Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 11. April 2015

Poesie und das Staat jammert gern übers FinanzSystem

Selbst-Leid-Poesie:

Ich bin depressiv, also bin *ich:
miss gelaunt, orientierungs los, innerlich einsam, alltags überdrüssig, äusserlich "normal?", insgesamt fragwürdig, allgemein erLeb los, dem Tod eine vorfreude, dem Selbst ein Leid.

Das ErLeben hält jedem Selbst das Freude hin, noch können die Wenigst-Es das Freude annehmen, die meisten verbleiben im Leid. Warum? Das Leid wird ein-Es schwer los, das Freude ist schwerelos. Erst ohne das Schwere los, erLebt ein-Es schwerelos.
Genug der Poesie.

Fazit: Noch sind die menschlichen Umstände so gestaltet, dass nur immer eine kleine Minderheit das Freude geniessen darf, dem grossen "Rest" ist das mit-Leid sicher.

Oder ja?
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Frühlings-Bote
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Titel: Was vermisst das Staat?

Das enorme Verschiedenheit in Gestaltung, Verwaltung, Struktur und Leitung von Staaten weist entweder darauf hin, dass es für menschliche Staaten keinen Plan / Idee gibt, keines geben soll, oder alles im Versuchs-Stadium ist.

Eine bislang un-aufgekärte Grundfrage ist:
Was ist das Staat {die längeren Leses wissen, dass *ich für ungeschlechtliche Abstrakta und Konkreta das neutrale Artikel verwende}, woraus besteht Es und wem stehen die Vermögen und Leistungen eines Staates zu [Wikipedia z.B. folgert zum Begriff Staat: "Wegen der deutlich voneinander abweichenden Begriffe (von den Sokratikern bis zu Hegel, Marx, Weber und vielen anderen) hat sich eine allgemein gültige Definition nicht herausbilden können."], und was haben die Menschen, die einen Staat wohl erst ausmachen, zu dessen Bestehen, Erhalt und Erfolg beizutragen?

Diese Frage stelle *ich, weil Sie vielleicht auch ahnen, dass aufGrund dieser Leerstelle im Wissen vom Inhalt, dem Zweck und Funktionieren eines Staates fast alles möglich ist, von korruptester Brutalität und Ausbeutung der Menschen, die diesen Staat füllen, über die völlige Wurschtigkeit von "Verwaltung" und Bevölkerung, bis hin zur einigermassen friedlichen und funktionierenden Organisation und Teilhabe, wie sie auch in West-Europa entstehen konnte.

Das deutsche Staat ist trotz des Unsicherheit und fehlenden Klarheit sowohl im [Selbst-]Verständnis, als auch in das AusGestaltung des GemeinWesens, ein angenehmeres erLebens-Bereich des Menschheit. Soviel Vergleich bin *ich inzwischen.

Zum Punkt: Wie kommt das Bundesregierung dazu (*ich reagiere mit diesem Punkt auf eine Aussage des "Bundesregierung", also des Bundespresseamts, in dessen fb-Kanal) zu das Annahme, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen, also eine erLebens-lange Versorgung jedes MitGlied-Es {z.B. eines Menschen}, dem Gemeinwesen schadet und dessen Erfolg  be- oder sogar verhindert? Steckt dahinter das Annahme, das Mensch sei von Grund auf faul und am Gemeinwohl desinteressiert, wenigstens die meisten?

Das erweckt in *mir das Frage:
Was tut das Staat bisher zur Einbeziehung der darIn erLebenden Menschen, was tut das Staat zur Aufklärung aller schon jüngsten MitGlied-Es über alle Notwendigkeiten und Bedürfnisse zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden, versichernden und stärkenden GemeinWesens (also: beste aktuellste Wissensvermittlung, das freie Beteiligung Aller MitGlied-Es an allen Arbeiten, z.B. an das Errichtung und Erhalt von Infrastruktur und Verwaltung, das freie transparente Teilhabe an allen Entscheidungs-Prozessen, und zwar jeweils aller, die eine jeweilige Entscheidung betrifft, ...), was tut das Staat zur Information und Beteiligung am Vermögen und den Verbindungen nach Aussen aller MitGliedes?

Kurz gefolgert:
Im Moment ist das Folge des Unsicherheit und grossen Leere des Begriffs und des damit korrespondierenden Selbst-Verständnisses des Staates, dass alle Staaten jeweils nur von Minderheiten gestaltet werden, und dass von allen Staaten und deren Arbeit, Erfolg, Verbindungen, Wissenstand und Vermögen nur jeweils kleine Minderheiten profitieren. Teils so winzige Minderheiten, dass deren Anteil nicht mal mehr in Prozenten gemessen werden kann.
In D ist das nicht der Fall.

SchlussFrage:
Was verhindert das Einbeziehen aller Menschen eines Staates (z.B. auch D) in dessen Gesamtheit, von Arbeit bis Zukunftsvorsorge, was behindert das gleichwertige Verteilen aller Güter, Leistungen und Erfolge  (auch Vermögen) zu allen MitGlied-Es eines GemeinWesens Staat?

Vermutung: fehlendes Selbst-Verständnis von Wesen, Zusammensetzung, guter Gestaltung und dem Sinn / Zweck menschlicher Gemeinschaften und ein Mangel am Wissen und dem Gefühl für das Wirkung von gelebter Solidarität.

Dazu kommt vermutlich noch ein ziemlich weit in Abschätzigkeit reichendes Menschen-Bild, also eine eher negative Selbst-Bewertung des Mensch-daSein? 

Idee: RaumZeit also für ein Veränderung unserer Selbst-Einschätzung oder?

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*ich mag dieses Schild,
es ist treffend für
den Moment
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Titel: Eine aktuelle Fremd-Meinung

Aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, vom 10. April 2015, Feuilleton, von Hedwig Richter

Überschrift: Übers System jammert man gern
Untertitel: Welt bewundert die westliche Demokratie. Die ganze Welt? Nein, unsere Gesellschaftskritiker kriegen einfach nicht genug. 

Täglich verkündet einer den Untergang unserer Gesellschaft. Der Kapitalismus stehe vor dem Ende, erklärt der Soziologe Wolfgang Streeck. Der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch hält unsere Demokratie für überlebt, Ingolfur Blühdorn für reine „Simulation“. Seit Jahrzehnten wispert Giorgio Agamben vom Ende kapitalistischer Zeiten. Die Feministin Laurie Penny prangert aus der Perspektive einer Wohlstandsfrau Neoliberalismus und Kapitalismus an. Mancher strickt an einer Revolution, andere halten die Apokalypse {Da dieses Wort "bloss" Offenbarung bedeutet, erscheint *mir die ängstliche fast panische Stimmung, die beim Nennen fast immer mitschwingt, inzwischen sehr seltsam? Wenn etwas offenbar[t] wird, warum ist das im Vorhinein zum Fürchten? Denn, *ich bin hier in VorFreude auf eine oder viele Offenbarungen des DaSein, auf Erscheinungen des Wahrheit, auf Apokalypsen des Wirklichkeit.} für unausweichlich. 

Welches Interesse haben all diese wohlhabenden weissen Intellektuellen daran, unser System zu beschimpfen und die Demokratie zur Farce zu erklären? Warum halten sie Freiheit für wertlos und dekonstruieren die Menschenrechte? Warum verachten sie den Westen („Westen‚ was soll das sein?“, fragen sie genervt), der für Demokratie, Sozialstaat, Freiheit und Frauenemanzipation steht? Unter vielerlei Propheten sind die linken Eliten klar im Vorteil, denn sie stehen per se auf der guten und richtigen Seite. Sie führen einen hegemonialen Diskurs, der alles andere verachtet: Spiesser, Konservative, Cupcakes backende Frauen, nicht zuletzt auch die vom Konsum geblendeten Massen. Und auf ihre Gesinnungsgenossen von Pegida schauen diese Gelehrten besonders degoutiert herab, denn ein Kleinbürger aus Dresden kann seine Verachtung für Demokratie nur ungelenk und geistesschwach zum Ausdruck bringen. Es sind wahrscheinlich dieses Distinktionsgefühl und das einsame Herrschaftswissen vom nahen Ende, die antiliberaler Kritik ihre Attraktivität unter akademischen Eliten verleihen, 

Deutliche Überlegenheit verschafft den gebildeten Kritikern auch ihre Geringschätzung der Empirie. Von der Wirklichkeit befreit, erklären sie, es gehe bei ihrem antiliberalen Glasperlenspiel allein um die Elendsviertel, wo die unzähligen Opfer wohnen, die auf Erlösung vom Neorealismus harren. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus? Der Sozialstaat ist nicht rund um die Welt abgebaut, sondern seit der Nachkriegszeit insgesamt stetig erweitert worden. Nirgendwo ist der Wohlstand in den unteren Schichten so hoch wie im Westen. Kapitalismus und Demokratie schließen sich nicht aus: Es gibt zwar reiche Länder, die keine Demokratien sind, es gibt jedoch kein einziges nichtkapitalistisches System, das demokratisch regiert wird. Die Wirtschaftskrise von 2008 hat zwar massive Probleme bereitet, bisher aber keineswegs zum Untergang geführt; vielmehr erweist sich die Marktwirtschaft auch in dieser Notlage als erstaunlich stabil. Wir leben nicht im entfesselten Kapitalismus, stattdessen zeichnen sich westliche Länder durch Selbstbeschränkung und ein strenges Regularium aus, wozu Umweltstandards ebenso gehören wie Haftstrafen für kriminelle Banker. 

Liebe Postdemokraten, Kämpferinnen und Kämpfer von Occupy und Blockupy: Könntet ihr euch mal mit den Informationen von Amnesty International auseinandersetzen, bevor ihr eure Klagelieder anstimmt? Oder ist das zu spießig? Schaut doch mal auf die Zahlen in Armutsstatistiken, auf Angaben zur Schulbildung, auf Todesziffern, Konfliktherde, Vergewaltigungsraten, und nehmt zur Kenntnis, dass Flüchtlinge gute Gründe haben, ausgerechnet in westliche Länder zu fliehen. 

Darf man Hartz IV gegen Kinder ohne Bildungschancen in Entwicklungsländern ausspielen? Die sozialen Probleme deutscher Migranten gegen jene Zeitgenossen aufrechnen, die verhungern; weil ihre Staatenlenker das Land in Korruption ersticken? Lässt sich das Problem einer westlichen Frau, die über Schönheitsoperationen nachdenkt, irgendwie mit der Not einer Kindersoldatin korrelieren? Sind solche Vergleich zynisch? Die bramarbasierende Nabelschau westlicher Intellektueller jedenfalls macht blind für die Menschenverachtung in anderen Gesellschaften. 

Doch nun wird das schwerste Geschütz im Anti-System-Krieg aufgefahren: Den anderen geht es doch nur deshalb so schlecht, weil wir auf ihre Kosten leben. An diesem Punkt vergessen die meisten Kritiker, dass sie zuvor noch von den Elendsvierteln bei uns geredet haben. Dass es uns gutgeht, weil andere Länder arm sind, ist ein von Empirie befreites, ökonomisch uniformiertes Klischee, das so eingängig ist wie alle Verschwörungstheorien. Doch ein Land, das in Elend und Chaos versinkt oder sich Sklaven und Hungerlöhner hält, ist für die globale Marktwirtschaft weit weniger nützlich als ein Land, das wirtschaftlich floriert und innerhalb eines demokratischen Rechtsstaates Chancen für alle bietet — auch für ausländische Investoren.

Gewiss, westliche Länder haben Probleme: Manche Gehälter sind grotesk, Frauen werden weiterhin benachteiligt, wir brauchen mehr Raum und Ideen für Flüchtlinge, mehr Elan für eine bessere Umwelt, wir müssen mehr Phantasie entwickeln und wahrscheinlich weniger Militäreinsätze planen, um anderen Ländern wirklich beizustehen. Und es stellt sich die Frage, wie viel Ungleichheit unsere Demokratie erträgt, selbst wenn es den Ärmsten hier relativ gutgeht. Es spricht jedoch alles dafür, dass unsere Gesellschaft Lösungen für diese und kommende Probleme finden wird. 

Doch wer immer wieder auf unsere Demokratie einschlägt, bekämpft ausgerechnet das Gesellschaftsmodell‚ das Frauen aus patriarchalischen Strukturen befreit hat oder mit Gewerkschaften die Schwachen schützt. Wobei diese Verbesserungen nicht zuletzt durch Kritik und Reformarbeit zustande gekommen sind. Zu den großen Stärken unserer aus der Aufklärung entstandenen liberalen Demokratie gehört es, dass Kritik, Opposition und Veränderung nicht nur erlaubt, sondern systemrelevant sind. Daher kann die Demokratie auch das apokalyptische Geklingel der Systemkritiker ertragen. 

Hedwig Richter lehrt Geschichte in Greifswald.

Ende F.A.Z.-Meinung

Ja, aber ...

Oder?
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Orange
Vom vergangenen Jahr
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Titel: Was hat das FinanzSystem mit dem Menschen zu tun?

Die aktuelle  Gleichung ist:
FinanzSystem + GewinnMaximierung + SpielSucht - Verantwortung = Krise + VerlustMaximierung.

Ein zukünftige Gleichung könnte sein: Finanzsystem = Verantwortung.

Aber dazu bedarf es wohl eines tiefer und weiter reichenden Wandels des aktuellen Menschen-daSein.

Und tschü...

Mittwoch, 1. April 2015

Das Kapitalismus in ErklärungsNöten

Titel: An Findigkeit ist kein Mangel, an was dann?

In einem SZ-Artikel fragt ein Journalist, wie wohl die menschliche Zukunft gestaltet ist, wenn jeweils nur ein paar Menschen die neuesten Techniken z.B. zur Verbesserung der Hirntätigkeit (eingepflanzte Chips und / oder "Drogen"), oder auch zur körperlichen Veränderung mit Maschinen (Cyborg) nutzen können, weil Sie das Wissen, den Zugang und das Kapital dazu besitzen, während die Masse so bleiben muss, wie SIE ist?

Das Ergebnis des Artikels ist, dass wohl das Menschheit in Splittern zerfällt. Das würde die Hierarchisierung einerseits fortsetzen, andererseits bedeuten, dass genau an dessen "Trennlinien", innert dieser Strukturierung das Menschheit auch zerfällt. 

Tja!

Was ist das "Problem"?

Die menschliche Findigkeit und unser Wissenshunger und auch das Lust, das soSein, also den jetzt-Zustand des Menschen zu verändern (weil, ob eine Änderung, eine Verbesserung ist, erkennen wir bis Jetzt immer erst danach), oder unsere aktuell krassen Unterschiede in fast allen Ausstattungs-Bereichen, egal ob es um mitSprache, Wissen Anerkennung und MitEntscheidung und Kapital - in allen Formen - geht?

So, wie *ich das empfinde, ist unser menschliches "Problem" (*ich setze das in Anführungszeichen, weil das Mensch diese Handlungen und das aktuelle soSein - nicht unseren körperlichen Aufbau, noch das Handeln das darauf beruht - weder gewünscht noch also zu verantworten hat), die enormen Unterschiede in unserer Ausstattung (s.o.); und eine fast ebenso krasse Intransparenz zwischen uns und allen Bereichen in denen Entscheidungen teils weit über die daran Beteilligten hinaus getroffen werden (Regierungen, Behörden, Unternehmen und auch Universitäten und deren Labore).

Hätten wir Alle erstens das Wissen, um die von uns erforschten und entwickelten Möglichkeiten zur persönlichen oder sogar zur Veränderung der Spezies UND hätten wir Alle die Ausstattung zur freien Wahl, was ein-Es aus der Auswahl nutzt, dann wäre unsere Findigkeit kein Problem, sondern, was es im Besten Fall ist, eine Chance zur Erweiterung der Freiheit.

Leider, für uns Alle, lässt unser aktuelles soSein, für das wir - wie oben angedeutet - keinerlei Schuld tragen, weder die allgemeine Transparenz noch gar eine einigermassen gleich=wertige Ausstattung von uns Allen zu.

Somit ist uns bisher sowohl der Weg zum Frieden und einer wirklichen Selbst-Entscheidung, als damit auch zur Freiheit nicht möglich.
Das ist sehr Schade, weil alle Menschen das Potential dazu sind.
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So hübsch!
Aber keine Ahnung, was das ist?
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Poesie

Titel: Das Kapitalismus kann nicht "sterben"

Meine langjährige Beschäftigung mit das Kapitalismus folgt der persönlichen Erkenntnis, dass *ich nur etwas verantwortungsvoll und einigermassen gezielt ändern kann, das *ich weitestgehend begreiffe. Alles andere ist natürlich[es] Zufall oder blosse Notwendigkeit, also mehr oder weniger Zwang. Ob das auch auf das Evolution zutrifft, ist noch zu klären.

Dies ist eine weitere Bchäftigung mit einem Artikel von Wolfgang Streeck, deren ersten Fund - aus der F.A.Z. -, *ich am 26. März 2015, in den Luetzenich-Blog, eingestellt habe.

Vorab, erst eine Einschätzung zum Inhalt des Wortes "Kapitalismus", von *mir, die jedoch - wenigstens habe *ich davon keine Kenntnis - kein-Es so teilt. Für *mich ist das Kapitalismus ein vollkommen natürliches "menschliches" Konstrukt oder auch System.

Warum?; weil das Kapitalismus nicht so sehr Menschlich ist, als es eine natürliche Notwendigkeit ist, und das mit all seinen Ableitungen (Demokratie (einem nur wenigst versteckten neo-Feudalismus: wenigste Herr[inzwischen auch knapp 30% Frau]schen ÜBER die Mehrheit (Alle?) hinwegg), und den -ismen: Sozial-, Liberal-, Kommun-) und Verirrungen (gewähltes Diktaturismus, Anarchismus, Kommunitarismus, Mafianismus).

Da würde wohl erst einmal k[aum]ein-Es widersprechen, denn es wurde uns ja nicht von irgendwoher gebracht oder gar aufgenötigt, sondern wir haben diese Form des Handelns und Produzieren und Kommunizierens Selbst - aus uns heraus (also natürlich) -entwickelt.

Es ist langsam entstanden, aus einem Notwendigkeit heraus, aus uns Menschen heraus, gefordert auch durch die äusseren Umstände und Veränderungen, und zwischen uns hinein gesetzt, oder schreibe *ich besser: hinein getrieben?

Das Kapitalismus ist in keines seiner Ausprägungen (s.o.) ein Fremdkörper. Das Kapitalismus ist fast (äussere Umstände) ganz und gar Menschlich. So wie das Mensch ganz und gar Natürlich ist. So kann *ich mit Fug und Recht schreiben, das Kapitalismus ist ein natürliches menschliches DaZwischen-Handels-System.

Zu dieser Vorrede bin *ich gedrängt, weil auch im unten folgenden SZ-Artikel das Kapitalismus so behandelt wird, als sei es etwas uns Fremdes, etwas uns Menschen fremdes, das, wie schon im ersten Absatz unten anklingt, unabhängig von uns "sterben" könnte. Ja sogar sterben muss.

Für *mich hier ist das ein schauerliches Gedanke, weil das Kapitalismus, mit ein wenig Abstand - soweit das als mittendrinn daSeiender und mitHandelnder möglich ist? - betrachtet, einen ziemlich guten und umfangreichen Einblick in das Mensch-daSein gewährt. Was sind wir und wie sind wir Menschen "drauf" und wie stehen wir zuEinander, was halten wir vonEinander und was ist unsere Beziehung zur auch nicht-menschlichen AussenWelt?

Vielleicht sollte *ich zur Bestätigung und Verstärkung wiederholen, das Kapitalismus ist aus uns heraus entstanden, es ist ein menschliches (natürliches) System, in und mit dem wir auf Veränderungen in uns, mit uns und um uns herum reagiert haben und es auch im Moment tun. Das Kapitalismus ist eine Notwendigkeit. Punkt. So bewerte *ich das.

Es ist KEINE Vernunft-Entscheidung, es ist keine geplante Erfindung. Alle Kapitalismus-Kritiker (und Sie bedenken bitte, das Kritik hymnisches Lob genauso beinhaltet, wie derbste Ablehnung und DaZwischen auch nüchterne Analyse) und sogenannten Kapitalismus-Vordenker, von Adam Smith über Karl Polanyi, bis zu Wolfgang Streeck beurteilen unser DaZwischen-Handels-System im Nachhinein und aus jeweils persönlichen Haltungen heraus.

Das exponentielle Wachstum der Anzahl von Menschen um diesen kleinen Planeten herum, unsere mitwachsenden Bedürfnisse und unsere ebenso mit-gewachsene Bewusst-Heit (Aufklärung), von uns und dem, in das wir eingebettet sind, haben dieses System geformt und entwickelt.

Glaubt den ein-Es von Ihnen, dass es eine Alternative gab, mehrere Milliarden von Menschen zu versorgen und in Arbeit zu bringen und bei Laune zu halten und weltweit mitEinander zu verbinden?

Das aktuelle neo-Feudalismus, euphorisch Demokratie genannt, [Il]Liberalismus, Sozialismus[s?], Kommun..., Diktatur..., National..., Anarch..., Mafianismus, was fällt Ihnen noch ein, was gescheitert ist, oder noch scheitert? Ach ja, die Religionen und Monarchien.

Das hier ist keinerlei Verteidigung oder Schönfärberei des Kapitalismus, es ist eine persönliche Einschätzung. Wie weit oder besser: nahe, dieses das Wirklichkeit kommt, entscheiden auch die Leses mit.

Ja, das aktuelle Stand des Kapital..., unseres DaZwischen-Handels-, Produktions- und Kommunikations-Systems, das auch einen ziemlich tiefen Einblick in uns Selbst gibt, braucht Veränderung. Ist ja auch schon bisher in steter Veränderung, und ist ja auch nicht überall dasSelbe (wie ja auch alle Menschen jeweils verschieden sind [das war jetzt platt, oder?]) Ausformung.

Aber es scheint so zu sein, dass die zunehmende Technisierung (und unsere Abhängigkeit davon. Diese wiederum hat unmittelbar mit dem Folgenden zu tun:) und weiter zunehmende Anzahl an Menschen und engere Verbindung von uns Menschen und das stetig anwachsende Wissen von uns und fast bis an alle Grenzen des DaSein, sowohl ins Kleinste, wie auch das Grösste, dass all das schnellere und deutlichere Veränderungen fordert, als wir sie bis Jetzt liefern können.

Mit all dem obigen ist für *mich auch klar, dass unser DaZwischen-Handels-System keinen Gegner oder Gegenmodell hat, keine wirkliche Alternative. So wie auch das Menschheit keinen wirklichen Gegner kennt und hat (!!!), als lediglich Mensch-interne verschiedene Standpunkte und Haltungen, teils sehr weit auseinander gefächert allerdings.

Damit ist auch für *mich sicher, dass Viren, Löwen, Haie, Bakterien, Gifte und Katastrophen und andere auch tödliche Gefahren nicht Gegensätze des Menschen sind oder Alternativen, sondern "lediglich" natürliche Gefahren. Notwendig als Reizpunkte und Entwicklungs-Beschleuniger, auch wenn das wegen der Schmerzen und der Tödlichkeit erst mal schwer erträglich ist und scheint.

Langes "Vorab"-Ende
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Schaut nach baldigem Regen aus
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 19. März 2015, geschrieben von Andreas Zielke

Überschrift: Institutionell dumm

Untertitel: Die Frage ist nicht, ob der Kapitalismus stirbt, sondern wie. Gründe wären die Ausbeutung des Staates, der Krieg gegen das Klima, vor allem der Verlust des sozialen Fundaments. Die Elite isoliert sich. Der Rest darbt.

Mitten im wirtschaftlich boomenden Deutschland wirkt die Frage wie ein provokanter Scherz: „Wie wird der Kapitalismus enden?“

Das Ende unseres Wirtschaftssystems ist ausgemacht, es geht nur noch um das Wie. Ach so! Doch Wolfgang Streeck, der diese Frage in den Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik stellt, ist nicht nach Komik zumute.

Der Soziologe und emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln zählt zu der Handvoll deutscher Experten der politischen Ökonomie, die auch international hohes Ansehen genießen. Wer Streecks jüngere Schriften kennt, vor allem das Buch „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“, ist mit seiner kapitalismuskritischen Diagnose vertraut. Um sie ernst zu nehmen, muss man sich keiner doktrinären Weltsicht verschreiben. Selbst ein bekennender Marktliberaler wie der Publizist Rainer Hank rühmt ihn als „vernünftigen Linken“: „Der Mann, der heute so tief pessimistisch ist, ist kein Savonarola, der zum Kreuzzug gegen den Kapitalismus aufriefe“.

Zwischentitel:  Das System triumphierte über den Sozialismus. Nun geht es an sich selbst zugrunde

{Über den menschlich geMachten "Sozialismus" oder den "Kommunismus", einer natürlichen Diktatur, im lediglich roten Mantel, zu triumphieren, ist sehr leicht, denke *ich}

Ein Kreuzzug, und das ist Streecks aktuelle Pointe, hätte ohnehin keinen Sinn, denn in diesen Zeiten gibt es nur eine einzige Macht, die dem Kapitalismus wirklich gefährlich werden kann – das ist der Kapitalismus selbst. 

Während Streeck es in dem Buch von 2013 noch dabei belässt, den ungleichen Kampf zwischen Markt und Demokratie zu beschreiben, spitzt er jetzt seinen Befund radikal zu: So erfolgreich der Kapitalismus über alle seine bisherigen Widersacher triumphiert, über Sozialismus, Arbeiterbewegung, national-staatliche Demokratie, aber auch die Natur {Wenn, wie *ich oben vermutete, das Kapitalismus das durchschnittliche Verhaltens-Muster des Menschen ist, mit allen Abweichungen und normalen Verschiedenheiten}, so unaufhaltsam gerät er – der selbst keine Grenzen und kein Mass kennt – außer Kontrolle und macht vor seiner eigenen Substanz nicht halt. Wie Pyrrhus ruiniert er sich durch seine Siege selbst.

In der Tat ist es hilfreich, mit der Frage nach dem „Wie“ zu beginnen, bevor man klärt, ob es mit dem Kapitalismus wirklich zu Ende geht. Ein abruptes Verschwinden, gar eine leninistische Zäsur, eine Revolution, überhaupt ein neues wirtschaftliches Regime, das den Kapitalismus in einem Kraftakt ablöst – all das sind überholte Vorstellungen von einem Ende, die heute niemandem mehr einleuchten.

Viel plausibler ist, sagt Streeck, von einer Abwärtsspirale auszugehen, die der Kapitalismus selbst in Gang setzt und die ihm nach und nach seine Vitalität raubt. Auch wenn der Deformationsprozess sich noch lange Zeit hinzieht, hat er mit dem dynamischen Kapitalismus, wie er insbesondere in den Nachkriegsjahrzehnten im Westen zur Hochblüte gelangt ist, immer weniger gemein.

Was also könnte einen solchen Niedergang bewirken? In der sich seit den Siebzigerjahren steigernden Abfolge von Krisen, die bisher im noch längst nicht bewältigten Finanzcrash von 2008 gipfelte, kristallisieren sich nach Streeck fünf chronisch gewordene Funktionsstörungen heraus.

Jede für sich genommen ist folgenschwer genug, erst recht ihr Zusammenspiel: der dauerhafte Einbruch des Wachstums; die explodierende Ungleichheit; die Verarmung des Staates und die Ausbeutung der öffentlichen Güter; der Verfall der ökonomischen Moral; die globale wirtschaftliche Anarchie.

Die sechste, die ökologische Funktionsstörung streift Streeck nur am Rande. Erstaunlicherweise, denn wenn etwas den selbstzerstörerischen Charakter des Kapitalismus offenbart, dann gewiss auch der Unwille, die verhängnisvolle Klimaerwärmung aufzuhalten, die er durch seine karbonintensiven Produktions- und Konsummethoden befeuert.

Obwohl sich das Zeitfenster für eine wirksame Korrektur bereits zu schliessen beginnt, steigt der Treibstoffausstoss an und mit ihm die Katastrophen-wahrscheinlichkeit; für einige Regionen ist sie bekanntlich bereits zur Gewissheit geworden.

Die institutionelle Dummheit des „CO2-Kapitalismus“ ist phänomenal. Naomi Klein wendet es martialischer und spricht von dem „Krieg“, den der Kapitalismus „gegen das Klima führt“. Doch wenn schon, dann müsste es heissen, dass, er einen Abnutzungskrieg gegen seine physischen Bedingungen führt, also gegen sich selbst. {Und diese "physischen Bedingungen" sind die Menschen.}

Mögen viele noch eine Weile hiervor die Augen verschließen, so kann das bei den anderen Funktionsstörungen nur noch schwerlich gelingen. Ein schwindendes Wachstum zeichnet sich ab, seitdem die blendenden Zuwachsraten der Fünfziger- und Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts auf absehbare Zeit vorbei sind.

Trotz des Zwischenhochs, das die Neunzigerjahre noch erleben durften, geht es seither mit den Raten sukzessive bergab. Wenn es aber das Bewegungsgesetz des Kapitalismus ist, dass das eingesetzte Kapital, das ja stets als Kredit {also ein Glaubens-Akt.} zu verstehen ist, aus dem Kreislaufprozess im Schnitt mit Zuwachs zurückkehrt, bedeutet eine dauerhafte Stagnation eine gefährliche Bedrohung.

Zwischentitel: Trotz der Billionen an billigem Geld der Zentralbanken schwindet das Wachstum

Doch sie scheint, wie es exemplarisch die Untersuchung des Ökonomen Robert Gordon zur größten, der amerikanischen, Volkswirtschaft zeigt, sehr real zu sein. Gordons Prognose im Jahr 2012: Die amerikanische Wachstumsrate wird sich, nachdem sie jetzt schon durchschnittlich auf unter zwei Prozent gesunken ist, langfristig nur knapp über null einpendeln, bei etwa 0,2 Prozent. Auch die technologischen Schübe, selbst die so spektakulären IT-Revolutionen, das belegt Gordon, ändern daran wenig.

Wohlgemerkt, trotz der Billionen an billigem, nahezu kostenlosem Geld, mit denen die Zentralbanken die Märkte fluten wie nie zuvor, setzt sich der Wachstumsschwund auch in der Jetztzeit durch. Ist also doch etwas dran an der verstaubten These vom tendenziellen Fall der Profitrate, die übrigens nicht von Marx stammt, sondern schon Adam Smith und David Ricardo beschäftigte? Darüber lässt sich streiten, kaum aber über das Faktum.

Natürlich bezieht sich die bleierne Stagnation auf die Gesamtwirtschaft, sie schließt darum keineswegs aus, dass in der ökonomischen Elite, nicht zuletzt am Finanzmarkt überdurchschnittlich hohe Renditen erzielt werden. Das wiederum leitet über zur zweiten Funktionsstörung, der galoppierenden Ungleichheit.

Wie aberwitzig sich aber das oberste Prozent oder sogar das oberste Promille bei Einkommen und Vermögen der restlichen Bevölkerung absetzt, tritt seit Jahrzehnten zu Tage, zuletzt haben Thomas Piketty und seine Kollegen evidentes statristisches Material zusammengetragen.

Obwohl Hochrechnungen schon wegen schwer vorauszusehender demografischer und steuerlicher Effekte mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet sind, wird sich im Zweifel die jetzt schon extreme Polarisierung weiter verschärfen.

Die Konzentration des Ertragszuwachses an der Spitze der Gesellschaft {Das menschliche Gesellschaft als Pyramide? Mir ist vollkommen klar, dass das eine komplett übliche Formulierung und auch innere Vorstellung vom "Aufbau" und der Struktur von Gesellschaften ist. Mit den tatsächlichen Verhältnissen und dem tatsächlichen Aufbau auch von menschlichen Gesellschaften schielt dieses Bild / Vorstellung jedoch komplett vorbei.} wirft aber nicht nur demokratische und ethische Probleme auf, sie betrifft den Kapitalismus selbst.

Allem Anschein nach löst er sich von seinem sozialen Fundament. Ein Paradox? Spätestens hier stellt sich die Frage, was eigentlich unter „Kapitalismus“ zu verstehen ist. Streecks Definition: „Der Kapitalismus ist eine moderne Gesellschaft, die ihre kollektive Reproduktion als unbeabsichtigte Nebenwirkung individuell rationaler, kompetitiver Profitmaximierung zum Zweck privater Kapitalakkumulation sicherstellt – vermittels eines ,Arbeitsprozesses`, der privates Kapital mit kommodifizierter Arbeitskraft kombiniert, um so die Mandeville‘sche Verheissung der Verwandlung privater Laster in öffentliche Güter wahr werden zu lassen.“

{Was für ein komplett idiotischer Satz. Verzeihung Herr Streek, aber erstens können im besten Fall vielleicht 0,01 Promille des Menschen diesen Satz lesen und halbwegs erkennen was damit gemeint ist (deswegen das "idiotisch", abgeleitet von der griechischen Urbedeutung) zweitens ist diese Erklärung / Schlussfolgerung falsch. }

So zynisch es klingt, dass „die kollektive Reproduktion nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung“ des kapitalistischen Marktes ist, so klar ist, dass genau dies seine ungeheure Leistungsfähigkeit begründet: Das ökonomische Gewinnstreben ist von sozialen Rücksichten freigestellt.

Nur so konnte der Kapitalismus zu der historisch beispiellosen Wachstums- und Wohlstands-maschine werden, die wir kennen. Aber genau deshalb ist auch die oft beschworene Behauptung, die Wirtschaft sei dazu da, den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt, nur richtig, wenn und soweit es gelingt, den Kapitalismus zu „domestizieren“ und dem Gemeinwohl unterzuordnen. Von sich aus tut er es nicht und soll es ja auch nach seiner Prämisse nicht. Seine Kontrolle kann stets nur von aussen kommen.

Seit geraumer Zeit aber sind die hoheitlichen oder auch die zivilgesellschaftlichen Domestizierungskräfte schwächer und schwächer geworden. Und in dem Masse, in dem sich der Kapitalismus aber wieder von seinen politischen, sozialen und moralischen Auflagen und Bindungen befreit, wird die Gemeinwohlunterstellung zur Fiktion.

Über die Ursachen, die zu seiner „neoliberalen“ Entfesselung geführt haben, zerbricht sich inzwischen die halbe Welt den Kopf. Auf was es aber hier ankommt, ist, dass der Kapitalismus viel weniger als üblicherweise gedacht auf die Allgemeinheit angewiesen ist. Er kann seine Profitabilität ohne Weiteres auch insular entfalten, in begünstigten sozialen Segmenten. Nichts an seinem Prinzip zwingt ihn zur Inklusion der ganzen Gesellschaft.

Im Gegenteil, die Rendite steigt, wenn sich derselbe Ertrag auf wenige Köpfe verteilt. Darum entspricht es durchaus seiner Logik, sich zum eigenen Vorteil auszugrenzen, eine Art ökonomische Sezession. Der große Rest der Bevölkerung wird nicht überflüssig, aber doch in eine – was Produktivität und Gewinnabschöpfung betrifft – zweitrangige und immer prekärere Rolle abgedrängt.

Zwischentitel: Je niedriger die Preise sind, desto niedriger fällt auch die Entlohnung aus

Obendrein machen sich die Bürger in dieser abgedrängten Mehrheitssphäre, in der sie ökonomisch vor allem die Doppelrolle als Arbeitskräfte und Konsumenten einnehmen, das Leben selbst schwer: Je niedriger die Preise sind, die sie als Konsumenten zu zahlen bereit sind, desto niedriger, desto flüchtiger kann die Entlohnung nur ausfallen, die sie als produzierende Arbeitskräfte erhalten. Damit spielen sie dem Exklusiv- oder Elitenkapitalismus in die Hände – als seien sie seine Komplizen und seine Verlierer zugleich.

Schwer vorzustellen, dass dieses Wirtschaftsmodell auf Dauer überlebens-, geschweige denn gesellschaftsfähig ist. Dabei sind die weiteren von Streeck angeführte Funktionsstörungen noch gar nicht einbezogen. Sie machen die Sache, so viel steht auch ohnedies fest, nicht besser.
Ende SZ-Artikel

🤡

Sonntag, 25. Januar 2015

Das Verweigerung des Menschen-Kenntnis

Titel: Das Fremdheit des Selbst-Findung

Das obige 'Sellbst' ist ein eher allgemeines, das Titel könnte also auch: ... Mensch-Findung, lauten.

Vorab und als LeseHintergrund eine persönliche Meinung: Das ganze Mensch-daSein fehlt fast gänzlich in den Fragen und Antworten zum allgemeinen und auch speziellen Geschehen in und um das Menschheit. Alle Einschätzungen und Bewertungen des Handels und Tuns sind ohne jede Tiefe und Verständnis für den Hinter- und Untergrund des Menschen-daSein und darin des einzelnen daSein. Fast pure Oberflächlichkeit und blosse Schilderung eines Geschehens. Und das reicht nirgends, um das menschliche Tun und dessen Motivation und Ziel zu erkennen. Erst gar nicht, um Änderungen dieses Tuns zu8 formulieren oder gar zu bewirken. Aktuelles Beispiel: Die "religiös" benannten Konflikte und "Kriege", mit inzwischen millionen Vertriebenen, hunderttausenden Verwundeten und zehntausenden Toten. Die Reaktionen darauf sind voller Missverstehen, Verkrampfung, Gewalt und weiteren Vertreibungen, Verletzten und Toten.
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DaZwischen ein Augenweide,
im Flughafen-Quartier, in
Berlin-Tempelhof
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Um was geht's *mir hier?
Wenn *ich die Fragen und Befunde zum vergangenen und aktuellen Zustand des Menschen-Geschehens (in Abgrenzung zum Beispiel zum Ameisen-Geschehen oder dem des Prairie-Hundes, das es ja neben und mit uns auch aktuell gibt) lese, egal ob in Gesprächen, in Sachbüchern, in Belletristik, in Poesie, in Medien oder an Hausmauern, fehlt fast (und dieses 'fast' ist extrem wenig!) immer eins, das Mensch[-SoSein]. Es wird fast nur "über" das Mensch geredet und geschrieben und geforscht und vermutet und verzagt und verzweifelt und beklagt und eher selten auch gefreut und getrauert und verstanden. Über.
Über das oder über dem drüber?

Dabei ist klar, dass das Wahrnehmung von uns Menschen fast zu 62 Prozent (mehr?) über dem Hals hereingeladen wird. In jed-Es! Das deutlichste Gespür {darin alle Sinne die das Umgebung (darin auch das Fremd-Wissen aus Büchern und allen anderen Quellen) aufnehmen und auch das hautinnere daSein und soSein (Gefühl) aufspüren und zu Bewusst-Sein bringen} ist meist am weitesten vom Boden entfernt. Meist.
Wieviel RaumZeit verbringt das Mensch liegend?

Das Mensch ist in fast all den *mir zugänglichen Analysen zum menschlichen Geschehen, sowohl innerhalb des Menschheit, als auch in dem Handeln innerhalb des erdmondlichen DaSein fast nur ein Ausserhalb, ein stets fragwürdiges Ausseneindruck, meist nur eins des Sehens, Hörens und Riechens.
Vom Innerhalb bleiben nur Spurenelemente. Und das Gefühl, das dabei erfasst und mit das gewertet wird, ist fast nur ein Schwanken in Extremen oder ein verklemmter Stillstand in eines davon. Kein Wunder also, dass daraufhin nur Verwirrung, Verunsicherung und Fragwürdigkeit in die Befunde und Analyseergebnisse einfliessen.

Das Frage ist: Wünscht das Mensch[heit] eine ernsthafte also stimmige Antwort auf Fragen und Unsicherheiten und Orientierungslosigkeiten des Menschen-Selbst oder weiterhin nur das?

Was soll's, fragen Sie vielleicht?
Bisher erLebten wir ausreichend und vermehrten einander dabei vielfach und vielfältig, ohne Gewissheiten, ohne Stimmigkeit, ohne Klugheit, ohne all die fehlende Innerlichkeit zu erfassen oder zuzulassen, geschweige denn zu beachten und zu erkennen. Meine Frage jedoch ist: Genügt das noch, so Viele, wie wir nun sind und so vielfältig und so elektronisch und medial verbunden und so technisch ausgestaltet und so viel wissend und so mächtig den Planeten umgestaltend und dabei auch viele Mit-LebeWesen gefährdend?

Warum verweigert das Masse und darin auch Politik, Religion und Wirtschaft, die Ergebnisse des Menschen-Forschung?
Die Forschungen und Wissens-Sammlungen und die Expertise des Ethnologie, des Soziologie, des Psychologie, des Anatomie, des Neurologie und vielen anderen Richtungen? Die zur Herkunft, zur Einbettung, zur Prägung und Triebausstattung (darin auch Alle Gefühle), zu den Vorlieben und Bedürfnissen und Zwängen und auch Freiheiten des Menschen längst handfeste und jeder Prüfung standhaltende Ergebnisse geliefert haben. Ergebnisse, die fast allen Menschen unbekannt sind und die sogenannten Entscheid-Es und gesellschaftlich (politisch) "Verantwortlich-Es" nicht interessieren oder sogar abgelehnt werden. Warum?

Worauf könnten diese Ergebnisse - in das Zusammenbringung / Verbindung und stimmiger Auswertung - Antworten geben und damit auch Veränderungen im inner- und zwischen-menschlichen Handeln und -soSein bewirken (und das ist vielleicht genau das Ursache, des fast totalen Verweigerung in das Anerkennung dieses Forschungsergebnisse?)?

Beispiele:
Shoah. Das fabrikartige Massentöten von {nicht!} "Fremden", {nicht!} "Feinden" und Unerwünschten, vor allem von mit-Menschen jüdischen Glaubens. Frage: Warum? Antwort?
Oder: FremdenAngst, gesteigert bis zum Hass. Warum? Antwort? Auf jeden Fall gibt die Allgemeinheit und darin die Politik darauf keine auch nur ansatzweise schlüssige Antwort, ausser vielleicht ein wenig Ignoranz und Abschiebung.
Oder im ganz Kleinen persönl*ichen: Warum hat Mutter *mich geschlagen? Denn, einen triftigen Anlass gab *ich ihr nicht.

Was sind die Gründe für Aggression, Gewalt, Hass, bis zum Vernichten der / dem Töten des Anderen? Was ist / sind das / die Ursache/n von Liebe und Zärtlichkeit, von Neugier und Geselligkeit? Worin liegen die Wurzeln des komplexen (vielfältigen und vielfarbigen und stark vermischten und viel bewirkenden) Gefühle, aus und mit denen jed-Es daIst?

Und *ich schreibe hier von mehr als von anatomischen / medizinischen und molekularen / zellulären oder gar atomaren / subatomaren Kenntnissen, die alle ganz allgemeiner Natur und als Grundlage des Erkenntnis wichtig sind, die aber niemals das jeweils einzelne Mensch-daSein ganz erfassen oder umfassen, oder gar auch nur annähernd einem einzelnen Mensch in dessen Persönlichkeit näher kämen.

Solange das Fragen, das Tatsache ausspart, dass das Mensch ein normales {Säuge}Tier ist, mit all den Implikationen, den Mangeln und Bedürfnissen und Zielen; und solange fast alles Fragen das Einbettung des Menschen in das erdmondliche Natur und Geschehen verweigert, bleiben alle Antworten bestenfalls Oberflächlichkeit und Hilflosigkeit, aber auf jeden Fall unstimmig.
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Ein Tänzchen am Gendarmenmarkt
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Titel: Als aktuelles Beispiel für den obigen Verlust oder das Verweigerung des Menschen-Erkenntnis

Überschrift: Reiche reiten auf der EZB-Geldwelle
Untertitel: Lockere Geldpolitik kann die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen verschärfen, weil vor allem Vermögende von steigenden Kursen und höheren Häuserpreisen profitieren. Doch es gibt noch andere Effekte.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Januar 2015, Wirtschaft, von ppl

Bin mal gespannt wie lange das Solidarität, das Genügsamkeit und das Zusammenhalt des Menschheit noch gedehnt werden kann?
Wie lange das Mehrheit Mensch (darin auch alle sogenannten "Verantwortlich-Es") diesem Treiben von vielleicht ein paar Prozent davon, noch ungerührt zuspürt und nichts dabei denkt?

Den "Reichen" wünsche auch *ich: wohl bekomms!

Titel: Das Verweigerung des Selbst-Gefährdung durch Ignoranz?

Überschrift: Bei den Verstörten

Untertitel: Alles messbar und profitabel, Information und Wissen, Mensch und Maschine werden eins.
Gegen diese Horrorversion hilft nur Widerstand - Im Namen des Humanismus.
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Januar 2015, Feuilleton, von Leon Wieseltier, übersetzt aus dem Englischen von Willi Winkler

Den obigen Sätzen ist fast ;-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon.

Ausserdem bin *ich froh für den Artikel, weil der Autor einiges, was *ich hier schon eingestellt habe, ähnlich beurteilt und das ist doch für einen, der auch hier fast nie Zustimmung erfährt, ein zumindest wohltuendes erLeben.


Was *ich selbst-verständlich anders tue, ist das Füllung des Begriffe und deren Schreibung. Als Beispiel: Humanismus.
Ein Begriff dessen Inhalt fast oder sogar ganz ausser Acht lässt, dass das Mensch erstens nicht allein in dieser erdmondlichen erLebens-Sphäre ist, mehr noch, dass das Mensch ohne die Mit-LebeWesen nicht überLeben kann.
Das ist vielleicht sogar das entscheidendere Erkenntnis, als die in dem Essay beschriebenen? Und dass wir das erst langsam erkennen, vom Begreiffen noch ein oder zwei Schritte entfernt. Leider?

Titel: Bleibt jedes Irren folgenlos? 

Auch dieses Auszug ist aus dem obigen Süddeutsche Zeitung Essay von Leon Wieseltier
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Den obigen Sätzen ist widerum fast :-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon, das aber in einem oder zwei nächsten Beiträgen.


Ausserdem bin *ich froh für den Artikel und erkenne in dem Autor einen weiteren "Bruder im Geiste".
Danke.

Donnerstag, 28. August 2014

Nichts ist tiefer als vom Kapitalismus zu denken und zu fühlen

*ich fange mal ganz harmlos an.

Titel: Von der Einfachheit der Mathematik

Hunderte, wenn nicht mehr Menschen und Philosophen hat schon - und tut es noch - die Frage beschäftigt: Was ist Nichts?

Was ist einfacher zu beantworten als diese Frage? Nichts.

Was ist Nichts?
Mathematisch: Nichts = Alles - 1.
Also gilt auch: 1 = Alles + Nichts, oder: Alles = 1 + Nichts.

Wenn *ich nichts mehr sehen und hören und haben möchte, ist Eins da: *ich, aber Alles (andere) ist auch da, *ich möchte nur nichts davon wissen.

Wenn ein-Es für ander-Es Nichts ist, ist Es trotzdem da, auch wenn Alle (ander-Es) nichts davon wissen wollen. Oder wenn *ich meine Freundin fragte: "Was is?", und Sie sagte: "Nichts."! Und *ich wusste genau, ...

Nichts ist somit immer Etwas. Mindestens ein-Es oder etwas, manchmal aber auch Alles,  ohne ein-Es oder etwas. So einfach ist das.

Woher hat das Mensch nur die falsche Vorstellung von völliger Leere, von einem Zustand oder eines RaumZeit, das komplett ohne IrgendEtwas oder irgend ein-Es, ohne jeglichen Inhalt ist?

Ohne zu realisieren, dass, um einen Bereich oder eine Spanne zu definieren, das völlig leer ist, es eine Grenze, eine Hülle oder Haut braucht oder einen Anfang und ein Ende (Spanne), in das Leere ist, also ohne zu erkennen, dass Nichts zumindest eine Grenze braucht, in das Nichts ist; wobei aber die Grenze ist.

Nichts ist immer mindestens Etwas / ein-Es.
So einfach ist diese Frage beantwortet.
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Titel: Die Wurzeln und die "Tiefe" des Kapitalismus

Dieser Link leitet zu einem F.A.Z.-Essay von Prof. Meinhard Miegel.

Ein kleiner Auszug:

Abschnitt-Überschrift: Ein freier Wille für den Wandel

"Wenn es doch so einfach wäre! Seit vielen Generationen bemüht sich vornehmlich die politische Linke, den Kapitalismus zu reformieren oder besser noch durch eine andere, humanere Ordnung zu ersetzen. Das Ergebnis dieses Mühens ist auf globaler Ebene ein totaler Fehlschlag. Wer kann, bereichert sich schamloser denn je. Das wohlhabendste Fünftel der Menschheit beansprucht mittlerweile 83 Prozent der Weltgütermenge. Für das wirtschaftlich schwächste Fünftel bleibt gerade einmal gut ein Prozent. Und was auf globaler Ebene gilt, setzt sich im binnengesellschaftlichen Bereich fort. Alles nur Fehlfunktionen eines Systems oder - in der Sprache der Technik - auch menschliches Versagen? Denn schließlich sind es Menschen, die Systeme so oder anders aufladen.

Es sei wiederholt: Beim derzeitigen Wissens- und Könnensstand bedeutet jedes Wachstumsprozent, jede Lohnrunde, jede weitere soziale Wohltat oder jede zusätzliche öffentliche Leistung zwar nicht zwangsläufig, aber nach allen bisherigen Erfahrungen in der Regel eine Erhöhung des zerstörerischen Drucks auf die Lebensgrundlagen und damit eine Beschleunigung ihres Zusammenbruchs. Es kann ja sein, dass die Menschheit irgendwann so wissend und könnend sein wird, dass sie ihren materiellen Lebensstandard auch ohne Zerstörung und Ausbeutung von Natur und Mensch zu heben vermag. Aber noch ist sie hiervon weit entfernt. Bisher hat sie für die Mehrung ihres materiellen Wohlstands allenfalls kleine Abschlagszahlungen geleistet."

Diese Form der Selbst-Erkenntnis ist formvollendet und begrüssenswert!

Bald haben wir Menschen die Verbindung geschafft, zwischen unserem blossen daSein und dem Handeln darIn. Dann ist allen Menschen klar, dass sie handeln und dass dieses Handeln wirkt, und zwar sowohl nach Innen wie nach Aussen.

Und dann ist auch klar, dass das Kapitalismus ein Handels- und Produktions-System ist, das vollkommen auf den menschlichen Trieben, Bedürfnissen und Wünschen beruht. Dass also, wer das System ändern möchte, den Menschen ändern muss.

Das ist die Schwierigkeit, den Kapitalismus zu reformieren!
Zuerst braucht das Mensch-Sein eine grundlegende Reform.  
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Ist dieses Bild in diesem Zusammenhang gemein?
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Titel: Vom Kampf des Körpers um Aufmerksamkeit

Überschrift: Energie für das Denken
Untertitel: Kinderhirne brauchen mehr {Zucker} als der restliche Körper
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 26. August 2014, Seite: Wissen

Wenn *ich also bedenke (!), dass ein Körperorgan, das etwa 1 Kilogramm im Körper eines Kindes wiegt, das insgesamt etwa 25 Kilogramm schwer (leicht) ist, aber 2 Drittel der aufgenommenen Energie an- / abfordert, dann ist das schon ein beachtenswertes Datum!

Ein Fünfundzwanzigstel eines LebeWesens braucht 2 Drittel dessen aufgenommener Energie zur Reife. Nur, was macht es später aus diesem ungeheuren, so enorm egozentrischen Verlangen und Bedarf?

Ja, genau das.

Wieviel macht das Mensch innerhalb des kleinen PlanetenSystems Erde-Mond aus und wieviel fordert und verbraucht Es.

Die Mehrheit hat nichts zu melden. Das Körper arbeitet und schafft an, für ...
Bin *ich das einzige, das für zu wenig hält, was wir aus der abgeforderten Energie machen?

Denn eins muss *ich noch hinzufügen, auch in einem ausgewachsenen Menschen bekommt und fordert das Körperorgan mit den Ausläufern von den Haarwurzeln bis in die äussersten Schichten der Haut und die Zehenspitzen, immer noch 20 oder mehr Prozent, der aufgenommenen Nahrung und dessen Inhalts-Stoffen. Ein knapp 2 Kilo wiegendes Organ in einem durchschnittlich 75 Kilogramm wiegenden Gesamten fordert beständig ein Fünftel, der für alle Bewegungen nötigen Substanzen. 

Und nochmal die Frage: Was macht das Gehirn dann daraus?

Titel: Von der dauerhaften Glückseligkeit

Überschrift: Verdrehte Gefühle
Untertitel: Genetiker manipulieren die Erinnerungen von Mäusen
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 28. August 2014

Bei Mäusen fängt es an, und bald lautet die Frage an das (einzelne) Mensch: Welche Gefühls-Mischung soll es denn sein? Und schwupps, ist alles wunderbar, was gerade noch fast unerträglich war.

Beziehungen können schneller gelöst werden, als sie je geknüpft wurden, ein kurzer Laserblitz an die passende Örtlichkeit, verwandelt jeden (Trennungs-) Schmerz in das Glück endlich wieder befreit in eine neue Partnerschaft eilen zu können. Hoppsi, hopps, wo ist das Neue, ich bin frei!

Was für eine Erweiterung der Freiheit der Verbindlichkeiten.
Nur so veraltete Romantik-Es wie *ich, werden noch dem gewohnten Leid und den alten Schmerzen wegen alles möglichem hinterher weinen, während die Avantgarde von einer "Blume" zur nächsten summt, um eifrig hier und dort und bitte dort auch noch, zu befruchten, nicht unbedingt mit Samen, sondern einfach, um ein wenig fliegengleich zu verweilen, weil es halt grad nett ist und gut schmeckt.

Na, da brauch *ich noch ein wenig Eingewöhnungs-RaumZeit.
Um Fliegen-Gleich von Haut zu Haut zu schwirren. 
Aber das wird schon noch.