Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Sonntag, 25. Januar 2015

Das Verweigerung des Menschen-Kenntnis

Titel: Das Fremdheit des Selbst-Findung

Das obige 'Sellbst' ist ein eher allgemeines, das Titel könnte also auch: ... Mensch-Findung, lauten.

Vorab und als LeseHintergrund eine persönliche Meinung: Das ganze Mensch-daSein fehlt fast gänzlich in den Fragen und Antworten zum allgemeinen und auch speziellen Geschehen in und um das Menschheit. Alle Einschätzungen und Bewertungen des Handels und Tuns sind ohne jede Tiefe und Verständnis für den Hinter- und Untergrund des Menschen-daSein und darin des einzelnen daSein. Fast pure Oberflächlichkeit und blosse Schilderung eines Geschehens. Und das reicht nirgends, um das menschliche Tun und dessen Motivation und Ziel zu erkennen. Erst gar nicht, um Änderungen dieses Tuns zu8 formulieren oder gar zu bewirken. Aktuelles Beispiel: Die "religiös" benannten Konflikte und "Kriege", mit inzwischen millionen Vertriebenen, hunderttausenden Verwundeten und zehntausenden Toten. Die Reaktionen darauf sind voller Missverstehen, Verkrampfung, Gewalt und weiteren Vertreibungen, Verletzten und Toten.
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DaZwischen ein Augenweide,
im Flughafen-Quartier, in
Berlin-Tempelhof
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Um was geht's *mir hier?
Wenn *ich die Fragen und Befunde zum vergangenen und aktuellen Zustand des Menschen-Geschehens (in Abgrenzung zum Beispiel zum Ameisen-Geschehen oder dem des Prairie-Hundes, das es ja neben und mit uns auch aktuell gibt) lese, egal ob in Gesprächen, in Sachbüchern, in Belletristik, in Poesie, in Medien oder an Hausmauern, fehlt fast (und dieses 'fast' ist extrem wenig!) immer eins, das Mensch[-SoSein]. Es wird fast nur "über" das Mensch geredet und geschrieben und geforscht und vermutet und verzagt und verzweifelt und beklagt und eher selten auch gefreut und getrauert und verstanden. Über.
Über das oder über dem drüber?

Dabei ist klar, dass das Wahrnehmung von uns Menschen fast zu 62 Prozent (mehr?) über dem Hals hereingeladen wird. In jed-Es! Das deutlichste Gespür {darin alle Sinne die das Umgebung (darin auch das Fremd-Wissen aus Büchern und allen anderen Quellen) aufnehmen und auch das hautinnere daSein und soSein (Gefühl) aufspüren und zu Bewusst-Sein bringen} ist meist am weitesten vom Boden entfernt. Meist.
Wieviel RaumZeit verbringt das Mensch liegend?

Das Mensch ist in fast all den *mir zugänglichen Analysen zum menschlichen Geschehen, sowohl innerhalb des Menschheit, als auch in dem Handeln innerhalb des erdmondlichen DaSein fast nur ein Ausserhalb, ein stets fragwürdiges Ausseneindruck, meist nur eins des Sehens, Hörens und Riechens.
Vom Innerhalb bleiben nur Spurenelemente. Und das Gefühl, das dabei erfasst und mit das gewertet wird, ist fast nur ein Schwanken in Extremen oder ein verklemmter Stillstand in eines davon. Kein Wunder also, dass daraufhin nur Verwirrung, Verunsicherung und Fragwürdigkeit in die Befunde und Analyseergebnisse einfliessen.

Das Frage ist: Wünscht das Mensch[heit] eine ernsthafte also stimmige Antwort auf Fragen und Unsicherheiten und Orientierungslosigkeiten des Menschen-Selbst oder weiterhin nur das?

Was soll's, fragen Sie vielleicht?
Bisher erLebten wir ausreichend und vermehrten einander dabei vielfach und vielfältig, ohne Gewissheiten, ohne Stimmigkeit, ohne Klugheit, ohne all die fehlende Innerlichkeit zu erfassen oder zuzulassen, geschweige denn zu beachten und zu erkennen. Meine Frage jedoch ist: Genügt das noch, so Viele, wie wir nun sind und so vielfältig und so elektronisch und medial verbunden und so technisch ausgestaltet und so viel wissend und so mächtig den Planeten umgestaltend und dabei auch viele Mit-LebeWesen gefährdend?

Warum verweigert das Masse und darin auch Politik, Religion und Wirtschaft, die Ergebnisse des Menschen-Forschung?
Die Forschungen und Wissens-Sammlungen und die Expertise des Ethnologie, des Soziologie, des Psychologie, des Anatomie, des Neurologie und vielen anderen Richtungen? Die zur Herkunft, zur Einbettung, zur Prägung und Triebausstattung (darin auch Alle Gefühle), zu den Vorlieben und Bedürfnissen und Zwängen und auch Freiheiten des Menschen längst handfeste und jeder Prüfung standhaltende Ergebnisse geliefert haben. Ergebnisse, die fast allen Menschen unbekannt sind und die sogenannten Entscheid-Es und gesellschaftlich (politisch) "Verantwortlich-Es" nicht interessieren oder sogar abgelehnt werden. Warum?

Worauf könnten diese Ergebnisse - in das Zusammenbringung / Verbindung und stimmiger Auswertung - Antworten geben und damit auch Veränderungen im inner- und zwischen-menschlichen Handeln und -soSein bewirken (und das ist vielleicht genau das Ursache, des fast totalen Verweigerung in das Anerkennung dieses Forschungsergebnisse?)?

Beispiele:
Shoah. Das fabrikartige Massentöten von {nicht!} "Fremden", {nicht!} "Feinden" und Unerwünschten, vor allem von mit-Menschen jüdischen Glaubens. Frage: Warum? Antwort?
Oder: FremdenAngst, gesteigert bis zum Hass. Warum? Antwort? Auf jeden Fall gibt die Allgemeinheit und darin die Politik darauf keine auch nur ansatzweise schlüssige Antwort, ausser vielleicht ein wenig Ignoranz und Abschiebung.
Oder im ganz Kleinen persönl*ichen: Warum hat Mutter *mich geschlagen? Denn, einen triftigen Anlass gab *ich ihr nicht.

Was sind die Gründe für Aggression, Gewalt, Hass, bis zum Vernichten der / dem Töten des Anderen? Was ist / sind das / die Ursache/n von Liebe und Zärtlichkeit, von Neugier und Geselligkeit? Worin liegen die Wurzeln des komplexen (vielfältigen und vielfarbigen und stark vermischten und viel bewirkenden) Gefühle, aus und mit denen jed-Es daIst?

Und *ich schreibe hier von mehr als von anatomischen / medizinischen und molekularen / zellulären oder gar atomaren / subatomaren Kenntnissen, die alle ganz allgemeiner Natur und als Grundlage des Erkenntnis wichtig sind, die aber niemals das jeweils einzelne Mensch-daSein ganz erfassen oder umfassen, oder gar auch nur annähernd einem einzelnen Mensch in dessen Persönlichkeit näher kämen.

Solange das Fragen, das Tatsache ausspart, dass das Mensch ein normales {Säuge}Tier ist, mit all den Implikationen, den Mangeln und Bedürfnissen und Zielen; und solange fast alles Fragen das Einbettung des Menschen in das erdmondliche Natur und Geschehen verweigert, bleiben alle Antworten bestenfalls Oberflächlichkeit und Hilflosigkeit, aber auf jeden Fall unstimmig.
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Ein Tänzchen am Gendarmenmarkt
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Titel: Als aktuelles Beispiel für den obigen Verlust oder das Verweigerung des Menschen-Erkenntnis

Überschrift: Reiche reiten auf der EZB-Geldwelle
Untertitel: Lockere Geldpolitik kann die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen verschärfen, weil vor allem Vermögende von steigenden Kursen und höheren Häuserpreisen profitieren. Doch es gibt noch andere Effekte.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Januar 2015, Wirtschaft, von ppl

Bin mal gespannt wie lange das Solidarität, das Genügsamkeit und das Zusammenhalt des Menschheit noch gedehnt werden kann?
Wie lange das Mehrheit Mensch (darin auch alle sogenannten "Verantwortlich-Es") diesem Treiben von vielleicht ein paar Prozent davon, noch ungerührt zuspürt und nichts dabei denkt?

Den "Reichen" wünsche auch *ich: wohl bekomms!

Titel: Das Verweigerung des Selbst-Gefährdung durch Ignoranz?

Überschrift: Bei den Verstörten

Untertitel: Alles messbar und profitabel, Information und Wissen, Mensch und Maschine werden eins.
Gegen diese Horrorversion hilft nur Widerstand - Im Namen des Humanismus.
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Januar 2015, Feuilleton, von Leon Wieseltier, übersetzt aus dem Englischen von Willi Winkler

Den obigen Sätzen ist fast ;-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon.

Ausserdem bin *ich froh für den Artikel, weil der Autor einiges, was *ich hier schon eingestellt habe, ähnlich beurteilt und das ist doch für einen, der auch hier fast nie Zustimmung erfährt, ein zumindest wohltuendes erLeben.


Was *ich selbst-verständlich anders tue, ist das Füllung des Begriffe und deren Schreibung. Als Beispiel: Humanismus.
Ein Begriff dessen Inhalt fast oder sogar ganz ausser Acht lässt, dass das Mensch erstens nicht allein in dieser erdmondlichen erLebens-Sphäre ist, mehr noch, dass das Mensch ohne die Mit-LebeWesen nicht überLeben kann.
Das ist vielleicht sogar das entscheidendere Erkenntnis, als die in dem Essay beschriebenen? Und dass wir das erst langsam erkennen, vom Begreiffen noch ein oder zwei Schritte entfernt. Leider?

Titel: Bleibt jedes Irren folgenlos? 

Auch dieses Auszug ist aus dem obigen Süddeutsche Zeitung Essay von Leon Wieseltier
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Den obigen Sätzen ist widerum fast :-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon, das aber in einem oder zwei nächsten Beiträgen.


Ausserdem bin *ich froh für den Artikel und erkenne in dem Autor einen weiteren "Bruder im Geiste".
Danke.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Von der Selbst-Bewertung zum Neiden

Titel: Eine Frage der Selbst-Bewertung

Eine direkte und vielleicht einfache Frage an jedes Leses:

Was sind Sie wert, und zwar in Euro?

Sie entscheiden. 

Und bitte, halten Sie das nicht für Naiv oder Unsinn oder gar Unmöglichkeit. 

Ökonomen, Versicherungs-Mathematik-Es und auch IT-Unternehmen tun das längst. Die Frage stellen und auch sofort berechnen: Was ist ein Mensch wert?
In welchem Alter, mit welchem Hintergrund, auf welchem Bildungsstand,  Grösse, Geschlecht,  ...

Also, was für einen Wert sind Sie, in Euro?

Für wieviel € kann *ich Sie kaufen / verkaufen?

Na, Himmel noch mal, jetzt entscheiden Sie endlich, sonst tue *ich es, andere haben es längst getan, und bedenken Sie, *ich bin nicht reich, kann also wenig bezahlen, verkaufen kann *ich Sie teuer, aber dafür müssten Sie schon was leisten, wenn nicht, bleiben Sie Ladenhüt-Es.

Und wenn Sie das nicht schon sind, dann bleiben Sie das spätestens, wenn Sie den falschen Wert für ihr Selbst ermitteln. 

Hier eine Hilfestellung zur Selbst-EinPreisung:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-regisseur-peter-scharf-was-bin-ich-wert-1.2111601
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Ein Herbst-Rausch in Rot
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Titel: Der Zwang zur Un ≠ Gleichheit

Da gibt es also Menschen, die "verdienen" im Jahr fast 400 Mio. Geld. In der heutigen SZ las *ich, dass Tim Cook (@pple) im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen $ verbuchen konnte. Und das ist ja nicht der Einzige, der so ein "Gehalt" bekommt.
Bin *ich neidisch? Nein.
Dazu unten mehr.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 08. Oktober 2014, Seite: Literatur

Und die anderen 99 Prozent dürfen mit bescheidenem oder sogar verringertem Einkommen zufrieden sein. Dazu dann also noch die Nachricht, dass Tim Cook im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen Dollar - in Worten: dreihundertachtundsiebzig Millionen - erhalten hat.

Und die 99 Prozent nehmen das hin, ohne irgendwas. Auch wenn Sie davon erlesen oder erhören, folgt nur ein Schulterzucken, wenn überhaupt?

Was geht da vor?
Ist doch interessant, dass vielleicht 5 Prozent des Menschen fast 90 Prozent des menschlichen Kapitals in Form von Geld, Immobilien, Aktien und sonstigen Vermögenswerten besitzen. Und wir Alle nehmen das so hin. Denn, dass ist nicht seit Gestern so, sondern schon seit VorGestern, wie Thomas Piketty herausgeforscht hat.

Immer nur ein paar "handvoll" Menschen haben fast allen menschlichen Reichtum unter Kontrolle und der Rest ... zuckt, wenn überhaupt, mit den Schultern. Ein paar tausende gehen auch protestieren, aber die Milliarden ander-Es, die Mensch inzwischen ist, ... wollen es vielleicht gar nicht wissen, weil ... kann ein-Es sowieso nichts ändern.

Ist das so?
Und warum?

Was lebt das Mensch in dieser massiven UnGleich≠Verteilung aus?
Gleich=Gültigkeit? Bewusst-Losigkeit? Fröhlichkeit vielleicht?
Aber für Was oder WieViele? Weil die Allermeisten erleben wohl nur so dahin, zeugen vielleicht etwas und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen, und während sie so halbwegs dasind, na da nehmen Sie, die Allermeisten, einfach alles so hin, ausser etwas soll verändert werden, an dem wie es ist. Dann aber ...

Nichts.
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*ich in Fan-Uniform.
Zur RaumZeit sind die Qualifikationsspiele
für die World Series, in Baseball. Leider
ist "mein" Verein diesmal nicht dabei
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Titel: Nachtrag

Eine Freundin, die die obigen Sätze (insb. zu T. Cook) las, fragte m*ich daraufhin mit einem Lächeln: "Bist wohl neidisch?"

Was sollte *ich darauf erwidern? Es ist schwierig, weil der Vorwurf des Neids, ist ja ein böser. Seit dem die katholische Kirche in ihren Katechismus auch die 7 TodSünden aufgenommen hat, sind die einzelnen Punkte ja quasi "Totschlag-Argumente" für jede aufkommende Diskussion über Gerechtigkeits-Fragen.
Und die Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht) ist ja auch noch eine schwerwiegende Sünde!

So habe *ich also geantwortet: "Neid? Der «Glaube», dass der Hinweis auf solche masslosen Exzesse und ebensolche Ungleich-Verteilungen Neid sei, und somit eine verachtenswerte TodSünde, ist - meine *ich - eine der [Haupt]Gründe, warum nichts daran geändert wird; und z.B. hier in EU hunderttausende Menschen ohne Obdach sind u.s.w.u.s.f. Du bist also in 'guter' Gesellschaft, derer, die eine Änderung dieser Wettkampf- und Sieger-Einstellung des Menschen und seiner Kleinst- und Grösst-Gruppen, ablehnen."

Sie war nicht (mehr) amüsiert!
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Ich bin nicht neidisch, *ich bin entsetzt über die unfassbaren  [Miss-] Zustände in us-amerikanischen Städten, über die Greultaten der Mittel- und Südamerikanischen Drogenbanden, über die ungeheure Bereicherung und Korruption in afrikanischen UnRechts-Staaten, die fehlende Willkommens-Kultur auch in EU und über "Arbeitlose" auch in D, über ...

Und das Alles, weil wir Menschen von Natur aus in einem beständigen und harten Wettbewerbs- und Konkurrenz-Kampf Szenario und Glauben erLeben, ohne daran etwas ändern zu wollen (denn können tun wir, siehe unten). Der permanente Neidvorwurf bei Hinweisen auf teils schon absurde Unterschiede in ErLebens-Umständen in wenigen Metern Abstand, zeigt das täglich.

Statt in Zusammenarbeits-Gesellschaften zu erLeben, €r£€¡den wir uns in Konkurrenz-Zuständen und ebensolchen Gruppen und Gross-Gesellschaften.
Die natürliche Grundform sozialer EinzelWesen - und auch deren Gruppen - ist die gegenseitige Konkurrenz. Bis zur Auslöschung. Das ist unser Handlungs-Hintergrund. Vollkommen Natürlich! Vergessen Sie jeglichen Vorwurf, der ist da nicht enthalten. Das haben wir Menschen nicht ausgesucht, das ist uns mitgegeben worden, als tatsächliche Grund-Annahme.

Wir sind einander im ÜberLebenskampf verbunden.
Die Zusammenarbeit reicht nie über die Notwendigkeit hinaus. Das können Sie an vielen Beispielen beobachten. Infrastruktur, Wohnen, Bildung, Pflege, ... Fast alle sozialen Massnahnen sind immer nur im Mindestmass vorhanden, darein wird jeweils immer nur das notwendigste an Mensch und Ausstattung gesteckt.

Und sobald es irgendwie geht, werden diese (sozialen) Bereiche sofort gekürzt. Die Rechtfertigungen für Kürzungen sprengen "natürlich" jede Begrenzung. Es ist also - zumindest für m*ich - klar, dass wir konkurrentisch geprägt sind; und unsere Lust auf Zusammenarbeit und ein ausgleichendes MitEinander nie über die blosse Notwendigkeit zum persönlichen Überleben und der FortSexung der Spezies (nicht des Selbst, wie die meisten fälschlicherartig annehmen) hinaus reicht. Bisher war das einigermassen erfolgreich.

Ist es inzwischen gefährlich?
Sie beantworten das bitte im Selbst.

Wenn ja, könnten wir doch einen kleinen Entwicklungs-Schritt weiter gehen; und zum Beispiel von diesem natürlichen kreatürlichen [Überlebens-] Kampf-Verhalten, zu einem mehr ausgleichenden, etwas friedlicheren und auch erLebensverlängernden und verspielteren MitEinander weitergehen.

Die Erkenntnisse, Maschinen und die Technik, die wir dazu bräuchten, hätten wir schon, was noch dazu fehlt entwickeln wir dazu.

Aber *ich weiss auch, dass *ich da an Barrieren stosse und auf deren Abwehr-Massnahmen (eine davon sind die oben erwähnten sogenannten TodSünden, andere, auch die Glaubens-Richtungen oder die Ideologien und vieles mehr), von denen *ich noch kaum eine blasse Ahnung bin.

Also erst mal Schluss hier.

Freitag, 8. August 2014

Gemütlichkeit Glaubens Kriege und Mercier

Gemütlichkeit, oder etwa nicht?
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Überschrift: Mord als Gottesdienst
Untertitel: Fromme Menschen, die sich in ihrer Heilsgewissheit dazu legitimiert sehen, "heilige Kriege" zu führen, zwingen dazu, darüber nachzudenken, dass Religion nicht als solche gut ist. {*mein erstaunt-ironischer Zwischenruf ist: Ach!?} Gewaltbereitschaft und Enthemmung haben ihren Ursprung im Zentrum des Glaubens.
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, Feuilleton, von Prof. Friedrich Wilhelm Graf

Ja.
Es ist *mir fast unheimlich, wie lange und wie oft es dauert, bis das Zweifeln am Glauben endlich auch beim allerletzten Gläubigen ankommt?

Und bis auch die Klügsten begriffen haben, dass das Glauben - und damit alle Religionen - auf unseren Instinkten, Trieben und Bedürfnissen beruht und die Handlungen, die daraus folgen beschreibt, rechtfertigt (mit teils viel Phantasie / Vorstellungskraft und wagemutigen oder auch ängstlichen Wünschen) und bewahren will / muss. Und das Religionen regionale Ursachen hat und damit auch sehr verschiedene Färbungen und Formen (Kulturen).
Das Glauben ist des Menschen Musst.
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Ein DaZwischen
im Sonnenlicht
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Überschrift: Das Feuilleton als Mittel der Politik
Untertitel: Wie Louis-Sébastien Mercier mit seinen Texten,  Dramen und Alltagsbeobachtungen am Ende des Ancien Régime eine eigene Gattung erfand und ihr zu politischer Relevanz verhalf. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, von Hannelore Schlaffer

Die Worte, die m*ich erregen: "..., das eine von der gesamten Elite der Aufklärung veranstaltet, das andere von einem einzigen Mann, definierten Wissen und Lebensstil ihrer Zeit und schufen damit die Basis, auf der sich eine neue Gesellschaft begründete, eine, die nicht, wie bisher Aristokratie und Kirche, ihre Herrschaft auf Macht und Gottesgnadentum baute, sondern auf die kritische Beobachtung der Wirklichkeit und auf die permanente Korrektur ihrer Unzulänglichkeiten."
Danke dafür, Frau Schlaffer, besser hätte *ich es nicht formuliert lesen wollen. 

Sonntag, 20. Juli 2014

Macht-Verteidigung, Extremismus-Gebot und vom ewigen K[r]ampf

Titel: Widerstand oder von der Verteidigung der UnGleich≠Wertigkeit

Warum tritt das vernetzte Wissen, vielleicht auch zu nennen: das (ausge)reif(t)e Vernunft, [fast] nie für die Macht und dessen Partikel und dessen Methoden ein?

Warum ist das aufgeblühte Verstand meist ein “Widersacher” von Hierarchien, von Ausbeutung und Manipulation?

Und! Machiavelli war kein Befürworter der Macht, sondern ein Aufklärer von dessen Mechanismen und Methoden.

Warum gibt es k[aum]einen Verteidig-Es des Macht, der Herrschaft und der Brutalität und der Zügellosigkeit in Reichtum und Einfluss, aus den anerkannten Grössen der Vernunft?

Wo sind denn die wirklichen Intellektuell-Es, die den Superreichen und Supermächtigen huldigen und das System verteidigen, stützen und unbedingt erhalten möchten, welches diese Form der Gesellschafts-Gliederung und Ressourcen-Verteilung hervor bringt?
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Dieses und die folgenden Fotos, sind entstanden bei
einem gestrigen (19.07.2014) Spaziergang am
und durch den Flughafen Tempelhof. 
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Titel: Von der Weite des DaSein

Ein Netz-Bekannt-Es schrieb:

"Hmh? Ist ein Empfäng-Es von Sozialleistungen ein Nehm-Es, wenn Es beispielsweise mit seiner Arbeit nicht genügend verdient, um sein Leben zu bestreiten? Und ist ein gönnerhafter Mäzen und halbherziger Steuerzahler ein Geb-Es, wenn Es 10€ spendet und 100€ auf rücksichtslose Weise erwirtschaftet (ohne die eh schon aufgeweichten Spielregeln zu beachten)?
Schwierige Frage, oder? Man will ja auch den Motor oder Antrieb von Gesellschaften nicht kaputt machen. Also muss man Gier und Egoismus in gewissen Grenzen zulassen. Es ist ein ewiger Kampf um Balance in einer gesunden Gesellschaft, oder? Der Kampf (oder Streit) um das rechte Maß und Verhältnismäßigkeit wird immer ausgefochten werden müssen. Es gibt keine Schablone oder Blaupause für Gerechtigkeit. Oder?"

Genau damit hast Du, vermute *ich, die grosse Problematik der Gesundheit und der Weisheit und einer WeiterEntwicklung des gesellschaftlichen Umgangs erfasst und erschrieben, nämlich, dass das DaSein eben jeweils DaZwischen Extremen (aufgehängt) ist.

Nur ein Beispiel: Auch wenn Ich den Tod abschaffen möchte, muss Ich doch anerkennen, dass die Lebendigkeit, dass das gesamte DaSein, ohne das Sterben nicht funktioniert. Es gilt also die Endlichkeit des DaSein zu akzeptieren, ohne aufzugeben die Spanne auszureizen, so weit es eben möglich ist. Und diese Aus-Reizung ist noch wenig lang.

So muss also auch jede Gleichung (Normalität) aushalten, dass sie nie Alles erfassen kann. Dass JEDE Gleichung (nur?) das DaZwischen beschreibt, beschreiben kann.
Wenn diese einfache philosophische Wahrheit nur endlich in den “Köpfen” der Mathematik und deren Ableitungen (‘Natur’-Wissenschaft) “Fuss” fassen würde!

Was wäre dann gewonnen? 
Freiheit. Nicht das bisschen, was wir bisher so hineinfüllen, nein, Aufrichtigkeit, wechselseitige Aufmerksamkeit und Selbst-Verantwortung. All das, was bisher die Freiheit der Fortsexung und der gegenseitigen Abhängigkeit opfert.
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Und der Lichtstreifen links ...
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... führt auf diesen Hof
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Titel: Egoismus

Tja, Egoismus muss ein-Es ich leisten können!
Und diese Leistung bezieht dieses eine ich eben aus den mit-ich. Nur, weder dem nehm-Es ich noch den gib-Es ich, ist diese Verhältnismässigkeit bisher bewusst, oder auch einfach egal?

Oder liege *ich da falsch?
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Titel: Freiheit sKampf

Immer schon musste jedes millimetersekündchen RaumZeit des Freiheit , also der Unabhängigkeit von ander-Es und ebensolchen Umständen, erkämpft werden! Es scheint so zu sein, dass das Freiheit kein Millimetersekündchen dieses Gefühls und dessen Handlungs-Bereichs ohne Aufruhr, Übererregung und Gewalt frei (!) gibt.

Egal, wo auch immer *ich hinspüre, ob es die AusWeitung der Geschlechter-Rollen, die Geschlechtlichkeit, die Beteiligung an gesellschaftlichen Fragen, den tiefreichenden Glaubensgeschichten, alle Bereiche des Fortschritts in WissensFragen, …, und nicht zuletzt auch alle Vertiefungen in jedem Selbst. Denn, auch in jedem ein-Es ist die Erweiterung des Frei-RaumZeit fast nur mit Kämpfen möglich.
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Tja, aber das ist Geschichte. 
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Also, lasst Uns weiter und weiter kämpfen!
Solange, bis keine Freiheit mehr zu gewinnen ist..
Bis Nichts mehr übrig ist, wofür es zu kämpfen lohnt.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Suppen Hadern Selbst

Was tut es mit *mir, zu bemerken, dass etwa 96 Prozent der "Menschen-Suppe" aus Wasser besteht, also lediglich etwas um die 4 Prozent nahrhafter und geschmacklicher Inhalt sind?

Ist das Unverschämt, eine Frechheit, eine Respektlosigkeit, eine Dummheit, also irgendwas Verletzendes, sogar Verbotenes oder gar völlig falsches?

*ich hadere mit der enormen und unausgelebten Spanne, die zwischen dem menschlichen Potential und dem menschlichen Alltag klafft. Der Satz hängt irgendwo hinunter? Die alltägliche Wirklichkeit in den menschlichen Gemeinschaften, der inner menschliche Umgang, und das, was wir Menschen mitEinander leisten und erleben und erleiden könnten, ist so fern! Mhh? Passt imner noch nicht ganz. Bin *ich ein abgedrehter Tagträumer, der nur mit dem gebotenen Alltag und dessen Banalität nicht klar kommt? Einer der bestimmt vielen Unzufriedenen und Unausgefüllten und vielleicht Unausgereiften, der die vielleicht nötigen Tatsachen der Lebendigkeit nicht anerkennen mag?

Ist das Bild mit der Suppe stimmig oder blosser Unsinn?

Nur wenige Menschen sind Nachhaltig, sind für mehr als das Umfeld und die Familie bedeutend, sind für das Ganze wichtig, nicht nur im Inneren, sondern auch nach Aussen. Nur ganz wenige Prozent schmecken und sind auch für ein mögliches Aussen nahrhaft. Damit sind freilich nicht die vielen kurzfristigen 'Stars' und Bekanntheiten und Berühmtheiten für ein oder auch 2 Generationen gemeint, sondern eben die wirklich einflussreichen und nachwirkenden Menschen. Viele Philosophen, Wissenschaftl-Es und Künstl-Es, auch einige wenige Funktionsträg-Es der Administrationen, der Politik und des Militärs sind bis Heute nachwirkend. Homer (oder dessen ErfinderInnen), Sokrates (oder dessen Erfinder Platon und Aristoteles), Konfuzius (oder dessen Erfind-Es, denn all diese Namen könnten auch für viele Menschen stehen?), Buddha (...), Abraham (...), Moses (...), Jesus (...), Mohammed (...), ..., Newton, Euler, Einstein, Cervantes, Shakespeare (...), Molière, ... von Humboldt, Darwin/Russel Wallace, Faraday, Hitler, oder passt dieser Mensch etwa nicht in diese Aufzählung? 
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Rötl*ich
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Was fange *ich mit dem Suppenbild an; und wo bin darin *ich verortet?
H2O oder ein Körnchen Salz?
H2O. Ganz klar.
Aber ist das irgendwie bedeutend, das Bild der Menschen-Suppe, oder unbedeutendes Wortgeklingel?

Dienstag, 25. März 2014

49

Titel: Beste Bedingungen für Extremismen?

Die nationalen und reaktionären Parteien in EU bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit und auch Zustimmung. Die Kommunalwahlen in F sind ein Beispiel dafür, neben der AfD in D, dem Vlaams Belang in B und der Partei von Gert Wilders in den NL und so weiter und so fort …

Auf einen Artikel zu den Ergebnissen der französischen Kommunalwahlen folgten Kommentare.

Ein Kommentator schrieb: “Langsam kommt in Europa Bewegung auf.
Meine Antwort darauf war:

Die national_sozialistische “Bewegung”, und die meinen Sie ja wohl, die hatte ja das ‘Namensprivileg’ nur “die Bewegung” genannt zu werden, hat nie aufgehört zu existieren, wenn auch ignoriert, ausgeblendet, unterdrückt oder mässig eingeschüchtert.
Diese “Bewegung[en]” zum schliessen von Toren, zum Festkrallen an Traditionen, zum Hochhalten von Altbekanntem (Land, Sprache, Gesetze, Religion), zur Ausschliessung von etwas anderem und die allem Extremem innewohnende überReizung und alltägliche Nähe zur Panik[machung], hat immer noch alltäglichen Bestand.

Und wenn die Unsicherheit wächst, weil bedeutendere Veränderungen anstehen, weil alte Überlebensmodelle (wie und wo verdiene Ich den Lebens- und Familien-Unterhalt?), wenn die politische Organisation und alte Ideologien nichts mehr taugen - in der Konfrontation und dem Vergleich mit aktueller Technik und sozialen Erkenntnissen - und wenn dann (langsam) auch Alle anfangen zu begreiffen, dass diese unsere Lebenswelt (Erde-Mond) begrenzt ist, endlich ist, wir Menschen aber immer mehr werden, dann ist RaumZeit für mehr “Bewegung”, aber auch für mehr Bewegung, nämlich im logischen vernünftigen und verantwortungsvollen Handeln.
Da aber diese Bewegung schwerer fällt, als diese “Bewegung”, wird es wohl mit der Vernunft und der Verantwortung noch eine lange Weile nichts, oder?
Die Kupferstele auf dem Foto steht am Berliner Columbiadamm Ecke Golssener Str.
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Titel: Mathematik und Zweifel,
oder die Lust an der Zuneigung.

Das folgende sind Bézier Kurven.
Sind sie nicht wunderschön?
Ich weiss,*ich übertreibe.






Mei, was soll *ich noch schreiben, zum wiederholten mal, dass die Mathematik meine un-heimliche, also meine offensichtliche Liebe ist? In das Mathematik steckt alles, nein: Alles, was wir Uns nur vorstellen können, auch das Liebe[en] ist kn das Mathematik enthalten, halt!, fast Alles! Weil eines kann auch die Mathematik nicht er- und begreifen, das Chaos, mithin auch das Zweifel[n], also einen grossen Bereich in *mir.

Samstag, 22. März 2014

46

Ein weiterer Beitrag mit kurzen Einfällen zur Erweiterung der Selbst-Erkenntnis. Die Leses sind weiterhin eingeladen etwas beizutragen.

Titel: Zwischen-Erkenntnisse

Sind Gesellschaftsmodelle (Ideologien) und zwischenmenschliche, wie auch innermenschliche Umgangsformen genauso in den Entwicklungsprozess des DaSein (Natur), die Evolution, eingebunden, wie die gesamte körperliche Lebendigkeit es ist?

Die Antwort ist klar: Ja.

Merken Sie, worin die Dualität (Oben-Unten, Reich-Arm, Zu-AbNeigung, Mangel-Fülle,  Winter-Sommer,  ...) des DaSein aufscheint?
Das DaZwischen ist nicht-körperlich, aber DasJenig-Es, was im DaZwischen handelt, ist körperlich. Mensch ist körperlich, greif- und angreifbar, das miteinander handeln und die gesamten Bereiche der Kommunikation, die weit über die Sprache[n] hinausreichen, aber das wissen Sie, ist nicht-körperlich greifbar.
Aber sowohl der energetisch stabilere Bereich der Körperlichkeit, als auch der energetisch flüssigere Bereich des DaZwischen ist im steten Wandel inbegriffen.
Alle GrundErkenntnis lautet ja: DaSein ist Veränderung.

Ein wichtiger Bereich ist das AusHandeln zwischen den Extremen.
Das gesamte Beziehungs- und Verbindungsgeflecht in dem grossen Bereich DaZwischen.

In diesem DaZwischen handeln auch wir Menschen.
Kapitalismus ist die Handlungsform der Lebendigkeit in einer Mangelsituation, es ist die Handlungsform des Besitztums und der Beschränktheit - Hand drauf und nicht mehr hergeben -, Kapitalismus ist eine Wirkung der erstrangigen SelbstErhaltung in einem Zustand der Vorenthaltung der Fülle, des (scheinbaren?) Mangels.
Der Kapitalismus ist eine völlig natürliche Umgangsform, sowohl im als auch zwischen den Menschen. Ist der Kapitalismus noch reformierbar?
Ich denke: Ja.
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Grafito am Halleschen Tor
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Titel: Gleich-Gültigkeit

SelbstZitat: Wenn ich sagen würde, ihr Tod ist völlig unwichtig für mich, dann wären sie sicherlich schockiert, weil ihre Lebendigkeit für sie wahrscheinlich das Wichtigste ist. Aber eben nicht für mich. Sie sind mir Gleich gültig.
Jed-Es sorgt fast einschliesslich für das Selbst; das Ander-Es ist in Abstufungen Gleich gültig. Gleich gültig?
Auch da. Gleich ist Ähnlich. Ähnlich viel wert.
Wenn also z.B. in Indien ein Chemiefabrik in die Luft fliegt, hunderte MitMenschen sterben und tausende verseucht werden (Bhopal) und bis Heute krank sind, ist mir das Gleich gültig.
Das Mensch ist dem Mensch Gleich gültig, wichtig bin ich, das Wichtigste bin ich. So ist das geregelt, im DaSein.

Das DaSein ist Selbst-los, das DaSein ist Gleich-gültig.
"Sie sind mir scheiss-egal", ist also ein NaturZustand, ist absolut nichts verwerfliches, weil im Grundaufbau des DaSein mitgegeben. Ist mir doch wurscht, ist eine Grundhaltung der Lebendigkeit. Das gilt es erst mal anzunehmen. Also, noch einmal, sie sind mir unwichtig, krepieren sie doch, ist mir doch egal, Hauptsache ich habe genug zu saufen und fressen.
Das DaSein ist eine ignorante Selbstdrehscheibe.
Nur sehr wenige halten kurz an und weiten die Sinne aus.
Ich nicht.
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Titel: Selbst-Anerkennung

Was fange ich nur damit an, dass ich immer mehr Naturwesen und immer weniger Geistwesen bin, dass ich keine Opferhaltung mehr einnehme, also den Wunsch auslebe verschont zu werden und die Haltung der Friedlichkeit und des holden Verständnissen für Ander-Es und all das ethische und moralische Geschwätz der Unterdrückten und Ausgebeuteten und der Feigen, von dem nur die Erkenntnis bleibt, das es Minderheitengewäsch ist.

Der Masse ist das Ander-Es scheiss-egal. Gut, ich formuliere dezenter: Gleich-gültig.
Lesen Sie noch Zeitung, schauen Sie noch Nachrichten, forschen Sie auch manchmal, wo Ihr Essen herkommt, wie Ihre Klamotten produziert werden, was im Kongo passiert, ob neben Ihnen ein-Es niedergeschrien oder abgeschossen wird, warum und was Sie damit zu tun haben?
Geben Sie es doch ruhig zu: Ist Ihnen Scheiss-egal, ist ja gut, mir auch, was kümmerts mich, schliesslich habe ich nun die Rechtfertigung, dass das ganz natürlich ist.
Das Natur hat Uns und nicht nur Uns so eingerichtet.
Das Ander-Es ist dem ein-Es völlig Gleich-gültig, also Un-wichtig.

Oha. Da taucht plötzlich die Frage auf: Gleich-gültig = Un-wichtig?
Bin ich vielleicht so wichtig, wie ich das Ander-Es wichtig bin?
Ich bin Gleich-gültig und bin es auch für das Ander-Es.
Ich bin Un-wichtig.
Ich bin Ihnen Scheiss-egal.
Na, Sie mir auch.
Gleich-Stand.
Und nun?

Machen Wir also einfach so weiter.
Oliver-August Lützenich sage Nein; *ich bin dafür das DaSein zum Selbst zu erheben, statt Es Selbst-los zu belassen, wie es im immer noch aktuellen Zustand der Gleich-Gültigkeit ist.

PS: Das Wort 'homo' stammt von der altgriechischen Vorsilbe:ὁ"μός" (homós) und bedeutet „gleich“. So ist also schon in der menschlichen Selbstbezeichnung "Homo Sapiens" die Gleichheit enthalten und vielleicht sogar auch das Eingeständnis der Gleichgültigkeit?
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Titel: Resonanz-Mangel

Was sagt mir die Tatsache, dass *ich auf die Erkenntnis-Beiträge keine Zustimmung erhalte, das tiefere und erhellende Selbst-Erkenntnis allgemein Ladenhüter sind?
Dass es falsch ist solche Erkenntnisse in Worte zu fassen, oder gar, dass die Erkenntnisse unrichtig sind?

Nein. Es sagt *mir eher, dass diese Selbst-Erkenntnisse im Alltag nicht nötig sind, mehr noch, dass diese Selbst-Erkenntnisse den Alltag verstören, dass sie die Normalität entsetzen.
Kein-Es braucht das, tiefere und weitere Selbst-Erkenntnis, so lange Es einigermassen versorgt ist und es genügt dem vorgegebenen "Programm" des erdmondlichen DaSein zu folgen. Und dieses Programm ist einfach und es ist einfacher diesen Vorgaben (Triebe) zu gehorchen.

Und zu 99% folgen wir Menschen "gerne" (müssen), so wie alles andere Leben auch.
Irritierung ist da eher unangenehm, ja sogar schmerzhaft.
*ich habe Alpträume und durchwachte Nächte auch deshalb, neben all den anderen Gründen, die ebenfalls dafür sorgen.

Aber diese 1 Prozent fordern und fördern beständig, wenn ein-Es mal danach gegriffen hat oder davon ergriffen/begriffen wurde. Egal, ob ein-Es dem zustimmt, oder Ander-Es tut.

Mittwoch, 19. Februar 2014

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Titel: Von den Folgen des Egoismus

Dies ist eine Selbst-Betrachtung mit Folgen.
Es ist ein Lob und ein Leiden, an der natürlichen Selbst-Begrenzung. Denn der Begriff Egoismus trägt so viele Facetten und deren sprachliche Ausdrücke darin mit. Vorwegg, die Selbst-Bezogenheit ist wichtig, notwendig und förderlich.

Egoismus ist natürlich (eine Behinderung). Es ist schwer, damit einen Menschen zu erreichen, weil wir Alle davon bestimmt sind. Jed-Es, ist vor Allem und Allen anderes, um und in und fast ausschliessend für das Selbst da, handelt, misshandelt, liebt, verletzt und tötet, um des Selbst willens. Das DaSein ist von Grund auf Selbst-Bestimmt, also Egozentrisch angelegt und aufgebaut. Obwohl es so ist, somit auch kein-Es ein Vorwurf zu machen ist, von jedes ander-Es, möchte das k[aum]ein-Es in die Vernunft und das Denken von Veränderungen einbeziehen.

Fast alle und jede Sorge und Massnahme, gilt der Sicherung und Bereicherung des Selbst, bestenfalls noch des engeren Familien- und AbhängigenKreises. Alles vollkommen normal. Es möchte nur k[aum]ein-Es wissen, oder gar intensiver damit auseinandersetzen, ob diese Natürlichkeit gut für ein-Es, gut für ander-Es oder gar All-Es, oder einfach nur schlicht und schlecht ist. Die Ressourcen des Planeten sind ungleich verteilt. Alle. Einige haben Glück, die Meisten leiden Mangel. Das ist Natürlich, deshalb wird es auch kaum oder gar nicht angezweifelt.

Davon zu wissen hilft nicht. Es bewirkt (fast) keinerlei Veränderung in Richtung weniger Leid, weniger Ungleichgewicht und damit einer für Alle vorteilhafteren Verteilung aller Güter und Taten. Das Kapitalismus, das Kommunikations-, Produktions- und Verteilungs-System der natürlichen Selbst-Bevorzugung, wird von fast Allen bevorzugt und von k[aum]ein-Es angezweifelt, dabei spielt keine Rolle, ob das Kapitalismus, als Sozialismus oder Kommunismus oder Nationalismus oder Kommunitarismus oder sonst ein …ismus verkleidet ist oder wird.

Das Wohlergehen des und der Ander-Es ist dabei stets und immer zweit- oder sogar drittrangig, ausser es nützt ein-Es. Das steckt nun mal einfach in uns Allen drinn, so sind Wir aufgebaut, von Grund auf. So “tickt” das DaSein. Die Gravitation, also die Kraft, die nach Innen zieht, mag die “schwächste” Kraft sein, sie ist jedoch in Formen der Selbst-Bestimmung und Selbst-Bezogenheit und Selbst-Bevorzugung, die prägendste Gestaltung des Zusammen-Seins und des Umgangs im gemeinsamen DaSein.
Widerlegen Sie das.

Das ist ein Denkspiel. Das Egozentrische hat Uns bis hierher geführt, hat Uns hierhin begleitet, Uns angeleitet, ist für Viele erfolgreich, für die Masse meist genug zum Überleben. Was ist die Alternative? Das es eine gibt ist klar, weil klar ist, dass es immer Alternativen gibt, aber wie ist die Alternative zur zwanghaft natürlichen Selbst-Distanz und damit der entweder Überhöhung oder der Unterdrückung des Ander-Es?

Von gleicher Augenhöhe in den gemeinsamen Handlungen im MitEinander noch kaum eine Spur. Bei all der drängenden Selbst-Bespiegelung, ist die Fehl-Sichtigkeit in die Umwelt und ZuEinander, kein grosses Wunder. Wir nehmen ja kaum Etwas anderes wahr, als nur uns Selbst, als bloss das jeweilige Selbst.
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Selbst-Portrait
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Noch ein wenig Poesie.

Der Pfahler
Da sitzt ein kurzer schmaler/
Mann, stumm, auf einem/
schlanken Stumpf, krumm/
nur leise zuckend, um den/
Mund, ein schales Lächeln/
Silberglanz kräuselt überall/
der Stirne Falten, gleich wohl/
ich falle ab, vom Stumpf, den/
morschen Ästen nach, die, vom/
letzten Sturm gepflückt, noch/
den Boden schmücken, seidig/
knackend, wenn das Wild die/
Füsse auf den Boden setzt, es/
bricht, wenn ein dünner Mann/
fällt herab, vom schmalen Sitz/
die weiche Erde trifft, da liegt/
ein kurzer schmaler Mann, im/
knisternden Laub, mit aller/
Macht, und ist benommen, wo/
noch eben Er, erhaben sass/
auf einem krummen Stumpf/
herum, Er herunter blickte/
Dumm, ein schales Lächeln/
um den schmalen Mund, her/
um, gefallen, an der Macht/
stumm, Silberglanz verweht/
der Stirne Falten flachgelegt/
liegt das Wintermoos glitzernd/
feucht, geschwitzt, nun, um/
die gestürzte Ermächtigung/
herum, das war das Pfahler/
im Gedicht. Für Rea.