Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Mittwoch, 20. August 2014

Vom müssen von Kant Bourdieu und Frage

Titel: Der Übertritt vom Hoffen zum Urteilen

Überschrift: Hört auf zu hoffen, denkt kritisch!

Untertitel: Der Quellcode sagt Computern, was sie tun sollen. Nur wer ihn versteht, kann begreifen, wie die Maschinen unser Leben beeinflussen. Wir müssen die Sprache der Rechner lernen. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 20. August 2014, von Stefan Schulz

Damit gehe *ich mit, das denke *ich auch, vor allem die Überschrift ist ganz in meinem Sinne. Den Menschen zum mitdenken zu bewegen, zur Aktualitäts-Teilhabe und Mit-Entscheidung am öffentlichen / gesellschaftlichen Geschehen und dessen Richtung. 

Titel: Vom Grund des Fragens

"Wir tun, was Wir tun, weil Wir müssen, nicht, weil Wir wollen."

*ich

Aus dem Zyklus: "Das Mensch spicht."
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Auszug aus meinem Studierzimmer,
bei Sonnenschein im August
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Titel: Hintergrund - Frage

Ein Mit-Blogger aus Tumblr 'Brückenschlag' hat m*ich auf folgenden Satz hingewiesen: "Ich kann, weil ich will, was ich muss", von Immanuel Kant. Gemeint vielleicht als nachträgliche Motivation für etwas unausweichliches, als Rechtfertigung und Abmilderung von Zwang. Dazu gibt es wahrscheinlich noch ein paar Interpretationen mehr. Kant geht wahrscheinlich vom Ursprung des Wortes "muss" aus, und diese Urform (mùezzen) bedeutete "eine gegebene Chance nutzen", was alles andere als ein Zwang ist, ausser ein-Es betrachtet die Entscheidung zwischen ? Möglichkeiten als Zwang. Diese natürliche Selbst-EntscheidungsAngst hat vielleicht dem ursprünglich offeneren und leichteren "mùezzen" die Unausweichlichkeit des heutigen Müssens aufgeladen?

Was meinen Satz angeht (Wir tun, was wir tun, weil wir müssen, nicht, ...), steht dahinter das Wissen, dass das DaSein nicht befragt wurde, ob es DaSein wollte, wenigstens gilt das für Uns, also den Inhalt des DaSein, denn kein-Es von Uns wurde je gefragt, ob und wie und wo und wann und als was und ... Es daSein möchte. Also tun wir, was wir tun, weil wir tun müssen, was wir tun, egal, was ein-Es is[s]t oder tut, weil k[aum]ein-Es je wirklich hinterfragt, was Es tut und noch sehr wenig-Es sind in der Lage, je eine Richtung in das Es erlebt (treibt?) Autoaktiv zu ändern.

Also gilt doch immer noch die uralte Frage: Was läuft hier eigentlich ab?
Und diese zu klären, sind wir doch aufgerufen!
Wenigstens höre *ich diesen Ruf.
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Bundestag von der Seite mit EU-Flagge
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Titel: Kontra Pierre Bordieu

Gerade las *ich ein Zitat von Pierre Bordieu, Soziologe: „Im Kampf um die ungeteilte Herrschaft dessen, was man den Markt nennt, d.h. des Geldes, ist die »Theorie der Globalisierung« die zentrale symbolische Waffe.

Eine Aussage / Feststellung der puren Ängstlichkeit, denn es gab und wird nie so etwas wie "ungeteilt" geben, erst Recht (!) keine Herrschaft. Da hatte Herr Bordieu (1930 - 2002) wohl zu wenig Einblick und Informationen aus so grundlegenden Forschungsgebieten wie der Mathematik, der Physik, insbesondere auch der der QuantenEbene und auch wenig Vertrauen und passende Auslegung in sein Fachgebiet der Soziologie.

Diese Schlechtmacherei und grobschlächtige Warnerei, geht voll an der Wirklichkeit vorbei, denn die inhärente Behauptung, dass Geld und Markt nach Herrschaft streben, kündet von mit-menschlicher Betriebsblindheit. Es sind Menschen, die das tun (versuchen) und es sind Menschen, die diesem Streben beständig und immer erfolgreicher widerstreben.

So wie kein Mensch oder kleine Minderheit je die alleinige Herrschaft über eine Mehrheit erlangen konnte, so wird es auch keinem Menschen-Konstrukt oder einer Marktordnung (Kapitalismus) je möglich sein, alleinig zu sein, nur noch zu sein, also ungeteilt irgendetwas zu beherrschen.

Herr Bordieu ist nicht der Klugheit letzter Schluss, denn wir kommen mit unsinnig warnender Ängstlichkeit nicht weiter, in der Erkenntnis der Wirklichkeit; und auch nicht in der Suche nach einer Gesellschafts-Gestaltung, die weniger einer Minderheit die jeweilige Mehrheit an Einfluss, Reichtum und den Zugriff auf Ressourcen einräumt - innerhalb der Mehrheit oder Gesamtheit -, als es bis Jetzt üblich ist.

Dienstag, 19. August 2014

Entwicklung sVerschiedenheit und Wahrscheinlichkeit

Titel: Der Makel der Entwicklungs-Verschiedenheit

Ist es überheblich Entwicklungs-Verschiedenheiten zu benennen, also Vergleiche zu bewerten?

Was Friedlichkeit und Bewusst-Heit und Akzeptanz von verschiedenen Lebensweisen (Handlungs- und Denkweisen) angeht, was die Organisation und Fairness (also z.B. das Dämpfen von Korruption und Bildungsbehinderung) angeht, sind die nördlichen menschlichen Gesellschaften etwas weiter, als die meisten südlichen; und von uns in Europa aus gesehen auch die meisten östlichen.

Das Beschweigen dieser menschlichen Entwicklungs-Verschiedenheiten  und das Be- oder gar Verhindern - z.B. aus kapitalistischen Erwägungen (Schulden-Politik) heraus oder wegen angeblicher Sicherheitsbedenken (Wissens- und Technologie-Transfer) -, dass diese gleichwertigen Menschen und deren Gesellschaften, das Gleiche Glück geniessen können und dürfen, das finde *ich überheblich.

Mein Blick geht nicht mehr zurück zu einer Menschheit, die im sogenannten "Einklang mit das Natur" (was imner das auch bedeuten soll?) gelebt hat, also fast völlig der Triebigkeit unterworfen, dem jeweiligen Klima und Landschaft ausgeliefert und angepasst und von vorgestrigen Traditionen eingehegt oder eingezwängt. Das achte *ich als unsere Wurzeln und Herkunft, bleibe dabei aber nicht stehen.
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Gestern am Himmel über Berlin-Kreuzberg
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Mein Interesse gilt dem Hier und Jetzt und dem was wir Menschen und unsere MitTiere und sonstigen Mit-LebeWesen aus dem DaSein entdecken, erforschen, machen und gestalten können.

Leider bin *ich damit ziemlich in der Minderheit, die Mehrheit erleidet, erlebt und feiert weiter und weiter das - Verzeihung - dämliche Vorgestern und wird getrieben von den Prägungen der Vergangenheit. Ist das jetzt Überheblich, abzuwägen zwischen einem mehrheitlich rückwärts gewandten Mensch-Sein und einem Mensch-Sein, das im Heute erLebt und von den neuesten Forschungsergebnissen weiss; weiss, was schon und noch möglich ist und daraus etwas machen will, als wieder und wieder die Fehler und Dummheiten der Vergangenheit ab- und auszuleben, wie es die Religionen, die Macht und Regionaltraditionen tun?

Soll *ich, als bayerisch geprägter Mensch, in Tracht herumlaufen oder Erkenntnisse von Menschen nachbeten, die vor hunderten und tausenden von SonnenUmkreisungen des PlanetenSystems Erde-Mond gewirkt haben?

Menschen sind oft geradezu lächerlich unbedarft und borniert, in der Verteidigung und dem mit Gewalt und Zwang durchgesetzten Handlungsarten von vor hunderten oder tausenden von Jahren. Sie sehen (eigentlich?), was an Entwicklung und Technik inzwischen geschaffen wurde, aber nehmen es nicht wahr und nicht ernst, oder benutzen die aktuellen Errungenschaften zur Unterdrückung und Einhegung oder zum Krieg[en]. Und Essen dies nicht und tun jenes nicht und beschneiden Kinder - Mädchen und Jungen -, verbieten und verbieten und schreiben vor und züchtigen und drohen und morden, wegen Unwissenheit und Ignoranz der steten Weiterentwicklung des DaSein und der Aktualität.

Und dann werde *ich und ander-Es, die das wahr- und ernst nehmen - und zu Gunsten von allen Menschen, denen wir kleine Minderheit,  die selben Rechte und Vorzüge und Entwicklungs-Möglichkeiten verschaffen wollen -, als Überheblich oder Verrückt oder von ganz Engstirnigen sogar als gefährlich bewertet und entsprechend misshandelt.

Tranige Romantisiererei, selige Traditionspflege, die enorm weit verbreitete Vergangenheits-Bewahrerei und der ganze Verhaltenskomplex des Müssens und Dürfens und "Gestern war alles besser" und das ganze Drohen der Unvernunft, ist *mir ein Greuel. Scheiss drauf!

Wir sind inzwischen soweit, normale KörperZellen wieder zu adulten oder sogar pluripotenten Stammzellen umzuformen - sogenannte IPS (Induzierte Pluripotente Stammzellen) -. Wissen die Leses was das bedeutet und wozu wir Menschen diese tiefgreifende Fertigkeit nutzen können? Nein? Na, dann ist es RaumZeit das mal zu googln oder in den Magazinen der Genetik und Medizin nachzuforschen, zumindest mal in Wikipedia.

Das - IPS-  nur als ein Beispiel, was aktueller Stand menschlicher Forschung und Möglichkeiten ist, und im Vergleich dazu der EntwicklungsStand der Religionen und deren Verfechter und (fanatischer und eher moderater) Anhänger, oder auch dem KenntnisStand der allermeisten MitMenschen und deren LebensGewohnheiten (Plastiktüten, jeden Tag Fleisch, Kapitalismus, Hierarchismus, Kriege, Verbrechen u.s.w., das ganze alte Programm). Super!

War das jetzt Überheblichkeit? Oder ist das beste Menschlichkeit.

Titel: Die Un-Wahrscheinlichkeit des DaSein

Überschrift: Rechnen Sie mit dem Schlimmsten
Untertitel: Lauter Glücksspiele: Wirtschaft und Politik werden mehr und mehr über Wahrscheinlichkeitsrechnungen gesteuert, die Computer durchführen. Was bedeutet das für die Gesellschaft?
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Auszüge
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 19. August 2014, Feuilleton

Was bedeutet das für jedes einzeln-Es, dass ALLES (nur!?) wahrscheinlich ist, aber nichts sicher? Zugegeben, es gibt seeeehhhr hohe Wahrscheinlichkeiten, wie zum Beispiel die, dass die Sonne morgen auch noch daIst, aber auch diese Wahrscheinlichkeit ist niemals 100 Prozent. Niemals.

Und das dollste ist, diese Verhältnismässigkeit ist in uns erdmondliche LebeWesen "eingepreist / eingespeist", in jed-Es erdmondliche LebeWesen, von der Amöbe bis zum Zitteraal.
Wir sind Wahrscheinlich. 

Ist das nicht fantastisch?
Sie mögen jetzt denken, das sei Wortspielerei oder gar Unsinn, mitnichten, es ist Ernst. Sie und *ich sind für eine kurze RaumZeit-Dauer wahrscheinlich da, oder auch: Sie und *ich, Wir sind wahrscheinlich für eine kurze RaumZeit-Spanne anwesend. Sie erkennen, das DaSein in der Wahrscheinlichkeit, widerspricht nicht der Anwesenheit darIn.

Wie beschreibe *ich es nur so einfach verständlich, wie möglich? 
Vielleicht so: In jeder Wahrscheinlichkeit, sei sie auch noch so gering, ist das wahr werden, ist das eintreffen des berechneten Ereignisses / Ergebnisses enthalten, so gering es auch erscheinen mag.

Meine Zeugung war so ein fast unmögliches Ereignis, jedoch: *ich bin da.
Und zwar Heute auf den Tag genau vor 56 Jahren aus dem Mutterbauch geschlüpft.