Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Montag, 11. August 2014

Bose-Einstein und die Realität sFlucht

Titel: Eine mögliche Übersetzung des Bose-Einstein Kondensats

Ein Bose-Einstein Kondensat ist erreicht, wenn Materie oder die EinzelTeilchen, die die Materie aufbauen, fast vollständig die spezielle "Persönlichkeit" aufgeben (müssen), weil sie durch die äusseren Umstände (wegen Energie-Entzug = Absenkung der Temperatur auf fast 0), zur fast völligen Aufgabe der "persönlich" gewollten Bewegung gezwungen werden.

Das jeweilige spezielle Selbst an Bewegungs-Richtung und -Rhythmus der Grundbausteine und deren Verbindungen (Moleküle) wird durch Bewegungs-Hemmung be- / verhindert, bis nur noch ein Schwingen / Bewegen im absoluten Gleichklang mit den anderen Materieteilchen des nahen Umfelds möglich ist.

In einem Bose-Einstein Kondensat ist die Individualität der Einzelbeteiligten verloren und geht auf in der Massenbewegung und / oder -Stimmung aller Beteiligten.

Übersetzung?
Das "Dritte Reich" und aktuell NordKorea kommen einem solchen Zustand auf der Ebene von uns "Gross-Molekülen" (LebeWesen) fast gleich. NordKorea ist fast das Bose-Einstein Kondensat auf menschlicher Ebene.
.
Dies ist das "Foto" eines DoppelStern-Systems
mit dem Namen HK-Tauri, aufgenommen
vom Röntgen Satelliten Chandra. Das
System ist etwa 450 Lichtjahre ent-
fernt, die Sterne umkreisen ein-
ander in einer Entfernung
von etwa 58 Mrd. Km.
Stark, oder?
.
Titel: Ich geh mal kurz der Realität entfliehen? 

Vorsicht, eine HerausForderung (Provokation)!

Vorhin bin *ich beim Lesen auf einen Halbsatz gestossen, der *mir sofort aufgestossen ist: "... entfliehen der realen Welt" ?

Was für eine - Verzeihung - dumme Phrase!
Und sie wird durch millionenfache Wiederholung auch nicht wahrer / realer.

Was ist die "reale Welt"?

Zählt nicht auch ein Spiel und jede Form der Phantasie zur richtigen echten wahren Wirklichkeit. Wie begrenzt und klein geistig seid Ihr, die Realität / Wirklichkeit so eng zu begreiffen, dass darin nur ... was? Platz hat (Alltag? Arbeit? Gewohnheiten?) und keine Phantasie und keine Verspieltheit und kein Wundern und keine Lust und keine Friedlichkeit und keine Träumereien und kein Unsinn.

Was für ein Unfug erst entfliehen zu müssen - was auch immer für einer Aus- oder Einbildung von Realität / Wirklichkeit -, um Lust und Freude und Abwechslung und Wohlgefühl oder eine erwünschte Herausforderung zu empfinden.

Was "sagt" das von der Organisation und dem Umgang in unserer Gesellschaft, dass Mensch daraus "entfliehen" muss / möchte? Und was sagt das von den vielen Menschen, die zum Beispiel durch Alkohol oder Zucker oder sonstige Drogen IN der Realität "entfliehen" ohne ihr jemals wirklich zu entkommen, weil es nur die Wirklichkeit gibt und kein Ausserhalb davon?

Was also wäre gewonnen, wenn wir zusammen die Realität / Wirklichkeit so [um]gestalten, dass darin auch das Aussergewöhnliche, das Phantastische, das Extravagante, die freundliche und nötige Zärtlichkeit, die wechselseitige Aufmerksamkeit, der friedliche Umgang und Verantwortung und Respekt ganz normal Platz finden, mehr noch, ganz normal sind? 

Freitag, 8. August 2014

Gemütlichkeit Glaubens Kriege und Mercier

Gemütlichkeit, oder etwa nicht?
.
.
Überschrift: Mord als Gottesdienst
Untertitel: Fromme Menschen, die sich in ihrer Heilsgewissheit dazu legitimiert sehen, "heilige Kriege" zu führen, zwingen dazu, darüber nachzudenken, dass Religion nicht als solche gut ist. {*mein erstaunt-ironischer Zwischenruf ist: Ach!?} Gewaltbereitschaft und Enthemmung haben ihren Ursprung im Zentrum des Glaubens.
.
.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, Feuilleton, von Prof. Friedrich Wilhelm Graf

Ja.
Es ist *mir fast unheimlich, wie lange und wie oft es dauert, bis das Zweifeln am Glauben endlich auch beim allerletzten Gläubigen ankommt?

Und bis auch die Klügsten begriffen haben, dass das Glauben - und damit alle Religionen - auf unseren Instinkten, Trieben und Bedürfnissen beruht und die Handlungen, die daraus folgen beschreibt, rechtfertigt (mit teils viel Phantasie / Vorstellungskraft und wagemutigen oder auch ängstlichen Wünschen) und bewahren will / muss. Und das Religionen regionale Ursachen hat und damit auch sehr verschiedene Färbungen und Formen (Kulturen).
Das Glauben ist des Menschen Musst.
.
Ein DaZwischen
im Sonnenlicht
.
Überschrift: Das Feuilleton als Mittel der Politik
Untertitel: Wie Louis-Sébastien Mercier mit seinen Texten,  Dramen und Alltagsbeobachtungen am Ende des Ancien Régime eine eigene Gattung erfand und ihr zu politischer Relevanz verhalf. 
.
. 
.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, von Hannelore Schlaffer

Die Worte, die m*ich erregen: "..., das eine von der gesamten Elite der Aufklärung veranstaltet, das andere von einem einzigen Mann, definierten Wissen und Lebensstil ihrer Zeit und schufen damit die Basis, auf der sich eine neue Gesellschaft begründete, eine, die nicht, wie bisher Aristokratie und Kirche, ihre Herrschaft auf Macht und Gottesgnadentum baute, sondern auf die kritische Beobachtung der Wirklichkeit und auf die permanente Korrektur ihrer Unzulänglichkeiten."
Danke dafür, Frau Schlaffer, besser hätte *ich es nicht formuliert lesen wollen.