicht blind ist, bei der Tatsache, dass insgesamt genug von Allem für Alle vorhanden ist, es aber in allen menschlichen Gesellschaften ungleichmässig verteilt ist. Oder, wie nennen wir dieses Verhalten sonst?

Aufrichtigkeit, Klarsichtigkeit?

Die Ursache[n] dieser normalen / natürlichen [Betriebs]Blindheit des Menschen, ist unten (Selbst-Bestimmung) in diesem Beitrag zu erahnen.
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Titel: Vom Zwang zum getrennten Wohnen

Neue Formen des Zusammen wohnens suche *ich schon lange.
Diese normale Wohnform des Menschen in vereinzelten VielZimmern oder HausHöhlen, ohne Räume und auch den Anspruch zur (auch) befremdlichen Geselligkeit und Räume zur spontanen Trefflichkeit und beruhigenden Gemeinschaftlichkeit, finde *ich gestrig, obwohl es noch fast zu 100 Prozent (in EU) HEUTIG ist.

Und das, obwohl es uns wohl bekommt, wenn wir weniger abgeschlossen und separiert zusammen erLeben, aber das wird noch dem Trieb zur Geheimniskrämerei und dem faulen Misstrauen geopfert. Faul deshalb, weil Vertauen das Einholen von Wissen und das erarbeiten von Selbst-Erkenntnis braucht, und das scheuen (müssen scheuen!) fast alle MitMenschen noch: "wie der Teufel das Weihwasser". Und *ich habe den Spruch mit bedacht gewählt, denn eins dürfte den Leses wohl klar sein:

Das Glauben ist einfacher und energetisch sehr viel günstiger, als Wissen.

Und da das Misstrauen ein Bereich und eine Folge des weiterhin "ÜBER" (näheres dazu weiter unten) uns Menschen [Selbst-] bestimmenden [aber-] Glaubens ist, wohnen wir noch weitgehend getrennt, statt gemeinsam und mitEinander vertraut und damit auch wohliger und glücklicher[weise].
Oder etwa nicht.

Quelle des obigen Artikels: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 25. November 2014, Feuilleton

Und nun etwas ganz anderes.

Vor dem folgenden möchte *ich Sie bitten etwas inne zu halten und zu bedenken, dass die Radikalität der Selbst-Erforschung *mich oft tief verunsichert. Mehr und mehr schwindet die geglaubte Freiheit, schwindet das sicher geglaubte Wissen, schwindet das Vertrauen in das Sprache, ..., wird bewusst, auf welchen Grundlagen das auch menschliche erLeben beruht.

Das kann tief verunsichern und somit auch ängstigen. Sie wissen, dass *ich Scherze und Unernstlichkeit kennzeichne, das tue *ich hierfür nicht.
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Titel: Eine Nachricht vom Grund der Selbst-Bestimmung

Nur ein kleine nähere Facette des Erkennungs-Diensts zum Begriff: "Selbst-Bestimmung".

Es ist *mir einfach ein Bedürfnis in manche - vor allem dem Selbst wichtige - Worte auch tiefer und weiter geradezu hineinzukriechen, wenn das Leuchten nicht mehr ausreichend ist, weil das Licht eben nicht überall aufklärt / aufklären kann oder auch mag.

Wodurch wird ein Mensch erregt zu handeln, das Selbst irgendwo hin- oder auch herzu bewegen, zu tun, was es so tut, und über (das Hirn ist ja zumindest im Stehen oder Sitzen meist über dem RestKörper, aber deshalb nicht unbedingt für dessen Handeln und nicht-handeln zuständig) das Selbst zu bestimmen?

Was ein-Es tut und lässt ist nicht überlegt, und die längeren Leses wissen inzwischen was und meist wie wenig im Nicht[s] drinn ist. Die Selbst-Bestimmtheit ist fast vollkommen unbewusst. Der obige Artikel deutet auf ein paar Ursachen und Prozesse, die unser Handeln auslösen und bestimmen.

Quelle des Artikels: Süddeutsche Zeitung, vom 25. November 2014, Seite: Wissen

Vielleicht ist *mir bald klarer, was die Differenz zwischen Selbst-Bestimmung und Selbst-Entscheidung ist?

Mittwoch, 5. November 2014

Von der Armut des Un-bewusst-Sein

Dieses Beitrag war / ist in der SprechLichtung eines des erfolgreichsten, *ich habe es etwas ausgebessert und weil es aktuell ist und bleibt und wegen des besseren neuen Titels, auch hier eingestellt. 

Haben Sie noch meinen Beitrag zu Tomaten auf die Pizza in den Augen, oder zumindest im Gedächtnis? Ich habe zwei Artikel gefunden, von so vielen, die meinen Eigen-Eindruck bestätigen und die ich zur Selbst-Bestätigung, und auch für Sie nun auch hier einstelle.
Die Worte in diesen {Klammern} sind von mir.
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Sie werden sofort bemerken, was
dieses Selbst-Foto mit dem
Artikel zu tun hat.
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Aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 24.06.2012.
Titel: Wir können vieles einfach nicht wissen
Untertitel: "Das soziale Tier" ist ein Buch des Journalisten David Brooks.
Mit ihm sprach Alard von Kittlitz.
Auszüge:

»FAS: Hier in Deutschland wirbt man für ihr Buch mit der Behauptung, dass darin ein neues Menschenbild geschildert werde. Das stimmt doch aber gar nicht. Es werden eher ein paar ältere bestätigt.
David Brooks: Meiner Ansicht nach ist es jedenfalls nicht so, dass uns die neuen Wissenschaften ein neues Bild der menschlichen Natur liefern. Eher helfen sie uns zu verstehen, welche der bekannten Menschenbilder akkurat {ich würde da gerne "wirklichkeitsnah" einsetzen} sind. Mich beeindruckt mittlerweile sehr, wie ein paar Leute wie Marcel Proust, George Eliot oder Henry James {... Homer, Sokrates, Platon, ..., Moses, Paulus, Augustinus, ..., Spinoza, Rousseau, Kant, ... Marx, Nietzsche, Freud, ..., oh mein Gott! mein Kopf schwirrt vor Namen! Fallen Ihnen auch noch ein paar ein, die Mr. Brooks vergessen hat? ... Dickens, Balzac, Kafka ... } tiefgreifende Einsicht in das menschliche Schicksal hatten, aber durch Beobachtung gewonnen, nicht durch wissenschaftliche Experimente.

FAS: Hat die Forschung Sie auch mal erschüttert? Oder fanden Sie sich in Ihren Ansichten eher bestätigt?
David Brooks: {Und jetzt kommt das Beispiel, dessentwegen ich diese Auszüge hier eingestellt habe: Aufregend!} Ich würde schon sagen, dass mich geschockt hat, wie massiv unser Unterbewusstes unsere Meinungen und Entscheidungen beeinflusst. Ich bin zum Beispiel vor kurzem über eine Studie zur Arbeit von israelischen Bewährungsausschüssen gestolpert. Die Häftlinge kriegen sechs Minuten Zeit, um ihren Fall zu beschreiben, und dann entscheiden die Richter, ob sie die Häftlinge auf Bewährung rauslassen oder nicht. Die Richter geben etwa in 35 Prozent der Anhörungen Bewährung. Ausser in der ersten Stunde nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen. Dann bekommen 65 Prozent Bewährung. 

{Abgefahren, oder? Was so ein voller Magen alles zum Urteil eines ander-Es beiträgt! Also Gnade Ihnen das Glück oder was auch immer?, wenn Sie je vor eines Richt-Es treten, dass Es (Sie + Er + als Was auch immer ein-Es daSein möchte = Es) kurz davor gegessen hat und einigermassen ausgeschlafen ist, dann werden Sie zu zwei Dritteln freigesprochen oder bekommen sonstwie ein gutes Urteil. Ist das noch zu fassen?}

David Brooks: Das ist doch einfach riesig. Ein riesiger Effekt auf das Leben der Häftlinge! Und davon ist die Literatur mittlerweile voll, davon, wie uns Dinge beeinflussen, von denen wir nichts mitkriegen. Wir wissen natürlich alle, dass das Unbewusste mächtig ist. Aber immer wieder vor Augen geführt zu bekommen, worin diese Macht besteht und wie weitreichend sie ist, das war schon ein kontinuierlicher Schock für mich.

{Ganz meinerseits!}

FAS: Wobei das in dieser Kurzbeschreibung viel pessimistischer klingt als in den Ausführungen in Ihrem Buch. Dort steht nicht, dass wir die Gefangenen unseres Unterbewussten seien.
David Brooks: Ich selbst jedenfalls finde das Buch ganz sicher nicht pessimistisch. Es ist zwar schon so, dass wir unseren Geist nicht direkt kontrollieren können. Wenn wir das könnten, könnten wir uns ja zum Beispiel sagen, mit dem Essen oder Trinken aufzuhören, und dann würden wir ganz automatisch anhalten. So viel Kontrolle haben wir nicht über uns. Aber wir haben die Möglichkeit, unsere Umwelt zu beeinflussen und darüber dann auch unser Denken. Ich meine, dass die Menschen über die Jahrhunderte gelernt haben, ihr Umfeld zu strukturieren und ihr Unbewusstes dadurch auch zu beeinflussen. Durch Manieren, durch Regeln, durch gesellschaftlich geteilte Erziehungsideale. Ich glaube, wir haben als Menschen gelernt, unser Unbewusstes durch solche Dinge in eine positive Richtung zu erziehen. Der freie Wille mag viel eingeschränkter sein, als wir das früher geglaubt haben, aber wir sind gesellschaftlich anpassungsfähig, und wir haben das grosse Glück, die Erben sinnvoller Regeln und Gewohnheiten zu sein.

{Tja, Was beeinflusst diese positive Entwicklung, Was beeinflusst die Formung von Verhalten, von Regeln, von "sinnvollen" Gewohnheiten? Wieviel EigenLeistung des Menschen steckt im Menschen, und wieviel EigenLeistung steckt in unserer "positiven" Entwicklung, oder: Wieviel Vorgaben und Prägung des DaSein und unserer tierischen Herkunft, Vergangenheit und auch der Aktualität steckt in Uns und formt und prägt Uns weiter? Sie wissen, hier geht es ums Ganze und im Ganzen steckt stets und immer auch das Zweifel[n] und das Chaos mit drinn. Näheres dazu im Beitrag "WeltenRettung"}
...
{Aber nun zur Beruhigung der Gemüter inmitten all der Komplexität des DaSein}

FAS: ... Sie plädieren eher für Langsamkeit, dass manche Dinge Zeit brauchen, bevor man sie verstehen oder anwenden kann. Sie sagen, dass die unbewusste Verarbeitung unserer Erfahrungen länger dauern kann als die bewusste.
David Brooks: ... Wenn man in einem komplexen Umfeld ist, sollte man sich so lange darin bewegen, bis man das Gefühl hat zu wissen, wie man sich verhalten sollte, was jetzt die richtige Handlungsweise ist. Problemsituationen lange und gemächlich zu beobachten und über sie nachzudenken ist der fixen Entscheidung fast immer weit überlegen.

{Verzeihen Sie, aber jetzt weiss *ich, warum diesem Menschen nur die 3 Namen oben eingefallen sind und warum er im Vorspann des Gesprächs als "Konservativer" vorgestellt worden ist. Die Frage von *mir an Herrn Brooks wäre, wie er mir das "weit überlegen" begründet und wie lange die Wartezeit bis zur Aktion oder auch nur der Reaktion ist, aber ich greife vor:}

FAS: Was heisst das für Gesellschaftsbereiche, in denen viele junge Leute sehr schnell schwere Entscheidungen zu treffen haben? Für die Finanzwelt zum Beispiel?
David Brooks: Na, wir hatten ja lange ein hübsches Modell, in dem die Banker sich angeblich stets in rationalen Eigeninteresse verhalten würden, so dass es auch keine Torheiten auf breiter Basis geben könnte. Wir haben dann aber 2008 gesehen, wie emotionale {unbewusste} Reaktionen und Stösse durch das Finanzsystem gehen können wie durch einen Haufen aufgescheuchter Hühner. Banker auf der ganzen Welt, die zur gleichen Zeit die gleichen Fehlentscheidungen, die gleichen falschen Einschätzungen der Lage trafen. Ein weiteres Beispiel dafür, wie vernetzt wir sind, auch wenn Ozeane zwischen uns liegen und wir nur per Mail kommunizieren.

{D'accord. Egal, was zwischen Uns Menschen ist (liegt?), Wir sind miteinander verbunden, Wir sind NICHT Eins, aber Wir sind auf starke Weise miteinander verbunden, so fühle *ich das, und so behandle *ich das.}

FAS: Ein Gedanke zu diesem Komplex sind in Ihrem Buch die "emergenten Systeme". Kurz gesagt, schreiben Sie, dass es für soziale Phänomene nie bloss einen einzigen Grund gibt. ... Wir können nicht jeden Faktor verstehen, der die Wolke {die Tröpfchen der Wolke sind die vielen MitGlieder und WirkungsTeile, welche die sozialen Phänomene bilden und vor oder bei einer Entscheidung bedacht werden wollen} formt. Was bedeutet das für unser Verständnis politischer Handlungsfähigkeit und Verantwortung?
David Brooks: Eine Wendung, die mir bei der Arbeit am Buch immer wieder durch den Kopf ging, war "epistemologische Bescheidenheit". Damit meine ich, dass die Welt so komplex ist, dass wir vieles einfach gar nicht wissen können. Das heisst auch, dass wir zum Beispiel nicht wirklich wissen, welche Faktoren genau zur Armut führen oder was man verändern muss, um die Armut zu beseitigen. Daher sollte man umfassende Ansätze fahren, man muss diverse Umstände ändern, wenn man den Einfluss der einzelnen Bestandteile nicht begreift. Wenn Armut eine negative Rückkopplungsschleife ist, in der ökonomische, kulturelle und psychologische Faktoren alle eine Rolle spielen, und man versucht, in allen Bereichen zugleich etwas zu bewirken, dann kann man es vielleicht schaffen, diese Rückkopplung umzupolen, von negativ in positiv. Aber man kann nicht nach dem einen magischen Hebel suchen.«
Ende F.A.S.-Auszüge.

Schön, dass Wir mal darüber geredet haben.

Aber Sie werden einsehen, dass das Mensch bei der Komplexität aller Entscheidungen, natürlich erst mal nichts an der Armut, oder auch irgendetwas anderem, was so schief läuft, ändern kann. Oder? Ironie Ende.

Können Sie verstehen, dass *ich öfter zumindest gelächelt habe, beim lesen? "... dass wir vieles einfach nicht wissen können."! (oder nicht wissen wollen? Hmm!?) Über die Ursachen von Armut?

Nun, ein Unwilliger an Veränderung, ein sogenannter Konservierer, möchte freilich nicht so sehr viel darüber wissen, und wissen wollen, wie Armut entsteht und welch vielschichtige Faktoren dazu führen, das ist für diese Menschen einfach unüberschaubar, da schauen Sie doch lieber wegg, Einfachheit sprengt da Ihre VorstellungsBereitschaft

Die Konservierer möchten alles so komplex und kompliziert wie nur nötig und auf keinen Fall einfache Lösungen, denn dann könnte Mensch ja was ändern, aber wenn es kompliziert ist, muss Mensch gaaaaanz lange, sehr lange!, warten und das ich erst einfinden in so eine verfahrene und unübersichtliche Situation und dann vielleicht, gaaaaanz langsam, aber wirklich mit grossen Pausen DaZwischen, Mensch erträgt das ja sonst nicht, kann Mensch mal nachdenken. Nach Denken, Nach Denken, Nach, Nach, da Nach dann mal Denken, aber Sie wissen, es ist alles so kompliziert mit der Armut.

Menschen haben einfach keine Mittel und Gelegenheit für ausreichend Trinken, Essen, Wohnen, Bildung, Kleidung und Kunst und andere Menschen haben dafür so viel davon, oder, ist doch so, aber das zu ändern ist freilich zu kompliziert, das würde selbstverständlich jeden menschlichen VerhaltensRahmen sprengen, deshalb denken Wir noch ein wenig darüber nach ... Hmm! Ach, lassen Wir es lieber so, wie es ist, Wir können sowieso nichts daran ändern.

Und jetzt glauben Sie bloss nicht, *ich hätte eine Lösung dafür, Sie lägen richtig, aber Sie, die Konservierer und Macht(in]Haber und -Woller und unser (natürlicher!) menschlicher Trieb, haben zu müssen und abzusondern und besser sein zu müssen, ist noch viel zu stark, als dass einfache, nämlich logische oder auch vernünftige Lösungen gefragt sind, oder gar angenommen würden, wenn das Ziel ist, den übervollen Reichtum dieser Welt besser, vielleicht sogar GleichMässiger, auf die Bewohner dieser Welt zu verteilen.

Davon handelt ja auch das obige Gespräch.
Es handelt ja von dem Schock, den Herr Brooks erfahren hat, als er zum Beispiel davon erfuhr, dass Richt-Es mit vollem Bauch gemütlicher und zum Vorteil der Angeklagten entscheiden. Als Herr Brooks und damit auch immer mehr Menschen erfahren, wie wenig, wie winzig wenig wir nach logischen, nach vernünftigen Kriterien entscheiden und wieviel aus dem (un-bewussten) Bauch heraus. Und dabei ist der volle Bauch noch stets freundlicher und mitfühlender, als ein leerer. Was würde das also für eine Welt, für ein Miteinander sein, wenn Wir Alle Menschen mit vollen Bäuchen ausstatten, dann, wenn Sie es brauchen?

Eine zufriedene Welt. Aber wollen Wir die?
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Hier nun ein Foto eines grossartigen Fotografen, der ab den 30ern durch seine Heimat (USA) gereist ist, auch um die grosse Armut abzubilden, und zu dokumentieren.
Von Walker Evans (1903 - 1975)
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 01.03.2012.
Titel: Das menschliche Bewusstsein ist ein Aufsichtsratsvorsitzender
Untertitel: Von Zombie-Programmen bis zum Parlament der Nervenzellen: David Eagleman hat ein schmissiges Buch über das Eigenleben des Gehirns geschrieben.

Eine Rezension von BURKHARD MÜLLER zum Buch von DAVID EAGLEMAN, mit dem Titel: Inkognito. Untertitel: Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns. Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Campus Verlag, Frankfurt am Main und New York 2012. 328 Seiten, 24,99 Euro.
Auszüge:

»An diesem Problem kommt kein Fachmann und kein Laie vorbei: dass das, was er in Freuden, Leiden, Taten und Vorsätzen als sich selbst, als sein Ich erlebt, nur einen winzigen Bruchteil von dem ausmacht, was sich in seinem Körper und namentlich seinem Hirn abspielt. Hunderte von Millionen Nervenzellen sind unausgesetzt damit beschäftigt, unsere Verdauung zu regeln – aber keine noch so konzentrierte Innenschau verschafft uns ein Bild von dem, was sie tun. Das ist vermutlich auch besser so, denn man stelle sich vor, zu was man sonst auf der Welt noch käme, müsste man nach einem reichhaltigen Mittagessen ständig die Einspritzdüse der Gallenblase im Blick behalten, von den chemischen Verwicklungen in der Leber, die dahinterstehen, ganz zu schweigen; und doch befällt einen eine Mischung aus Dankbarkeit und Unbehagen, wenn man darüber nachdenkt, wie automatisch alle diese Prozesse für uns und ohne uns ablaufen, um sich nur im Fall einer Störung zu melden – und auch dies auf eine diffuse Weise, die allenfalls zum Arztbesuch veranlasst, aber keinerlei Verständnis der beteiligten Vorgänge einschließt.

{Völlig klar, dass Ihnen jetzt auch die obige Untersuchung der Urteile nach dem Essen einfällt, oder? Entscheiden Wir nach dem Essen freundlicher, milder gestimmt und voll der Gnade, weil der Magen so viel an säuerlicher Widerständigkeit, an Widerwilligkeit und an vielleicht übertriebener Massregelung zur Verdauung der Speisen braucht?
Jetzt hören Sie bloss auf, das Bewusst-Sein vom Körper, in das Es gebettet ist, zu entfernen und zu behaupten, das Bewusst-Sein und darin auch das UrteilsVermögen und die EntscheidungsFindung seien unabhängig, damit liegen Sie falsch. Aber das tun Sie ja gar nicht, ich weiss. Wie heisst es so schön: Geh bitte nicht mit leerem Magen einkaufen! Sie kennen das, dann kauft jed-Es mindestens zu viel, aber gut, weiter im Text.}

Das Verdienst und die Grenze des jetzt erschienenen Buches „Inkognito – Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns“ von David Eagleman besteht darin, dass er die Frage völlig von der kybernetischen Seite angeht. Um den Sachverhalt fühlbar zu machen, benutzt der Neurowissenschaftler und Fernsehstar die kräftige, manchmal etwas schmissig vergröbernde Sprache des gut gelaunten angelsächsischen Sachbuchautors: „Ihr Bewusstsein ist wie ein blinder Passagier auf einem Ozeandampfer, der behauptet, das Schiff zu steuern, ohne auch nur von der Existenz des gewaltigen Maschinenraums im Inneren zu wissen.“
Beispiele gewünscht? Über die verfügt Eagleman reichlich. In Testreihen erklärten ausnahmslos alle männlichen Probanden die Fotos derjenigen Frauen für attraktiver, deren Pupillen weiter geöffnet waren – ohne dass ihnen dieser Umstand bewusst geworden wäre. Die Öffnungsweite der Pupille kann auf gesteigerte erotische Ansprechbarkeit hindeuten. Die eine sendet ein Signal aus, ohne es zu merken, der andere registriert es, ohne es zu merken. Was passiert hier? Offenbar entscheidet hier ein im Verborgenen laufendes Programm über Urteile und Handlungen, die dann später natürlich sehr wohl mit Bewusstsein besetzt werden, deren Voraussetzungen aber gänzlich im Dunklen bleiben. Das arbeitet David Eagleman mit aller wünschenswerten Deutlichkeit heraus.
...
Die Metaphorik zeigt vor allem eins: dass Eagleman keinen Begriff vom Individuum hat. Das „Individuum“, demNamen nach ein Unteilbares, erweist sich dennoch in seinem leiblichen Grundlagen als vielfach zusammengesetzt. Es verbindet sich in Raum und Zeit kontinuierlich mit seiner Umgebung, zugleich jedoch unterscheidet es sich davon kategorisch – wie jeder merken kann, der erst ein Streichholz und dann seinen Finger in die Kerzenflamme hält. So stellt sich das Individuum als das große Wunder im materiellen Kosmos dar. Es gelangt nur im Bewusstsein zu sich selbst, erschöpft sich darin aber keineswegs. Das Bewusstsein lässt sich einerseits als ein Dienst an einem größeren Ganzen beschreiben (wie Eagleman es tut, ohne die Natur dieses Ganzen allerdings näher ins Auge zu fassen), vertritt aber andererseits doch immer auch die Substanz, dem zuliebe dieses Ganze abläuft. ...«
Ende Auszüge SZ-Artikel.
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David Shrigley, "Muh!"
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Nach all dem ist selbstverständlich Kritik angebracht. Denn, sind wirklich die "logischen" oder die "vernünftigen" Entscheidungen die besseren, wie *ich oben anklingen liess?

Nein, selbstverständlich Nein, denn das hängt bei Logik, Vernunft und Bewusst-Sein genauso davon ab, in welche Richtung Es zielt, eine logische Kette kann auch zur Zerstörung führen, die Vernunft auch zur Verschlimmerung von Umständen für Alle oder auch Wenige.

Ob Logik und Vernunft also Besser oder Gut sind, hängt von der Richtung, dem Ziel, dem Zweck, dem Wunsch der Betroffenen und Beteiligten ab. Ist es Unser Wunsch, die Armut in der Menschheit zu beheben, die (auch Wissen-, Aufmerksamkeits- und MitGefühls-) Armut IN den Menschen zu bereichern, für die Menschen und für Unsere Umwelt?

Dann werden Gefühl und Gespür (darIn auch das Bewusst-Sein, mit Logik) dahin lenken, dann wird die Vernunft die Schritte vorbereiten, das Bewusst-Sein die Schritte anfordern und lenken und die Wahrnehmung den Erfolg erkennen. Aber Wir müssen es wünschen.
Und
Wenn das geklärt ist, dann schreiten Wir zur Tat, zur Vernunft förderlichen, zur Bewusst-sein erweiternden, zur das Leid dämpfenden, die Freude bereichernden Tat.

Samstag, 25. Oktober 2014

Menschen-Sprache, UnArchie und A-Komplexität

Titel: Die Entwicklung einer Menschen-Sprache

Immer mehr Traurigkeit kommt in Medien und Gesprächen auf, weil viele Dialekte und "Klein"-Sprachen verschwinden. Kann *ich verstehen, aber ...

... *mir ist es lieber, *ich verstehe die MitMenschen, zumindest in der Öffentlichkeit, als Sie nicht zu verstehen, weil jed-Es so redet, wie Es das aufgeprägt wurde. Dialekte oder sonst einen Kauderwelsch kann ja jed-Es zuHause reden, oder denken, aber MitEinander ist es befriedender und vertrauter - so geht es glaube *ich der Mehrheit und auch *mir-  wir verstehen einander.

Eine allen Menschen gemeinsame Sprache ist *mir ein echtes Anliegen.
Daneben mag es noch Milliarden Dialekte geben, aber in der Öffentlichkeit - also im Schriftverkehr und Schildern - wäre *mir wechselseitige klare Verständlichkeit sehr wichtig.

Den Widerstand oder auch die fehlende Idee der Politik-Es für eine Allen Menschen in allen Schulen vermittelte selbe Sprache - kann doch von *mir aus auch Suaheli oder Javanesisch oder eine gemeinsame NeuEntwicklung sein, wichtig ist doch nur, dass wirklich ALLE Menschen diese eine Sprache komplett und deutlich sprechen und schreiben können - verstehe *ich nicht?

Wie ein-Es mit der Familie oder in der Region mit dem Umfeld spricht, ist doch davon völlig frei gestellt. Aber alle Schilder und Karten, einfach geschrieben, alles, was auch von Fremden verstanden werden muss, brauchen eine allgemein verständliche Sprache.

Was daran weckt Ihren Widerstand?
Wenn es keinen Widerspruch in Ihnen weckt, könnten Sie die Idee auch weiter reichen.
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Dass *ich so eine Installation
bereits öfter hier eingestellt
habe, liegt daran, dass es
*mir sehr oft so begegnet
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Titel: Der Abgesang der Anarchie

Eine Freundin verwendet immer mal wieder ein *mir wichtiges Wort, wie *ich finde, falsch. Also schrieb *ich Ihr:

Du verwendest den Begriff "Anarchie" schon wieder falsch! Himmel, xxxy, Anarchie ist KEIN brutales dumpfes Durcheinander, kein wildes Chaos und Gemetzel! Da fällst auch Du nur auf die angstmachende überhebliche Rhetorik der Fremd-Bestimmung, der Mächtigen und Machthaber herein, die ein System der "Herrschaftslosigkeit", der "Obrigkeitslosigkeit", der Führungslosigkeit - und genau das ist Anarchie -, als dumpfes gefährliches Gewühle und tödliches Gezänk verunglimpfen. Und das noch bevor jemals auch nur annähernd so etwas wie Anarchie ausprobiert wurde, wenigstens in grösseren Gemeinschaften. Meine Bitte wäre also, verwende für Brutalität, für grobes Durcheinander und dummes Chaos genau diese Worte und nicht mehr den Begriff für die Selbst-Ermächtigung des Menschen, den Begriff für die Selbst-Befreiung des Menschen von der Fremd-Beeinflussung und -Beherrschung.

Oder *ich muss dafür einen neuen Begriff erfinden.
Und genau das ist wohl die beste Idee! Weil der Begriff schon so voller Angst aufgeladen ist, dass die Idee, die darin auch enthalten ist, schlottert und dringend auswandern möchte, gerettet werden muss / möchte.

Meine Freundin gab *mir darin recht, auch sie möchte lieber die Idee retten, als weiter vergeblich zu versuchen, den Begriff von der Falschheit und Angst zu entleeren. Vergeblich. Also bleiben Chaos, Durcheinander und brutalste Gemetzel dem Begriff "Anarchie" enthalten.
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Blumen"wunder", um einen Baum
an der Bergmannstrasse
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Tirel: Warum gehe *ich auf solche Meldungen ein?

Heute z.B. stand in einer Zeitung, dass der "Comedien" Herr Nuhr wegen eines Witzes ÜBER "den" Islam (die Leses wissen, dass es in etwa 10.000 verschiedene Richtungen und noch mehr Auslegungen des Koran - und somit des Kerns des Islam - gibt) angezeigt wurde.

Mein Kommentar in einer Zeitung:

Steht der Islam in Köln und ruft "Allah u akbar", kommt Köln vorbei und sagt: "Kölle Alaaf".

Wenn *ich nur mit solchen Vereinfachungen etwas anfangen könnte! Der Islam? Der Kölner? Kann denn kaum ein Mensch differenzieren. Und das ein so witzloser MitMensch wie Herr Nuhr so bekannt ist, und scheinbar so beliebt, betrübt m*ich.
Dessen Witze sind so abgeschmackt und knödeln *mir nur die Gehörgänge zu, dass es m*ich nicht wundert, dass Er irgendwann mal in einen Fettnapf tritt, der zurück spritzt.

Ja, DER Katholik is[s]t ... und DER Deutsche sowieso, Angst und Wurst und Bier und Dirndl, ja, ja, ja, und wenn sie nicht gelebt haben, dann sterben sie in ihren Vereinfachungen und zotigen Überheblichkeiten bedeutungslos dahin. Und eine MitKommentiererIn hat geschrieben, dass, wenn mal jemand in diesem Land den Mund aufmacht, man gleich mal wieder sieht, was dann passiert. Und weit über hundert gefallen waren schnell gefunden!

Ja, ja, das zum Thema: Aufarbeitung des Nationalsozialismus?
Grummel, grummel.

Sonntag, 21. September 2014

Selbst-Bestimmung, Selbst-Aufgabe und eine Rose

Titel: Von der Macht der Selbst-Bestimmung

Freier Wille.

Die Frage ist ja: Wie wird diese Freiheit gemessen?
Zum Beispiel könnte *ich als Mass, die Anzahl der Entscheidungen nehmen, die ein Mensch am Tag trifft. Vom einschlafen, bis zum einschlafen und allem was DaZwischen entschieden wird. Wann steht ein-Es auf, was für eine Zahnbürste und Paste benutzt Es, wie lange wird geputzt, was trinkt Es zuerst nach dem Aufstehen, was is[s]t Es, wie lange isst Es, ..., wann und wie geht Es zu Bett, was tut Es während des Schlafens.

Wieviele Entscheidungen braucht ein-Es (= 1 Selbst) um diese 24 Stunden zu überleben und zu gestalten? 1.000? 100.000? 1 Million? Wahrscheinlich weniger als 1.000. Die Menschen, die *ich gefragt habe, waren bei der Vorstellung von 1.000 pro Tag schon überfordert.

Die Wirklichkeit sind MultiBilliarden pro LebeWesen pro 24 Stunden.

Um ein so komplexes LebeWesen, wie das Mensch am erLeben zu lassen, braucht das Körper pro Sekunde Billionen Entscheidungen, welches Protein gebraucht wird zum Beispiel. Denn den meisten Menschen ist unbekannt, dass Es - = 1 Selbst - nur deshalb is[s]t, weil Es aus etwa 100.000.000.000.000 Zellen ist.

Alleine nur ein ganz kurzer Gedanke, wie z.B. das Wort "Freiheit", wird nur dadurch zu einem spürbaren Wert, weil daran Millionen Nervenzellen beteiligt sind und daran arbeiten; wenn dieses eine kurze Wort dann auch noch ausgesprochen werden soll, also ein paar hundert Muskeln und Sehnen bewegt werden, um das Wort hörbar zu machen, gehen die Entscheidungen für dieses eine ausgesprochene Wort in die MultiMilliarden.

Fast keinem Menschen sind diese Zusammenhänge seines daSein auch nur bekannt.

Noch einmal die Frage:
Wie hoch ist der Anteil der Selbst-bewussten und wirklich nur im und vom Selbst entwickelten und geformten Entscheidungen pro 24 Stunden? 10? 13? 2?

Was hat das bewusste / denkende Teil-Selbst im Gesamt-Selbst zu entscheiden?
Die Spanne dessen, ist, wie durch die obigen Informationen vielleicht klar geworden ist, kaum messbar. Prozent oder Promille sind hoffnungslos weit entfernt.

Jedes LebeWesen ist ein bestimmtes LebeWesen, ein Selbst-Bestimmtes LebeWesen. Das Selbst und dessen jeweilige Triebe und Bedürfnisse bestimmen das alltägliche daSein und alles Handeln. Die jeweilige Selbst-Verschiedenheit im Aussehen und Handeln ist (lediglich) eine Folge der Verschiedenheit innerhalb der RaumZeit die ein-Es ist, und in der ein-Es ist.

Ist das jetzt irgendwie schlimm, oder so? Wieso?
So isses schon immer gewesen. Und bisher haben wir damit erfolgreich überlebt und erLebt. 

Ausserdem verhindert das doch ganz und gar keine Veränderung in Richtung der Vergrösserung des Selbst-entschiedenen Anteils!
Dass die zum erLeben nötigen körperlichen Entscheidungen und die darauf folgenden Bewegungen / Handlungen zu fast 100 Prozent unbewusst sind und meist auch jeden bewussten Eingriff behindern, ist doch bis Heute von Vorteil. Gewesen?

Glauben Sie alles nicht?
Na, dann könnten Sie die obigen Informationen und Einlassungen (im) Selbst überprüfen.

Freier Wille? Freiheit?
Wissen wir Menschen, wovon wir da reden, oder reden wir einfach mal, ohne wirklich zu erkennen oder gar zu wissen, von was und woraus.

Bis jetzt ist die Freiheit also eine Kleinlichkeit, besser, eine schöne Vorstellung.
Unsere Freiheit im Selbst - und nur von und einschliesslich in diesem einen Selbst, ohne jegliche Beeinflussung durch die Prägung der Region (z.B. Klima) / Tradition, der Familie, der Eltern und noch tiefer, der Prägung als Mensch und von Trieben, wie dem Fortsexungstrieb, und dem Bedürfnis und Verlangen von anderen Menschen - zu entscheiden, was das Selbst wann und wofür und in welche Richtung und ... tut, ist also eigentlich nicht messbar, wenn alle Entscheidungen in und von einem Selbst damit verglichen werden.

Die Freiheit ist also schön gerechnet - im Durchschnitt - etwa 0,0... bis 2 von 100.000.000.000.000.000.000.000... pro Tag, was wirklich Nichts ist, so wie *ich dieses Nichts begreiffe. Aber wir fahren oder gehen, oder auch erLeben gut, mit dieser nicht vorhandenen Freiheit. Freiheit, die ein Wunsch ist, eine schöne Idee, eine gute Vorstellung, eine passable Entwicklung sRichtung.

Vielleicht ist die Zukunft Freiheit?

Aber, um diese Zukunft zu erLeben brauchen wir Veränderungen des Selbst und darumherum auch der Gruppen und Gesellschaften, die wir formen und in denen wir Geborgenheit und Verlässlichkeit und Liebe und Spiel und Freude finden.

Aber da wir in Masse zu bequem sind, Selbst zu denken und die Bestimmtheit in der wir erLeben zu verkleinern, werden zumindest wir heutigen Menschen diese Zukunft nicht mehr erLeben.
Das zu den Voraussetzungen.
Den vergeblichen Voraussetzungen der Selbst-Entscheidung.
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Titel: Die Unmöglichkeit des Wir und der gemeinsamen Entscheidung

Überschrift: Unsere letzte Chance ist die Klimakatastrophe
Untertitel: Naomi Klein rechnet mit dem RadikalKapitalismus ab.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 20. September 2014, Feuilleton, von Jörg Häntzschel

Wie bereits geschrieben, das Mensch ist fast alles Scheissegal. Das ist keinerlei Vorwurf. Das ist einfach so. Hauptsache ich. Nach mir die Sintflut. Alles soweit normal und allgemein akzeptiert.

Warum also kümmert das weitere Umfeld und Geschehen überhaupt ein-Es?
Das ist doch das eigentlich verwunderliche, dass es überhaupt irgendwelche Menschen gibt, die etwas weiter, als nur bis zum Spiegelbild oder der Nasenspitze kucken; und mehr beizutragen haben, als nur die Triebbefriedigung und alles was dazu nötig ist, zu bedienen?

Du lieber Himmel, was tue *ich hier!?
Für die Aufweckung der Masse ist noch kein Kraut gewachsen, dagegen gibt es jede Menge Mittel, da kommt ein-Es, wie auch *ich nicht an. Hoffnungslos. 

Also, Oliver, gib auf, und geniess das bisschen, dessen *du habhaft werden kannst und nach *dir die Sintflut. Die Masse machts nach und wie heisst es so treffend: Milliarden Fliegen fressen Scheisse, Milliarden Fliegen können doch nicht irren, also Oliver, friss Scheisse!

Titel: Vom Schrumpfen der Befindlichkeit

Herrje! Was sollte mich auch jemals mehr kümmern, als nur ich!
Das ist doch sowieso die allgemeine Richtung des menschlichen daSein, wichtig ist nur ich. Und, sterben ist doch nicht schlecht. Echt, ich muss aufhören, mehr spüren zu wollen, als nur mich. Also Mensch, sei endlich normal!