Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Sonntag, 12. Juli 2015

Vom Pech zu früher Zeugung und Verbindung-sVorteile

Titel: Von der verpassten Chance für frühkindlichen Respekt

Dass *ich hier auch aus einer ziemlich langwierigen Qual heraus schreibe, die für *mich fast bis zu meinem persönlichen "Urknall" zurück reicht, wissen die längeren Leses ja bereits. Die neueren brauchen nur die Beiträge mit dem Signalwort "Prägung" zu suchen und aufzurufen. Darin finden Sie näheres.

Dass *ich also auch mit einem sehr freundlichen Neid auf / in so manche Entwicklung hinspüre, die den nach *mir gezeugten Menschen hier in West-Europa und Nord-Amerika und wenigen anderen Bereichen des Mensch-daSein inzwischen angetan wird, ist somit nachvollziehbar. Was für eine liebevolle Aufmerksamkeit und Förderung viele Kinder hier erLeben dürfen, hätte *ich damals auch gerne erLebt.

Dass das bald Menschenweit Standard wird und sogar noch weit ausgebaut wird, daran arbeite auch *ich Winz hier, indem *ich ins Selbst hineinforsche und auch sonst stets auf der Höhe der allgemeinen Entwicklung des Menschen bleibe, um Mittel und Wege zu finden, die noch allgemeine Ignoranz, Konkurrenz, Intransparenz und Gewalt-Tätigkeit in und zwischen uns Menschen zu dämpfen. Dass das sowieso schon aber laaangsam geschieht, zeigt das folgende Artikel, auch wenn diese Tendenz hinter den aktuell fast menschenüblichen Verwüstungen und Konflikten und Kriegen ziemlich verborgen nur in einzelnen Blüten aufscheint.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 10. Juli 2015, Feuilleton, von Donata Elschenbroich

Überschrift: Der veränderte Blick auf die Kinder
Untertitel: Aramsamsam, gulli gulli: Wer heute Kleinkind ist, kann sich vor Förderung gar nicht retten, denn so viel Aufmerksamkeit hat noch keine Generation bekommen. Ein Bericht zur Lage des deutschen Kindergartens. 

Daraus ein paar Auszüge:

Vor zwanzig Jahren befragte das Ministerium für Bildung und Wissenschaft achthundert Fachleute nach ihrer Sicht auf die Entwicklung des Wissens und der Bildung im einundzwanzigsten Jahrhundert, „auf dem Weg in die Wissensgesellschaft“. Welche Veränderungen im deutschen Bildungssystem waren zu erwarten, welche wären wünschenswert? In diesem „Bildungs-Delphi“ gab es keine einzige Frage zur frühen Bildung. Das war damals nicht erstaunlich. Ein Aufbruch zu einem neuen Verständnis von Kindheit und der Pädagogik für die frühen Jahre war von den Kinderläden der Studentenbewegung ausgegangen, aber das lag nun schon länger zurück, und auf die deutschen Kindergärten hatte das wenig ausgestrahlt. In den achtziger und neunziger Jahren war es still geworden um das Thema Kindheit. 

[...]

Es gibt die Waldtage; spielzeugfreie Wochen, Ausflüge in die Stadtteil-Bibliotheken, Partnerschaften mit Kindergärten in Afrika und Asien, Partnerschaften mit Grundschulen der Nachbarschaft. Gemeinsame Projekte zwischen Grundschulkindern und älteren Kindergartenkindern sind erwünscht, sie werden in Kinderkonferenzen vorbereitet, in vielen Kindergärten ist das schon die Regel. 

Die Erzieherinnen, ermutigt durch die Anerkennung ihres „Bildungsauftrags“, haben sich unerschrocken ein Thema nach dem anderen herangeholt. Alles, so scheint es, kann mittlerweile interessant sein für Kinder. Die deutsche Elementarpädagogik, anders als noch vor zwei Jahrzehnten, kann sich inzwischen sehen lassen neben der skandinavischen, der französischen, der amerikanischen, der chinesischen, der japanischen. Ist das mehr als Ausstattung? Wie übersetzt es sich ins Erleben der Kinder? Die grösste Veränderung der vergangenen zwanzig Jahre ist ein veränderter Blick auf Kinder, die veränderte Haltung der Erwachsenen. 

Das deutsche Bildungssystem begegnet unseren Kindern erstmals durch Erwachsene im Kindergarten. Dabei erfährt das Kind etwas höchst Erstaunliches, so unter allen Lebewesen nur bei den Menschen zu beobachten: ältere Artgenossen bemühen sich systematisch und nach Kräften, von ihrem Wissen abzugeben und zu teilen. Das Kind erfährt, als könnte es gar nicht anders sein: eine erwachsene Person, nicht mit mir verwandt, vielleicht sogar von anderer Hautfarbe, hält es für bedeutsam, dass mein Fuss in diesen Schuh nicht passen will. Die Person deutet auf einen anderen Schuh. Sie verharrt aufmerksam, bis ich nach einigem Zögern selbst den Dreh gefunden habe. Problem gelöst! Die Person freut sich, gratuliert mir.

{Das finde *ich eine ganz wunderbare Beobachtung und Beschreibung der Verschiedenheit zum früheren Umgang mit den jungen Menschen, der wohl eher von Gleichgültigkeit, Befehlston und sonstigen Ruppigkeiten und Ohrfeigen für schnell lästig werdende Kinder geprägt war. Betreten des Rasen verboten, das waren die Schilder, die auf jedem grünen Fleckchen vor den Züchtigungen des Hausmeisters warnten. Und in Kindergarten und Hort wurden wir mehr oder weniger abgestellt und alleine gelassen in Raufereien und Nasebohren.}

In den ersten Lebensjahren durchlaufen Kinder Jahrtausende der Kultur-Geschichte wie im Zeitraffer. Wie sie das Wissen aufschliessen, das in den Dingen des täglichen Lebens steckt — linker Schuh, rechter Schuh? Klettverschluss, Schuhbänder? Für die immensen kognitiven Leistungen aller Kinder bei ihren täglichen Problemlösungen sind Erzieher heute viel aufmerksamer geworden. Ein Kind kann erfahren: Mein Hantieren ist nicht nur unbeholfen, es ist durchaus sinnvoll, sogar interessant, meine Laute sind nicht zufällig, sie werden wiederholt und mir zurückgespiegelt, vielleicht in veränderter Klangfolge, in einer anderen Sprache, also kann ich meine Gedanken mitteilen, sie sind nicht Unsinn. Die Gedanken zum Wort kommen lassen: Vor allem die Unter-Dreijährigen haben die Erzieherinnen geschult im professionellen Abwartenkönnen.

{Mehr davon bitte, viel mehr davon! Noch mehr Aufmerksamkeit, noch mehr Gespür, noch mehr guten, weil mehrfach überprüften Inhalt (Wissen), noch mehr Sprachen und Übungen zur wechselseitigen Wachheit, Gleichwertigkeit und wechselseitigem Respekt. Das Mensch braucht weder Dummheit, noch Angst, noch Ignoranz, noch Gewalt für das DaSein und das gemeinsame Handeln. Das Mensch muss seine tierische natur[fremd]bestimmte Prägung los werden, um zukunftsfertig da[zu]Sein, in einem endlichen aber mit uns Menschen randvoll gefüllten Planeten.}

Das ist natürlich nicht in jedem deutschen Kindergarten so. Kann auch nicht sein, wenn es Personalengpässe gibt und man die Tage irgendwie nur überstehen muss. Dann kommen die Klagen, und die Kindergärten bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Aber selbst in einem lustlos wirkenden Team gibt es heute ein Bewusstsein dafür, was Qualität in der frühkindlichen Bildung ist.

[...]

Die Eltern wollen den Nachwuchs an günstiger Stelle plazieren, warum dann nicht gleich auf der Überholspur? „Vorsprung durch Bildung!“ lautet das Motto des ,,Edutainment-for-Children“-Programms von Schloss Elmau. So primitiv wird das nicht immer formuliert. Aber in jedem von uns gibt es diese atavistischen Reflexe wenn es um die eigenen Kinder geht, und man muss sich eigentlich wundern, dass nicht noch mehr gekämpft wird. Eine ständige Leistung der Eltern ist es, diesen Impuls zu bändigen, und eine Leistung der Erzieherinnen, deren kulturelle Überformung zu moderieren.

{Einspruch! Aber das habe *ich ja bereits oben formuliert. Ja, *ich weiss, es gibt immer diesen natürlichen Impuls zur Regression, zum langsamer machen, aber das brauchen wir Menschen nicht, da bin *ich gewiss. Wir brauchen nicht den beständigen Reflex zur Rückbesinnung auf irgendwelche Wurzeln oder eine angeblich gesunde Natürlichkeit. Wir sollten Einander weder über- noch allzu gerne unterschätzen. Die Trägheit fordert immer lautstark - und fast überall gern erhört -zum Verzicht auf Bildung und Veränderung auf, und das Macht folgt diesem dummen Reflex immer, ausser es kommt das Macht gerade Recht zum Erhalt. Die Trägheit ist, wie die Angst, ein mieses Ratgeber-Gefühl!
Trägheit, Angst, dem Fortsexungs- und GruppenZwang unhinterfragt zu folgen, führt zu dem, was wir in das Vergangenheit erlitten haben und immer noch weltweit erleiden. Wenn Sie das anders empfinden, dann sind Sie sicherlich ein/e ProfiteurIn der dauernden Krisen, Armut, Sklaverei, Unsicherheit, Ohnmacht fast aller Menschen und der Menschenweit Dutzenden von Kleinkriegen und sonstigem Terror. Na dann, wohl bekommst.}

Als die Kinder der eingewanderten Familien noch „Gastarbeiterkinder“ hiessen, wurden in muttersprachlichen Interviews Eltern nach ihren Erfahrungen mit deutschen Kindergärten gefragt. Es stellte sich heraus, dass von allen deutschen Institutionen den Ausländern vom Kindergarten her die geringsten Probleme gemacht wurden. Die Eltern anerkannten die Fähigkeiten der Erzieherinnen, und sie waren erstaunt über ihre demokratische Offenheit. „Wenn in Griechenland eine Lehrerin im Kindergarten geworden ist, trägt sie die Nase hoch. Hier grüsst dich die Leiterin auf der Straße, ganz normal.“ Und auch in diesen Monaten finden wieder viele Kindergärten unkomplizierte Lösungen für die Aufnahme von Flüchtlingskindern, und schon jetzt arbeiten gelegentlich Flüchtlingsfrauen als Ehrenamtliche in Kindergärten.

Unseren Kindern, egal aus welchen Elternhäusern, wird heute in Kindergärten so aufmerksam und achtungsvoll begegnet wie in Deutschland keiner Generation zuvor. Das wird nicht folgenlos bleiben.

{Na, das hoffe *ich doch sehr, dass uns dieses mehr liebevolle, aufmerksame und ernstnehmende; und uns viel früher mit Wissen und Solidarität begegnende Verhalten befriedende, uns gleichwertende und freudvolle Folgen bringt.}

Ende F.A.Z.-Auszüge, geschrieben von DONATA ELSCHENBROICH

Die Autorin, Jahrgang 1944, ist Pädagogin und Autorin zahlreicher Sachbücher zum Thema Erziehung (‚Weltwissen der Siebenjährigen”). Die früheren Beiträge unserer Bildungsserie erschienen am 3., 6., 11., 18. und 27. Juni sowie am 2. Juli. Siehe auch www.faz.net/Iagederbildung.

Da kann *ich, wie oben angedeutet, nur traurig bekennen: *ich bin eindeutig zu früh gezeugt worden. Eindeutig! Meine Kindheit - in den 1960er und 70er Jahren in einer Stadtrand-Siedlung von München - war voll mit Verboten, Vorenthaltungen, Ignoranz, Unwissenheit und Gewalt.
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Schaufenster in B-Schöneberg
Keine Ahnung, was darin verkauft wird?
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Titel: Von der Notwendigkeit zum Beweis von Offensichtlichem 

Aus New York Times, vom 09. Juli 2015, von Carl Zimmer

In diesen {Klammern} habe *ich meine unzulänglichen Übersetzungen und eine Frage eingefügt.

Überschrift: Scientists Demonstrate Animal Mind-Melds

http://www.nytimes.com/2015/07/14/science/scientists-demonstrate-animal-mind-melds.html

A single neuron can’t do much on its own, but link billions of them together into a network and you’ve got a brain.

But why stop there?

In recent years, scientists have wondered what brains could do if they were linked together into even bigger networks. Miguel A. Nicolelis, director of the Center for Neuroengineering at Duke University, and his colleagues have now made the idea a bit more tangible by linking together animal brains with electrodes.


{In den letzten Jahren haben Wissenschaftler auch gefragt, was Gehirne leisten könnten, wenn sie miteinander in grösseren Netzwerken verbunden wären. Miguel A. Nicolelis, Direktor des Zentrums für Neuroengineering an der Duke University und seine Kollegen, haben nun diese Idee ein wenig greifbarer gemacht, durch das Verknüpfen tierischer Gehirne mittels Elektroden.}

In a pair of studies published on Thursday in the journal Scientific Reports, the researchers report that rats and monkeys can coordinate their brains to carry out such tasks as moving a simulated arm or recognizing simple patterns. In many of the trials, the networked animals performed better than individuals.

{... berichten die Forsch-Es, dass Ratten und Affen ihre Gehirne koordinieren können, um einen simulierten Arm zu bewegen oder einfache Muster zu erkennen. In vielen der Studien waren die vernetzten Tieren besser als Einzeltiere.}

“At least some times, more brains are better than one,” said Karen S. Rommelfanger, director of the Neuroethics Program at the Center for Ethics at Emory University, who was not involved in the study.


{Erkennen Sie, wie *ich, den Witz in dieser Forschung und den Ergebnissen?}

Brain-networking research might someday allow people to join together in useful ways, Dr. Rommelfanger noted. Police officers might be able to make collective decisions on search-and-rescue missions. Surgeons {Chirurgen} might collectively operate on a single patient.

But she also warned that brain networks could create a host of exotic ethical quandaries involving privacy and legal responsibility. If a brain network were to commit a crime, for example, who exactly would be guilty?


{Aber sie warnte auch, dass Gehirnnetzwerke eine Vielzahl von exotischen ethischen Dilemmata mit dem Datenschutz und rechtlicher Verantwortung schaffen könnten. Wenn ein Gehirn-Netzwerk z.B. ein Verbrechen begeht, welches Gehirn genau wäre dann schuldig?}

“It’s really important to address these issues before they come up, because when you try to play catch-up, it can take a decade before something’s in place,” she said.


{"Es ist wirklich wichtig, diese Probleme jetzt anzugehen, bevor sie aufkommen, denn wenn wir das auf die lange Bank schieben, kann es Jahre dauern, bis wir damit fertig werden", sagte Sie.}

For the past 25 years, Dr. Nicolelis and his colleagues have been designing devices that decipher signals recorded by electrodes implanted in brains. With these instruments, monkeys can learn to control robot arms and even entire robotic exoskeletons.


Monkeys get better at these tasks as more brain neurons join in the effort to produce commands. The scientists wondered if combining brains into a network might bring an even greater supply of neurons to bear on the tasks.


{Die Wissenschaftler fragten, ob die Verbindung von Gehirnen in einem Netzwerk eine noch grössere Anzahl an Nervenzellen dazu bringen würde, die Aufgaben zu tun.}

Dr. Nicolelis and his colleagues began by implanting two sets of electrodes in the brains of four rats. One set delivered a signal into one part of each brain, while the other eavesdropped on a different brain patch.


{Dr. Nicolelis und seine Kollegen implantierten je zwei Elektroden-Sätze, in die Gehirne von vier Ratten. Ein Satz sendete ein Signal in einen Teil des Gehirns, während das andere einen zweiten Gehirn-Bereich belauschte.}

The four rats received the same signal, and then a computer monitored how their brains responded. If all four rats produced synchronized signals in their brains, they were rewarded with a sip of water.


{Die vier Ratten erhielten das gleiche Signal, während ein Computer überwachte, wie ihre Gehirne reagierten. Wenn alle vier Ratten synchrone Signale zeigten, wurden sie mit einem Schluck Wasser belohnt.}

Through trial and error, the rats learned how to consistently synchronize their brains, making it possible for the rats to act like a simple computer. In one experiment, the animals learned how to produce different brain responses to two different signals: a single burst of electric pulses, or four bursts.


{Durch Versuch und Irrtum lernten die Ratten, ihre Gehirne miteinander in Gleichklang, in Übereinstimmung, zu bringen, was es ermöglichte, die Ratten, wie einen einfachen Computer zu behandeln. In einem Experiment wurde den Tieren beigebracht, verschiedene Antworten auf zwei ebenso verschiedene Eingangs-Signale zu erzeugen, entweder einen einzelnen elektrischen Impuls oder vier Impulse.}

The rats learned how to produce synchronized brain activity in response to one of the signals, and unsynchronized activity in the other. Their collective response was correct as often as 87 percent of the time — substantially better than an individual rat learning on its own.

{Die Ratten synchronisierten die Gehirnaktivität als Reaktion auf eines der Signale, und entkoppelten die Gehirn-Aktivität auf ein anderes Signal. Ihre gemeinsamen Antworten waren oft zu 87 Prozent richtig - deutlich besser als eine einzelne ​​Ratte es schaffte.}

The scientists also found that the brains of three rats could be linked into an information-processing chain. First, they trained one rat to produce the correct kind of brain activity to two different electrical bursts in the brain. Then they linked the first rat’s brain signals to the brain of a second rat.


{Die Forscher fanden auch heraus, dass die Gehirne von drei Ratten in eine Informations-Verarbeitungskette verknüpft werden können. Zuerst trainierten sie eine einzelne Ratte, die korrekte Art von Hirnaktivitäten auf zwei verschiedene elektrische Signale im Gehirn zu erregen. Danach schickten sie die Gehirnsignale der ersten Ratte zu dem Gehirn einer zweiten Ratte.}

The second rat learned to produce the same response as the first rat, the scientists found, and a third rat could reliably interpret the second rat’s brain responses. And when they delivered the third rat’s brain signals back to the first rat, it also responded correctly much of the time.


{Die zweite Ratte lernte daraufhin die gleiche Antwort auf die eingespeisten Signale zu erregen, wie die erste Ratte Die Wissenschaftler stellten fest, dass auch eine dritte Ratte imstande ist, verlässlich die Antworten der zweiten Ratte zu erzeugen. Und als sie die Gehirnsignale der dritten Ratte zurück an die erste Ratte sendeten, reagiert auch diese fast immer korrekt.}

Dr. Nicolelis and his colleagues then turned from rats to monkeys, with a new twist on earlier experiments in which individual monkeys learned to control a robot arm. This time the scientists implanted electrodes into two monkeys instead of one.


Each monkey looked at a computer screen on which there were images of an arm and a ball. The computer combined the brain signals from both monkeys to move the arm. The two monkeys learned to work together to reliably move the arm to the ball, which produced a reward.


In another trial, one monkey learned to control the horizontal movement of the arm while the other monkey controlled its vertical movement by means of electrical brain impulses. In an even more ambitious test, the scientists programmed a virtual arm in three-dimensional space, allowing three monkeys to share control of different aspects of its movement.


{In einem nächsten Versuch erlernte ein Affe nur die horizontale Bewegung des Arms zu steuern, während ein anderer Affe nur die vertikalen Bewegung mittels elektrischer Gehirnströme steuerte. In einem noch ehrgeizigeren Test, programmierten die Wissenschaftler einen virtuellen Arm in einem dreidimensionalen Raum, so dass drei Affen, sich die Kontrolle über die verschiedenen Aspekte seiner Bewegung teilen konnten.}

Once again, the monkeys learned to move the arm to the ball. Even when one of the monkeys did a bad job of controlling the arm, the other two compensated to keep it on track.


{Erneut lernten die Affen einen Arm zu einem Ball zu bewegen. Selbst wenn einer der Affen einen Fehler während der Steuerung des Arms machte, konnten die anderen beiden diesen Missgriff kompensieren.}

The idea of brain nets is not new. In a 2013 study, for example, French scientists created a video game that two people could play with their brains.


{Die Idee von Gehirn-Netzwerken ist nicht neu. In einer Studie von 2013 programmierten Französische Wissenschaftler ein Videospiel, dass zwei Menschen mit ihre verbundenen Gehirnen spielen konnten.}

Each player donned an EEG recorder that detected brain waves from the scalp. With practice, the players could learn how to combine their EEG signals to move a ball into a goal on a computer screen as well as or better than a single player.


{Jeder Spieler setzte eine EEG-Messhaube auf, die Gehirnwellen von der Kopfhaut festgestellt. Mit etwas Übung können die Spieler lernen, ihre EEG-Signale zu kombinieren, um einen Ball in ein Tor auf einem Computerbildschirm als auch oder besser als ein Einzelspieler zu bewegen.}

Rajesh P.N. Rao, a professor of computer science and engineering at the University of Washington, said that it was the complexity of Dr. Nicolelis’s new studies that made them important.


“What’s different here is that he’s able to demonstrate that more than a pair of brains can be yoked together,” he said.


{Was hier anders ist, ist, dass er in der Lage ist zu zeigen, dass mehrere Gehirne - die zusammen verbunden sind - einen Prozess gemeinsam erfolgreich steuern können.}

Dr. Nicolelis speculated that our brains can naturally join together when we share the same experiences. “When people are watching television — millions of people watching the same images — we may be synchronizing millions of brains,” he said.


By understanding this capacity of the brain, it may someday be possible to combine the power of many human brains. “One can imagine that these experiments are paving the way for people to solve problems by literally putting our heads together,” Dr. Rao said.


{Zum Verständnis dieser Fähigkeit des Gehirns: es kann eines Tages möglich sein, dieses Potential der vielen menschlichen Gehirne zu kombinieren. "Ich kann mir vorstellen, dass diese Experimente den Weg dazu ebnen können, dass Menschen bald Probleme lösen werden, indem sie buchstäblich ihre Köpfe zusammen stecken", sagte Dr. Rao.}

Dr. Rommelfanger considers it unlikely that people would be willing to have brain surgery to join a network. “But I think this is a starting point for being able to move to less invasive technologies,” she said.


{Aber ich denke, dies ist ein Ausgangspunkt für eine Technik, die weniger tief auch chirurgisch in den Körper (Gehirn) eingreifen muss.}

Already, scientists have developed powerful tattoo-like EEG devices that can stick to the skin and pick up brain activity. It’s also possible to deliver magnetic pulses to different regions of the brain through the scalp with a technology known as transcranial magnetic stimulation.


{Bereits heute haben Wissenschaftler leistungsfähige tattoo-ähnlichen EEG-Geräte entwickelt, die an der Haut haften und die Hirnaktivität von Aussen abholen. Es ist auch möglich, magnetische Impulse in die verschiedenen Regionen des Gehirns durch die Kopfhaut zu induzieren, mit einer Technologie wie der transkraniellen Magnetstimulation.}

The video game industry might drive the development of better devices that could allow players to join large-scale networks, Dr. Rommelfanger said. Such games would create ethical problems similar to those we now face on the Internet. 
If a company records people’s brain signals as part of a network, what guarantees will there be that someone can’t steal the data? “I think that neural privacy is something we should worry about,” she said.

{... Solche Spiele würden ethische Probleme aufwerfen, ähnlich denen, mit denen wir bereits jetzt im Internet konfrontiert sind. Wenn ein Unternehmen Signale und Muster menschlicher Gehirne aufzeichnet, welche Garantien haben wir dann, dass niemand die Daten stiehlt? "Ich denke, um die neuronale Privatsphäre sollten wir uns Sorgen machen", sagte Sie}

Ende NYT-Auszüge

Dieser Artikel enthält zweierlei, einen ziemlich schrägen Witz und ein wenig ernsthafte Informationen und daraufhin auch ernsthafte Besorgnis.

Die Ernsthaftigkeit eines Befundes und dessen Besorgnis kamen ziemlich am Schluss des NYT-Artikels.

Das witzige - für *mich - ist der Anfang und die Mitte. Da wird - *ich betone das gerne: für *mich! - lediglich mit Aplomb und wissenschaftlichem Nachdruck etwas bewiesen - oder versucht zu beweisen -, was bereits seit Anbeginn des RaumZeit klar ist und den meisten Menschen auch ohne wissenschaftlichen Beweis ebenso seit Anbeginn wahrscheinlich klar ist: dass das Zusammenwirken von Vielen {viel-Es} jede gestellte Aufgabe schneller und leichter und auch kreativer löst, als wenn es ein nur einzeln-Es zu lösen hat. Den meisten Menschen ist das intuitiv klar, sonst hätten wir nicht schon von Anfang an zusammen gearbeitet. Stichwort: Soziale LebeWesen.

Dass diese Tatsache und schon anfängliche Notwendigkeit  - sonst existierte kein DaSein - nun auch im Zusammenschluss von mehreren Gehirnen nachgewiesen ist, ist funny, mehr nicht. Lustig ist auch, mit welcher deshumorigen und scheints reflexions-losen Ernsthaftigkeit die Ergebnisse und dessen Konsequenzen verkündet werden. Also *ich konnte mehrmals nur lachen. Verzeihung, aber vielleicht habe *ich da auch die Dimension und Tiefe nur nicht verstanden? Auch habe *ich tagelang gewartet mit dem veröffentlichen, weil *ich dachte, *ich muss irgendwas übersehen haben, denn scheinbar fällt nur *mir das auf, oder es fällt *mir unangenehm auf die Füsse, weil falsch verschätzt, welch grosse Bedeutung diese Ergebnisse doch sind? 

Sie können ja kommentieren, falls *ich falsch liege.

Ja, wenn mehrere Menschen - mit integrierten Gehirnen - zusammen an einer gemeinsamen Aufgabe (und damit verbunden und [zu]gleich=getaktet) arbeiten, auch ohne Kabel- oder sonstige elektromagnetische Verbindung, dann kommt meist was nützliches und stabiles bei raus. Manchmal auch nicht, wenn diese verbundenen Menschen und deren Gesellschaften schludern. Dann kommen auch einstürzen Neubauten oder Kriege bei raus, aber das kann, wie im obigen Artikel angesprochen auch mit nur losen Gehirnen passieren.

Das Kriseln und Stürzen und Fehlern könnte mit etwas mehr Achtsamkeit für die inzwischen erworbene Selbst- und Fremd-Erkenntnis und mit einem Ausbau von ernsthafter, besorgter und respektvoller Vorausschau [leider ist all das in dem so häufig dafür verwendeten Wort Verantwortung nicht enthalten] jedoch ziemlich behindert werden. Allerdings ist nicht nur meine Alltags-Beobachtung, dass diese Vorausschau und das Wissen das dafür nötig ist, noch allzu stark verhindert wird.

Warum? Weil es anstrengend ist, weil es mehr RaumZeit braucht als gewohnt und das alles mündet in einem Preis, den wir noch nicht bereit sind zu zahlen. Warum? Wahrscheinlich, weil wir fast alle nur zu kurz fühlen und spüren {darin auch das sehen, das hören, das lernen und das denken} und daraufhin auch viel zu kurzfristig planen und handeln.
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Ein  paar hundert Meter weiter.
Ebenfalls in B-Schöneberg. Und wieder
keine Ahnung, was darin angeboten wird?
Vielleicht nur eine Vermieter-Dekoration? 
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Titel: Ein Lied von der Vermeidung des vorhandenen Potentials

Wann wird endlich entdeckt, dass es bereits einen unübertrefflichen, bereits lange vorhandenen, ja sogar bereits eingeplanten und einsatzbereiten "Speicher" für alle verfügbaren Informationen gibt; und dass dazu noch ein ebenso fast unüberbietbar schneller Rechner darumherum existiert?

Das Gehirn ist ein menschliches Faszinosum, das, wie oben angeklungen, fast blindlings angesungen und angespielt wird, untersucht und mit Milliarden Aufwand nachgebaut werden soll, dessen Wert und Sinn und Einsatz aber fast vollkommen entweder unterdrückt (indem für dessen Fähigkeiten und Ausbildung fast jede Anstrengung und Kapital zu viel ist), es komplett über und falsch bewertet wird (z.B. auch indem es, wie im obigen Artikel geschehen, immer wieder aus dem Körper, das es auch ist, isoliert wird) oder indem dessen Aufgaben auf etwas reduziert werden, was gar nicht darin oder auch darin verarbeitet oder vermerkt wird.

Z.B. die Gefühle. Die überall im Körper erregt werden können, auch im Gehirn, wobei im Gehirn fast nur die Gefühle von ander-Es mit-gefühlt / -empfunden werden, auch die im umgebenden Selbst werden in dessen Gehirn über das Nervensystem fast nur mit-gefühlt. Im Gehirn wird wenig Gehirn-Gefühl erregt, das kommt fast nur dort an. Auch das Denken ist sicherlich keine nur Gehirn-Tätigkeit, auch da bin *ich sicher, ist das gesamte Körper beteiligt. Das Gehirn ist eine immer noch faszinierende Neu-Entdeckung, das unter einem viel zu starken VergrösserungsGlas liegt, wobei die es betrachtend-Es diese Vergrösserung konsequent auszublenden scheinen.

Das ist kein Widerspruch zu der Anfangs-Bemerkung, dass das Gehirn ein noch weitest gehend ungenutztes Speicher- und Bewertungs- und Voraus- oder auch Nach-Rechnungs-Organ ist. Diese Übertreibungen, Überforderungen oder Heraus-forderungen / -lösungen - unseres Organs zur inneren Verbindlichkeit, Bewegungs-Koordination, der Steuerung der Homöostase und der Trieb- und BedürfnisSteuerung; als auch zur {äusseren} Sinnes-Korrelation, Aufmerksamkeits-Steuerung  {Bewusst-Sein}, äusseren Verbindlichkeit (auch Sprachfertigkeit, immer in Verbindung mit allen daran beteiligten und benötigten Muskelgruppen zur Lautäusserung) und zur möglicherweise klugen Bewertung von Innen und Aussen - dieses nur einen Bereichs jedes Körpers innerhalb Aller erdmondlichen LebeWesen, verhindern bis Heute eine weder über noch unter, sonder angemessene Förderung und Forderung des trotzdem enormen Potentials gerade des menschlichen Gehirns.

Ein wahrlich langer und inhaltsvoller VorSatz! Geschrieben ist es vielleicht sogar schneller als gelesen?
Das alles ist ein Vorwort zu dem New York Times - Artikel unter dem Fahrad-Foto.
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Kunst?
Oder einfach Blumen-Schmuck?
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Aus New York Times, vom 09. Juli 2015, von John Markoff

Überschrift: Discloses Working Version of a Much Higher-Capacity Chip
Untertitel: IBM said on Thursday that it had made working versions of ultradense computer chips, with roughly four times the capacity of today’s most powerful chips.


Daraus Auszüge:

The announcement, made on behalf of an international consortium led by IBM, the giant computer company, is part of an effort to manufacture the most advanced computer chips in New York’s Hudson Valley, where IBM is investing $3 billion in a private-public partnership with New York State, GlobalFoundries, Samsung and equipment vendors.

The development lifts a bit of the cloud that has fallen over the semiconductor industry, which has struggled to maintain its legendary pace of doubling transistor density every two years.

[...]

Each generation brings roughly a 50 percent reduction in the area required by a given amount of circuitry. IBM’s new chips, though still in a research phase, suggest that semiconductor technology will continue to shrink at least through 2018.

The company said on Thursday that it had working samples of chips with seven-nanometer transistors. It made the research advance by using silicon-germanium instead of pure silicon in key regions of the molecular-size switches.

The new material makes possible faster transistor switching and lower power requirements. The tiny size of these transistors suggests that further advances will require new materials and new manufacturing techniques.

{Das neue Material ermöglicht schnellere Transistorschaltungen und hat einen geringeren Strombedarf. Die winzige Größe dieser Transistoren legt nahe, dass weitere Fortschritte neue Materialien und neue Fertigungstechniken erfordern.}

As points of comparison to the size of the seven-nanometer transistors, a strand of DNA is about 2.5 nanometers in diameter and a red blood cell is roughly 7,500 nanometers in diameter. IBM said that would make it possible to build microprocessors with more than 20 billion transistors.

{Als Vergleichs-Grösse zu den sieben-Nanometer-Transistoren, ein DNA-Strang ist etwa 2,5 nm im Durchmesser und ein rotes Blutkörperchen ist etwa 7500 Nanometer im Durchmesser. IBM meint, das würde es ermöglichen Mikroprozessoren mit mehr als 20 Milliarden Transistoren zu bauen.}

“I’m not surprised, because this is exactly what the road map predicted, but this is fantastic,” said Subhashish Mitra, director of the Robust Systems Group in the Electrical Engineering Department at Stanford University.

Ende NYT-Auszüge

Nach-Gedanken dazu:

Transistoren hatten mal fast Bier-Flaschengrösse, inzwischen sind es nur noch ein wenig mehr als die "Grösse" eines Wasserstöffchens (H).

Während also das kleinste Bauteil einer Rechenmaschine immer mehr schrumpft, werden Einfluss und Abhängigkeit der Rechenmaschinen für uns Nutz-Es immer stärker.

Diese Gegenläufigkeit gilt es zu beachten!
Allerdings, ohne dass wir dieser Zwangsläufigkeit noch entkommen könnten.

Keine Chance!?

PS: Auch dies ist ein noch ausbaubarer und verbesserungswürdiger Beitrag. Also, falls Sie noch mal etwas RaumZeit finden, klicken Sie nochmal hier rein.
Servus.

Freitag, 3. April 2015

Das Normalität des Chancenungleichheit

Titel: So normal bin *ich

W-Es *mich als Normal empfindet, {ein}schätzt das richtig.
Ich atme, *ich trinke, *ich esse {gerne Pizza und Schokoeis}, *ich spiele gerne {z.B. Karten}, *ich mag Viel-Es und liebe wenig-Es, *ich bin an fast [!] allem interessiert, *ich löse alle zwischenmenschlichen Konflikte frühzeitig ohne Gewalt, *ich bin mit-empfindend, soweit *mir das gelingt und das ist weit, *ich bin verständnisvoll - auch oder gerade für alle Extreme -, soweit mein geringes Wissen das zulässt, wenn es nicht reicht, nutze *ich z.B. Wikipedia, *ich arbeite an fast allen philosophischen Fragen mit, um diese in erster Linie für *mich zu beantworten, aber auch allgemein, kurz geschrieben, *ich möchte das, was *ich bin {ein Mensch} bestmöglich nutzen, auch um das Frage aller Fragen mit zu beantworten: Was ist?
Soweit so normal, oder?

Ein Freund schrieb *mir auf in etwa diese Selbst-Bewertung in fb: "Nein, das ist nicht normal."

Nun hätte *ich wohl nachfragen können, was denn dann Normal ist, tat es aber nicht. Auch, weil der Copilot, der vor kurzem wohl zum Massenmörder wurde, in fast allen Befragungen als "völlig normal" bezeichnet wurde, von den-Es, die ihn scheinbar kannten. Soweit zur allgemein "normalen" Selbst- und Fremd-Bewertung. Hat auch etwas mit dem Text unter dem *Selbst-Bild zu tun.
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*ich, Gestern,
zugegeben ein etwas
verunglücktes Selbst-Foto
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Titel: Auch das bin *ich

Sollte *ich dem Titel noch ein: Leider anfügen? Sie werden vielleicht nach dem lesen des SZ-Artikels verstehen, warum *ich den Titel mit einer verdrückten Träne nach-würzen wollte, *mich aber trotzdem in die unten beschriebene Gesellschaft einreihe.

Die längeren Leses wissen, was *ich hier seit Jahren tue, um was es *mir hier geht, und was *ich durch auch mein Forschen und Schreiben erreichen möchte: Gleich=Wertigkeit. In erster Linie - Egoist, der *ich natürlich auch bin - für *mich, zu all Ihnen hin, um *ich herum, aber ebenso wichtig zwischen uns allen Menschen. 

So dass die Unterschiede [Vertikal] "unter" uns ausgeheilt {Sie mögen das vollkommen anders beurteilen, *mir jedoch ist die starke Hierarchisierung aller Menschen und auch deren Gruppen und Gesellschaften unterEinander ein Greuel, eine heimliche Krankheit, zumindest eine Kränkung, die uns an fast [!] jedweder Freude hindert. Dazu am Schluss noch ein paar Sätze} werden / wären und die grundlegende Verschiedenheit {Horizontal} von uns Allen kein Anlass mehr für Ängste, Abneigung, Feindschaften, gar Hass und soooo viele Tötungen ist.

Und dann lese *ich gestern diese Rezensionen und deutliche Meinung in das SZ, und bin im ersten Nachklang bestürzt, enttäuscht, verblüfft und dann wütend!

Aus das Süddeutsche Zeitung, vom 02. April, von Alex Rühle.


Obertitel: Soziale Gerechtigkeit in Deutschland
Überschrift: Dummköpfe ante portas
Untertitel: Vom Kindergarten bis zum Erbe - Ungerechtigkeit. Zwei Bücher beleuchten das deutsche Klassensystem aus unterschiedlicher Perspektive. Die Autoren kommen zum selben Ergebnis: Egal, wie sehr man sich anstrengt, am Ende zählt nur die Herkunft.

Der eine geht das Problem von unten an, aus der Sicht und Schicht der Arbeiter, die andere von oben, aus der Perspektive der Reichen. Marco Maurer untersucht den biografischen Anfang, Julia Friedrichs die finanziellen Folgen des Endes. Und beide, das ist das Verstörende an ihren soeben erschienenen Büchern, beide kommen zu demselben Schluss: ob nun in der Schule oder im Beruf, es ist egal, wie sehr man sich anstrengt. Am Ende zählt einzig die Herkunft. Willkommen in der BRD 2015, willkommen in der Ständegesellschaft 2.0.

Eine der zentralen Ungerechtigkeiten in diesem Land lässt sich in drei Zahlen zusammenfassen: 100 - 77 - 23. Von 100 Akademikerkindern beginnen 77 ein Hochschulstudium, in Nicht-Akademiker-Haushalten schaffen es nur 23 Kinder an die Universität. Die Zahlen stammen aus der aktuellen Sozialstudie des Deutschen Studentenwerks. Der Journalist Marco Maurer fand sie in der Zeitung. "Auf einmal las ich nicht mehr das Ergebnis irgendeiner Studie. Ich las etwas über mich selbst. Meine Biografie in zwei Zeilen gepresst."

Vater Kaminkehrer, Mutter Friseuse: Klar, die Realschule ist nichts für ihn

Maurer ist das, was ein "Arbeiterkind" genannt wird, wobei er den Begriff nicht leiden kann, schleppt man so doch die eigene Herkunft wie eine Eisenkugel hinter sich her. Vater Kaminkehrer, Mutter Friseurin, glückliche Kindheit in einem Dorf in Bayrisch-Schwaben, jedenfalls bis zur sechsten Klasse, bis zu jenem Tag, an dem seine Mutter in die Sprechstunde ging und sein Lehrer ihr sagte: "Marco sollte auf der Hauptschule bleiben, die Realschule ist nichts für ihn."

Als die Mutter den plötzlichen Leistungsabfall ihres Sohnes erklärte, Scheidung, Umzug, Schulwechsel, ob er nicht doch bitte den Aufnahmetest für die Realschule machen könne, entgegnete der Lehrer: "Das hat doch keinen Wert bei ihm, Frau Maurer." - Voilà, der deutsche Bildungsrassismus, zusammengefasst in einem einzigen Satz, ein Elfjähriger, der keinen Wert hat.

Einzelschicksal?
Von wegen: Das Mainzer Soziologie-Institut schreibt, dass Lehrer in Deutschland, verglichen mit anderen Ländern, "besonders schicht- und ethnienspezifische Empfehlungen aussprechen". In Bayern besuchen Akademikerkinder sechsmal häufiger das Gymnasium als Kinder aus bildungsfernen Milieus. Akademikereltern setzen sich gegen Versetzungen ihrer Kinder in die Real- oder Hauptschule zur Wehr, Eltern aus bildungsfernen Schichten akzeptieren sie - Maurer machte nach dem Werturteil seines Lehrers erst mal nur den Hauptschulabschluss.
Kurzum: "Fakt ist, dass unser Bildungssystem Abgrenzung stabilisiert."

Der Satz stammt vom Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Marco Maurer zitiert ihn genauso wie all die oben erwähnten Studien in seinem Buch "Du bleibst, was du bist - Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet" (Droemer, 288 Seiten). Maurer hat sich dafür auf eine Reise durchs deutsche Bildungssystem gemacht, er hat mit Schulforschern und Neurologen gesprochen, er hat Parteiprogramme gewälzt, hat über die gähnende programmatische Leere in Sachen Chancengleichheit bei der SPD gestaunt und erlebt, wie beim Bildungsbrunch der Kölner FDP die rhetorischen Zugbrücken hochgezogen wurden (das Gymnasium als Hort der Elite ist in Gefahr, Dummköpfe ante portas).

Ein Kapitel, das einem die Tränen in die Augen treiben kann

Und er hat ein paar Tage lang eine Schule in Finnland besucht, ein Kapitel, das einem die Tränen in die Augen treiben kann: zwei Lehrer für zehn Schüler, Migrantenkinder sind nicht in Resteschulen ausgelagert, sondern sitzen mit im Unterricht. Alle Materialien sind umsonst. All das hat man schon gelesen. Neu ist der Blick der Finnen auf Deutschland. Von Helsinki aus wirkt das deutsche System wie irgendeine mittelalterliche Erfindung, ungerecht, statisch, feudalistisch. Eine Lehrerin, die länger in Deutschland war, kann bis heute nicht fassen, dass Gymnasiastenkinder nur mit anderen Gymnasiasten befreundet waren. "In Finnland sind wir alle nur Menschen, alle sind gleich, aber in Deutschland gibt es diese Art von Menschen und jene Menschen, mindestens zwei, eher drei Gesellschaftsgruppen."

Immer wieder gibt es in diesem Buch den verwunderten Blick von außen: Franzosen, die darüber staunen, dass bei uns nicht alle Krippen umsonst sind, schließlich öffnet sich die Bildungsschere schon in einem Alter, in dem die Kinder noch nicht mal "Schere" sagen können. Oder die Hirnforscherin von der ETH Zürich, die sagt, eine Begabungsprognose in der vierten Klasse sei "hochgradig unseriös". Und dann ist da noch der finnische Lehrer, der Maurer einmal abends in die Stadt bringt und zum Abschied fragt: "Weißt du eigentlich, dass ihr Deutschen genau das Schulsystem habt, das wir vor 40 Jahren abgeschafft haben, weil es uns zu altmodisch und zu ungerecht vorkam?"

Doch, Maurer weiß das sehr genau. Er hat eine furiose Abrechnung mit unserer bildungspolitischen Klassengesellschaft geschrieben, die traurige Chronik eines Landes, das Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern in den Siebziger- und Achtzigerjahren echte Aufstiegschancen bot, aber dieses große bildungspolitische Kapital wieder verspielt hat. "Damals", so Klaus Wowereit, "wussten alle: Wer sich anstrengt, wird belohnt. Sozialer Aufstieg durch Bildung wurde 'machbar'."

Maurer macht sichtbar, warum Lebenschancen heute wieder viel mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängen: Unbezahlte Praktika sind ein unsichtbarer Selektionsmechanismus, man muss sie sich nämlich leisten können. Und eine Studie der Universität Paderborn belegt, dass Studierende aus einfachen Verhältnissen heute kaum eine Chance haben, Karriere an der Uni zu machen: Da man anfangs nur schlecht bezahlte Zeitverträge im Mittelbau bekommt, braucht es jahrelange ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Familie. Die Soziologin Angela Graf glaubt deshalb, dass sich in Zukunft nur "Menschen mit Kapital im Rücken" noch eine Karriere im Wissenschaftsbetrieb leisten können.

Das Kapital im Rücken, vulgo: Erbe. Julia Friedrichs stellte mit Anfang 30 fest, wie sich ihr Freundeskreis auf einmal diskret entmischte. Alle hatten bis dahin ähnliche Jobs, alle waren aus der Provinz nach Berlin gezogen, um sich als urbane Nomaden neu zu erfinden. Familie, Herkunft, Elternhaus, all das kam nur in skurrilen Anekdoten vor. Dann aber zogen die einen plötzlich in Townhouses, die 600 000 Euro kosten, während die anderen in ihren Mietwohnungen blieben. Die einen hatten geerbt, die anderen nicht. Und alle berufliche Anstrengung wirkte plötzlich wie biografische Fassade, Zeitvertreib, Hobby.

Schulden erbt die Allgemeinheit, Reichtum erbt das eigene Kind

Darüber reden wollte keiner so richtig, denn Erben ist ein Tabuthema. Nicht mal die Parteien oder Behörden wissen genau, wie viel momentan vererbt wird. Sicher ist nur: Es ist enorm viel. Die größte Erbschaftswelle der Geschichte steht bevor, je nach Schätzung werden zwischen zwei und vier Billionen bis zum Jahr 2020 weitergegeben. Jährlich sind das mindestens 250 Milliarden Euro, fast so viel wie der gesamte Bundeshaushalt. Die Wirtschaftswundergeneration hinterlässt einen verschuldeten Staat. Und sie hinterlässt gleichzeitig das größte Privatvermögen aller Zeiten. Die Schulden erbt die Allgemeinheit. Den Reichtum erbt das eigene Kind.

Julia Friedrichs hat für ihr Buch "Wir Erben" (Berlin Verlag, 319 Seiten, 20,60 Euro) in der Welt dieser "unsichtbaren Parallelgesellschaft" recherchiert, wie eine Bosch-Erbin ihr eigenes Milieu nennt, einer Welt, die selbst einige ihrer Vertreter mittlerweile beunruhigt als "feudalistischen Kapitalismus" bezeichnen.

Das Beunruhigende daran ist, dass die Politik seit Jahren nach Kräften mithilft, diese Umverteilung möglichst unsichtbar über die Bühne gehen zu lassen. Deutschland ist eine Steueroase - wenn man reich ist. Wenn man erbt, ist es ein Paradies. Deutschlands Vermögende tragen viel weniger zum Steueraufkommen bei als Millionäre in Frankreich oder Großbritannien. "Beate", eine der von Friedrichs porträtierten Erbinnen, hat deshalb auch ein schlechtes Gewissen und wünscht sich eine höhere Erbschaftsteuer: "Wenn man von dem Erbe ganz viel in Bildung investiert, dann könnte man die Gesellschaft schon zum Guten verändern."

Die Politik traut sicht nicht einmal, über die Schieflage zu diskutieren

Könnte man. Die kleinen Marco Maurers unserer Tage wären wahrscheinlich dankbar. Dazu müsste die Politik eine solche Umverteilung aber erst mal wagen. Danach sieht es nicht aus. Den Appell, den der Millionär Dieter Lehmkuhl 2009 verfasste und in dem er forderte, jeder, der mehr als 500 000 Euro besitzt, solle zwei Jahre hintereinander je fünf Prozent seines Vermögens zahlen, unterzeichneten 64 Vermögende. 64 von 2,2 Millionen.

Was aber heißt es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn zusehends mehr Kinder das Gefühl bekommen, eh keine Chance zu haben? Wenn immer mehr Erwachsene spüren, dass der Wohlstand nach einem Prinzip verteilt wird, das den Leistungsidealen der Marktwirtschaft und dem inhärenten Gerechtigkeitsversprechen des Sozialstaats Hohn spricht? Und wenn sich die Politik nicht mal traut, über diese eklatante Schieflage offen zu diskutieren? Der SPD-Politiker Lothar Binding sagte Julia Friedrichs bedauernd, das Thema sei einfach nicht vermittelbar, "die Debatte würde sofort in Richtung Neid und Abzocke driften."

Stimmt leider: Nachdem Die Zeit ein Kapitel aus "Wir Erben" abgedruckt hat, gab es mehrere Leserbriefe, die belegen, dass viele Erben den Sozialvertrag längst aufgekündigt haben. Die Leser schrieben, ihr ganzer Reichtum sei durch Leistung, Mut und Geschick gewachsen und werde zu Recht vererbt, "der Staat ist nur gierig auf die Erbschaftsteuer", es sei empörend, dass die Zeit einstimme "in den Chor jener, die Neid auf diese Erben erzeugen wollen". Kein gutes Zeichen, wenn die blosse Frage nach Gerechtigkeit sofort als Neid denunziert wird.

Ende SZ-Text

In Deutschland wird also die gegenseitige Denunziation und Auf-, Abwertung nur etwas besser verwaltet, als in anderen Menschen-Gesellschaften. Das wars.

Nein, kein Mensch scheint auch nur im Ansatz zu erahnen, was uns durch dieses mörderische - JA, MÖRDERISCHE! Spüren (darin auch das lesen oder auch das hören) Sie doch mal in das Selbst und Menschenweit herum und erkennen wie viel Armut, Konflikte und Kriege und Morde um Rangplätze, um Oben und Unten geführt werden. Das dritte reich und das Shoah ist dabei "nur" eines dieser andauernden trieb- und angstgesteuerten Exzesse, wenn auch das bisher wütendste und vernichtendste. - Tun an Erfolgen, an nicht-verletzendem Leid und Freude und Erkenntnissen vorenthalten wird. Kaum ein Mensch!

Derweil sind diese beständigen Rangeleien um Stellungen und Positionen in "nur" efühlten und erzwungenen Höhenlagen und Schichtungen längst unnötig.
Warum "nur"? Weil Gefühle und auch die jeweiligen Stellungen sind ja doch etwas sehr konkretes. Ja, das sind sie, das ist Fakt.
Noch.

Warum unnötig?
ZielFrage: Warum ist die zellulare Lebendigkeit und dessen sozial erLebenden Gruppen (LebeWesen und dessen Gemeinschaften), zur Hierarchien-Schichtung, zur Unterschiedenheit gezwungen? Gezwungen worden.
Warum ist dabei die friedliche Anerkennung des allem daSein - und wohl auch dem DaSein? - zugrunde liegenden Verschiedenheit, so furchtbar schwierig geMacht worden?

Dass dieses Entwicklungs-Produkt bisher nützlich war, ist *mir klar, denn ohne den Faktor Hierarchisierung, hätte das Evolution auch das Mensch nicht entwickelt. Ohne das Hierarchie gäbe es vielleicht auch keine Evolution?

Es ist also eine ziemlich zentrale Forderung: Schichtet Euch!
Bildet Euch ein Oben, ein Unten und fast AllEs und All-Es DaZwischen. Wobei das erdmondliche Lebendigkeit meist Pyramiden ein bildet. Das Masse als Bodensatz und dann zugespitzt nach ..., nach wirklich Oben auf jeden Fall nicht, denn alle die scheinbar über sind, schweben nicht über oder stehen über, sie nutzen alle in Etwa die gleiche Höhe. Und sind auch in keinerlei Weise ein Besser-Es (Mensch). Schlechtestenfalls in unserer Einbildung.

Also, warum unnötig?
Nächste ZielFrage: Bricht irgendEtwas, All-Es oder ein-Es zusammen, wenn wir das Schichten und das Oben, DaZwischen, Unten, das Schlechterstellen und das Besserstellen und das Starstellen von Menschen und von Menschen-Gruppen aus uns entfernen? Wenn ja, was?

Mit diesen Fragen lasse *ich es hier erst mal gut sein, allerdings mit der Ansage, dass *ich gewiss bin, dass wir soweit sind, den Trieb [Zwang] und das überFordern zur Schichtung abzugeben, an ..., vielleicht besser zurück zu geben, an ...

... üss

Samstag, 14. März 2015

Das Menschen Recht und das Genom

Titel: Ein Sohn verklagt die Eltern wegen Freiheits-Beraubung

Das ist, was heimlich überall zu spüren ist: das Mensch ist ein Besitz, ein Hab und Gut. Mit wechselnden Besitz-Es. Und das "Dumme" ist, dass Mensch das Lieber ist, als Frei. Warum? Freiheit ist aufwendig, braucht Mut und Selbst-Verantwortung, ist insgesamt teurer, als Besitz zu sein oder zu besitzen.
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Von Gestern
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Titel: Das Einsamkeit des MenschenRecht

Das fb-Kanal des Bundesregierung veröffentlichte heute ein Foto des Sprechers von Bundeskanzlerin Merkel, Herrn Seibert, mit einem Schild vor der Brust, auf dem stand, dass Er ein Verteidiger der Menschenrechte ist.

"Human Rights"?
Das Mensch ist viele Spürsinne.
Was empfindet das Mensch, von dem Darumherum, wenn -Es spürt?

Scheinbar sehr sehr wenig, und dabei - bei dieser fast vernachlässigbaren Wenigkeit - spürt das Mensch fast nur das Mensch.
Wie bescheiden das Mensch doch in seiner Wahrnehmung des Wirklichkeit ist. Kein Wunder also, dass inzwischen das halbe Regenwald gerodet ist, unser AtemGas voller gefährlicher Moleküle vollgepumpt wird, das Bienensterben weiter geht und unsere nächsten Verwandten bald ausgerottet sind, ...

Das Mensch ist lächerlich in seiner kleingeistigen Selbst-Gefälligkeit {! Das darf *ich doch einfach mal so raushauen, aus [m]einem verwunde[r]ten *Selbst, oder?} und der grotesken Verweigerung, die Eingebundenheit von uns Menschen in das erdmondliche Geschehen zu akzeptieren und entsprechend zu (re)agieren.

Nein, Herr Seibert, solche Kampagnen der Egozentrik und Kleinlichkeit, sind unserem WissensStand unwürdig.
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Von Ferne
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Titel: Von das Macht des Bildung?

Das Tagesschau veröffentlichte auf fb einen Artikel mit dieser Überschrift:

"Mit welchen Voraussetzungen starten Kinder in der Grundschule? Laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung sind Kinder von armen Eltern deutlicher schlechter auf die Schule vorbereitet als Kinder aus gesicherten finanziellen Verhältnissen."

Was ist an dieser Erkenntnis "neu"?
Soll *ich ein paar Schriftsteller und Studien aus dem 17. und 18. Jh., m.a. Wilhelm von Humboldt, Goethe und Balzac, zitieren, damit dieser Neuigkeitswert implodiert, und dabei klar wird, dass das Mensch diese Verhältnisse nicht ändern will. Weil, bekannt sind diese Zusammenhänge bereits seit der BronzeZeit.

Warum will normales Mensch andere Menschen möglichst dumm halten?
Na, ganz einfach: das ist Dienst am Machterhalt. Was gefährdet das Macht und die normalen Hierarchien? Wissende und Selbst-denkende und frei handelnde Menschen. Bildung und das zugeneigte anlernen von Selbst-Entscheidung und Verantwortlichkeit, sind der Horror jeder Macht, deshalb sind sie Menschenweit auch das AllerAllerLetzte das gefördert wird; über ein absolut notwendiges Mindestmass hinaus.
Oder?

Eine mit-Kommentatorin schrieb:
"Danke, ich hätte es nicht besser sagen können!"
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Nah drann
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Titel: Vom Menschlichen des Genom

Ein fb-Beitrag der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft":

Obertitel: GENOM
Überschrift: Wir sind nicht allein in unseren Genen
Untertitel: Wir Menschen tauschen nicht nur untereinander Erbgut aus, sondern angeblich auch mit anderen Lebewesen. Biologen machten nun eine neue Bestandsaufnahme.
von Daniel Lingenhöhl

Da wird so getan, als sei diese Erkenntnis neu. Es ist schon seltsam, wie Geschichts-vergessen wir meist sind, täglich ist das Welt eine "neue", das bereits über 4 Milliarden Jahre ist.

Nein, dass unsere genetische Grundlage zu fast 100 Prozent nicht-menschlich ist, weil es Menschen und unsere VorStufen erst seit ein paar Millionen Jahren gibt, ist keine neue Entdeckung, sondern sehr sehr sehr alter WissensStand. Was also wird uns hier "verkauft"?

Ein mit-Kommentator schrieb:
"In dem Artikel geht es um den horizontalen Gentransfer und nicht um das was sie hier beschreiben."

Diesen alltäglichen Austausch von Informationen und auch Materie mit unseren Mit-LebeWesen, im indirekten und direkten Kontakt, z.B. in das Nahrung und das Atemluft, ist in meinen Sätzen enthalten. Was glaubt das Mensch, was es ist? Gottesgeschöpf im Bleimantel? Nein, wir sind eines von Milliarden erdmondlichen LebeWesen. Das ist schön genug, reicht das normale Mensch allerdings nicht, es braucht das Überheblichkeit, anscheinend um der Rechtfertigung zur Ignoranz, Ausbeutung und Zerstörung des MitWelt wegen?
Nicht?