Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Samstag, 8. März 2014

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Titel: Geschenk

Ein paar Gedanken zu dem Satz einer Netz-Bekannten kurz vor Weihnachten: “… Und die schönsten und besten Geschenke im Leben liegen ohnehin nicht unterm Baum.”

Konnte *ich darauf auch philosophisch antworten?

Ein Versuch:
Ein Geschenk ist also alles, wofür Mensch nicht selbst bezahlt hat. Somit kann auch die erdmondliche Lebendigkeit als Geschenk bezeichnet werden. Das ist wohl die Aussage des letzten Satzes Ihres Beitrages. Manchmal liegen sie unter einem Baum, manchmal sitzen Sie auch neben ein-Es im Café oder halten ein-Es das Taschentuch an die Nase oder unter die Augen.
Ist das so?

Dann ist, wenn *ich dem vorletzten Satz weiter folge, auch die ganz persönliche EsLebendigkeit ein Geschenk, denn das EsLebendigkeit hat weder etwas dafür getan, noch dafür bezahlt, dass Es ist.

Das Mensch ist da, ohne Vor-Leistung.
Ist einfach da. Seltsam, aber so ist es doch, denn *ich habe meine Eltern nicht dafür bezahlt, dass Sie m*ich gezeugt haben, vielleicht hatten Sie ihren Spass dabei, vielleicht auch nicht, *ich habe Sie nie danach gefragt, Was tut das schon; haben Sie gefragt, ob die Eltern Spass bei Ihrer Zeugung hatten; manche würden, ganz Ökonomen, von Produktion schreiben und vielleicht formulieren: Hatten Sie Spass bei der Produktion von (mir als) Nachwuchs?
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Auch ein Geschenk
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Aber Spass beiseite, sei es, wie es sei, das lebendig sein ist für jedes LebendigEs, ohne eigene Arbeit und ohne zu bezahlen geschehen. Lebendig sein ist ein Geschehnis, erst während der RaumZeit des Lebendigkeit, egal ob als Qualle, als Baum, oder als Mensch, wird Arbeit mit und ohne Gegenleistung verlangt.

Die Ursache selbst, mag eine Freude gewesen sein, das was daraus folgt, ist es für die Meisten weniger. Leider. Und dann bezahlen Wir das ganze Leben hindurch dafür, dass Wir es sein dürfen: EsLebendig.

Das ist kein Spass, oder?
Warum ist das so geregelt, was haben die Götter, der Gott, das Karma oder Was auch immer das DaSein (Natur) und auch uns Menschen darin, geschaffen/geschöpft hat, dabei gedacht?
Gedacht?

Ging das vor Unserem Auftauchen überhaupt, oder machte Etwas da einfach nur so dahin? Tja, die Philosophie, jetzt muss ich aber etwas für den Abend vorbereiten, vielleicht später noch etwas mehr. 
Schönen Tag noch.

Halt, da fällt mir heute, am 07.03.2014, noch was dazu ein:
Das DaSein ist ja, wie Wir wissen, eine “Mangel-Veranstaltung”, der Hunger nach und auf Etwas/ein-Es ist fast unstillbar. Das bedeutet dann wohl, dass kein Geschenk wirklich ohne Gegenleistung ohne NachForderungen geschenkt wird. Die VorLeistung für das DaSein ist also dem DaSein entzogen und als Mangel für Uns spürbar? Könnte ja vielleicht sosein?

Freitag, 7. März 2014

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Titel: Ein Lied der Natürlichkeit. 

Und dann bin *ich stets und dauerhaft und beständig, nicht abnehmend konfrontiert mit der Distanzierung des Menschen von das Natur (Verzeihen Sie die Mühe des anderen Artikels, aber *ich scheitere bis Eben Jetzt bei der Beantwortung der Frage: Was ist das Geschlecht von Natur/DaSein? Solange verwende *ich lieber das Neutrale. Wenn *ich es, das Geschlecht, denn übermittelt bekam, teile *ich es sofort mit Ihnen). Immer und immer, nicht nachlassend, lese und höre *ich, dass “die” (?) Natur uns Menschen vielleicht sogar feindlich gesinnt ist, dass Wir “der”(?) Natur “gegenüber” sind oder stehen. Eine sprachliche Distanzierung, die auf einem abständigen Gefühl beruht, das in uns Menschen fühlt, Wir sind anders, Wir sind nicht wie der umgebende Rest, oder auch, wie das ganze riesige enorme unfassbare Andere da DrAussen.

Dieses Gefühl muss stimmig sein, sonst gäbe Es nicht, sonst wäre Es nicht so hartnäckig, sonst würden nicht fast All-Es dem zustimmen und Es weiterfühlen/-tragen. Und entsprechend handeln. Dieses Gefühl muss wichtig sein. Für unsere Selbst-[Er]Findung muss Es grundlegend sein. Wir Menschen weisen die Einbettung in das Natur zurück, zumindest die vollständige.

Wenn *ich das nicht tue, was schreibe *ich dann:

Wenn das Natur die Schöpfung ist, wenn das Natur, die gesamte EsLebendigkeit des kleinst-PlanetenSystems Erde-Mond ist, wenn das Natur sogar auf die Vorgänge/Bewegungen dieses Universums ausgedehnt wird (Natur-Kräfte, Natur-Gesetze und die Bausteine der Natur (Energie (Woher immer Es kommt?), SubPartikel (z.B. Quarks), Atome), dann ist das Mensch Natur.
Ich meine sogar zu 100% Natur. Mehr geht nicht.

Wenn also die Gleichung lautet: Natur = Menschen + (Universum - Menschen);
dann ist ALLES was Mensch tut auch natürlich, auch das Rechnen, das Phantasie, das Schwermut, das Leichtfuss, das Krieg, das Frieden, das Hass und das Liebe und ALLES DaZwischen.

Wir sind aus Natur und in Natur. Wenn jetzt u.a. die Ergebnisse von Charles Darwin und auch die von Alfred Russel Wallace, die in der Erkenntnis der Evolution münden, miteinbezogen werden, finde *ich und ander-Es zu der Schlussfolgerung, dass das Natur als Ganzes ein Forschungsprojekt ist, Uns Menschen also mittendrin.

Uns ist der Ausgang noch unbekannt, aber es könnte ohne weiteres sein, dass das Projekt, vielleicht auch Experiment: Natur/Schöpfung, eine klare Richtung hat und somit auch das Ergebnis mehr oder weniger feststeht.
Aber gut, das ist noch fern einer Gewissheit, also Zweifelhaft. Gewiss aber ist, ohne Zweifel, dass wir Menschen natürliche Wesen sind und somit auch Unsere Handlungen natürlich sind; und auch die Ergebnisse noch niemals ausserhalb des Natürlichen lagen. Ausser-Natürliches bringen Wir einfach noch nicht zustande.

Das, was Wir Artefakte oder künstlich nennen, nimmt deshalb noch stets eine gemütliche Ecke innerhalb der Natürlichkeit ein, und ist nur aus einer seltsamen Verunsicherung heraus, wie *ich finde, nicht-natürlich benannt (von Vielen!). Aber solange Es aus Atomen und deren Verbindungen, zusammengehalten durch die vier Natur-Kräfte und begrenzt durch die vielen Natur-Gesetze, ist, ist es auch natürlich, wenn Wir es auch künstlich nennen. So beinhaltet unser Wort “künstlich” im Grunde nur ein Synonym: menschlich. Alles was in/mit unseren Händen entsteht ist “künstlich”.

Ich vermute, es wäre wichtig, dass Wir uns dessen bewusst sind, dass Wir zwar in der Lage sind, Dinge zu erschaffen, die nicht aus der Erde oder auf Bäumen wachsen, sondern von Uns künstlich (menschlich) zusammengefügt sind; dass diese Produkte aber alle auch natürlich sind, weil sie aus Natur sind, aus das Natur entnommen sind und von Uns verändert wieder in das Natur eingefügt werden.
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Natürlichkeits[Bio]-Markt
auf dem Chamissoplatz
in Berlin-Kreuzberg
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Die Frage ist: Was ist die Folge davon, dass Uns die Natürlichkeit allen DaSein voll bewusst ist?

In *mir steigt auf jeden Fall nicht die Angst, seit *ich begreife, das ALLES, was *ich bin und tue Natur ist, *ich in einen Prozess der Natur eingewoben bin und dabei gewogen und geprüft werde, sowie auch *ich wiege und prüfe, was in und um m*ich herum so passiert.

Ja, auch Sozial- und Geisteswissenschaften schaffen Wissen, auf andere Weise, wie die Natur-Wissenschaften, die das ausforschen, aus was Wir sind und in was Wir sind, aber Wissen schaffen alle und demnächst erhalten Wir vielleicht sogar Rückmeldung aus das Natur von dem, was das Natur so von Uns hält, was das DaSein von Uns weiss und was Wir in und für das DaSein/Natur sind.

Klingt fremd, aber Internet oder Blog klangen bis vor kurzem auch noch fremd und Jetzt ist es normal.

So lautet meine Erkenntnis, dass dem DaSein auch die DaSein-Distanz innewohnt, so wie dem Selbst die Selbst-Distanz innewohnt. Ich bin mir fremd, ist somit keine haltlose Phrase, sondern ein mögliche Haltung und Stellung im DaSein. Die Frage lautet nun mehr: Woher kommt diese natürliche
Irritation? Wie ist so Etwas möglich: Etwas/ein-Es zu sein und zur Gleichen RaumZeit daran zu zweifeln? Seltsam? Ja, auch das Seltsame, Unfassbare ist Teil des Natur/DaSein.
Grossartig.

Ein Hoch, auf die Natur!