Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Von der Selbst-Bewertung zum Neiden

Titel: Eine Frage der Selbst-Bewertung

Eine direkte und vielleicht einfache Frage an jedes Leses:

Was sind Sie wert, und zwar in Euro?

Sie entscheiden. 

Und bitte, halten Sie das nicht für Naiv oder Unsinn oder gar Unmöglichkeit. 

Ökonomen, Versicherungs-Mathematik-Es und auch IT-Unternehmen tun das längst. Die Frage stellen und auch sofort berechnen: Was ist ein Mensch wert?
In welchem Alter, mit welchem Hintergrund, auf welchem Bildungsstand,  Grösse, Geschlecht,  ...

Also, was für einen Wert sind Sie, in Euro?

Für wieviel € kann *ich Sie kaufen / verkaufen?

Na, Himmel noch mal, jetzt entscheiden Sie endlich, sonst tue *ich es, andere haben es längst getan, und bedenken Sie, *ich bin nicht reich, kann also wenig bezahlen, verkaufen kann *ich Sie teuer, aber dafür müssten Sie schon was leisten, wenn nicht, bleiben Sie Ladenhüt-Es.

Und wenn Sie das nicht schon sind, dann bleiben Sie das spätestens, wenn Sie den falschen Wert für ihr Selbst ermitteln. 

Hier eine Hilfestellung zur Selbst-EinPreisung:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-regisseur-peter-scharf-was-bin-ich-wert-1.2111601
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Ein Herbst-Rausch in Rot
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Titel: Der Zwang zur Un ≠ Gleichheit

Da gibt es also Menschen, die "verdienen" im Jahr fast 400 Mio. Geld. In der heutigen SZ las *ich, dass Tim Cook (@pple) im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen $ verbuchen konnte. Und das ist ja nicht der Einzige, der so ein "Gehalt" bekommt.
Bin *ich neidisch? Nein.
Dazu unten mehr.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 08. Oktober 2014, Seite: Literatur

Und die anderen 99 Prozent dürfen mit bescheidenem oder sogar verringertem Einkommen zufrieden sein. Dazu dann also noch die Nachricht, dass Tim Cook im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen Dollar - in Worten: dreihundertachtundsiebzig Millionen - erhalten hat.

Und die 99 Prozent nehmen das hin, ohne irgendwas. Auch wenn Sie davon erlesen oder erhören, folgt nur ein Schulterzucken, wenn überhaupt?

Was geht da vor?
Ist doch interessant, dass vielleicht 5 Prozent des Menschen fast 90 Prozent des menschlichen Kapitals in Form von Geld, Immobilien, Aktien und sonstigen Vermögenswerten besitzen. Und wir Alle nehmen das so hin. Denn, dass ist nicht seit Gestern so, sondern schon seit VorGestern, wie Thomas Piketty herausgeforscht hat.

Immer nur ein paar "handvoll" Menschen haben fast allen menschlichen Reichtum unter Kontrolle und der Rest ... zuckt, wenn überhaupt, mit den Schultern. Ein paar tausende gehen auch protestieren, aber die Milliarden ander-Es, die Mensch inzwischen ist, ... wollen es vielleicht gar nicht wissen, weil ... kann ein-Es sowieso nichts ändern.

Ist das so?
Und warum?

Was lebt das Mensch in dieser massiven UnGleich≠Verteilung aus?
Gleich=Gültigkeit? Bewusst-Losigkeit? Fröhlichkeit vielleicht?
Aber für Was oder WieViele? Weil die Allermeisten erleben wohl nur so dahin, zeugen vielleicht etwas und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen, und während sie so halbwegs dasind, na da nehmen Sie, die Allermeisten, einfach alles so hin, ausser etwas soll verändert werden, an dem wie es ist. Dann aber ...

Nichts.
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*ich in Fan-Uniform.
Zur RaumZeit sind die Qualifikationsspiele
für die World Series, in Baseball. Leider
ist "mein" Verein diesmal nicht dabei
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Titel: Nachtrag

Eine Freundin, die die obigen Sätze (insb. zu T. Cook) las, fragte m*ich daraufhin mit einem Lächeln: "Bist wohl neidisch?"

Was sollte *ich darauf erwidern? Es ist schwierig, weil der Vorwurf des Neids, ist ja ein böser. Seit dem die katholische Kirche in ihren Katechismus auch die 7 TodSünden aufgenommen hat, sind die einzelnen Punkte ja quasi "Totschlag-Argumente" für jede aufkommende Diskussion über Gerechtigkeits-Fragen.
Und die Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht) ist ja auch noch eine schwerwiegende Sünde!

So habe *ich also geantwortet: "Neid? Der «Glaube», dass der Hinweis auf solche masslosen Exzesse und ebensolche Ungleich-Verteilungen Neid sei, und somit eine verachtenswerte TodSünde, ist - meine *ich - eine der [Haupt]Gründe, warum nichts daran geändert wird; und z.B. hier in EU hunderttausende Menschen ohne Obdach sind u.s.w.u.s.f. Du bist also in 'guter' Gesellschaft, derer, die eine Änderung dieser Wettkampf- und Sieger-Einstellung des Menschen und seiner Kleinst- und Grösst-Gruppen, ablehnen."

Sie war nicht (mehr) amüsiert!
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Ich bin nicht neidisch, *ich bin entsetzt über die unfassbaren  [Miss-] Zustände in us-amerikanischen Städten, über die Greultaten der Mittel- und Südamerikanischen Drogenbanden, über die ungeheure Bereicherung und Korruption in afrikanischen UnRechts-Staaten, die fehlende Willkommens-Kultur auch in EU und über "Arbeitlose" auch in D, über ...

Und das Alles, weil wir Menschen von Natur aus in einem beständigen und harten Wettbewerbs- und Konkurrenz-Kampf Szenario und Glauben erLeben, ohne daran etwas ändern zu wollen (denn können tun wir, siehe unten). Der permanente Neidvorwurf bei Hinweisen auf teils schon absurde Unterschiede in ErLebens-Umständen in wenigen Metern Abstand, zeigt das täglich.

Statt in Zusammenarbeits-Gesellschaften zu erLeben, €r£€¡den wir uns in Konkurrenz-Zuständen und ebensolchen Gruppen und Gross-Gesellschaften.
Die natürliche Grundform sozialer EinzelWesen - und auch deren Gruppen - ist die gegenseitige Konkurrenz. Bis zur Auslöschung. Das ist unser Handlungs-Hintergrund. Vollkommen Natürlich! Vergessen Sie jeglichen Vorwurf, der ist da nicht enthalten. Das haben wir Menschen nicht ausgesucht, das ist uns mitgegeben worden, als tatsächliche Grund-Annahme.

Wir sind einander im ÜberLebenskampf verbunden.
Die Zusammenarbeit reicht nie über die Notwendigkeit hinaus. Das können Sie an vielen Beispielen beobachten. Infrastruktur, Wohnen, Bildung, Pflege, ... Fast alle sozialen Massnahnen sind immer nur im Mindestmass vorhanden, darein wird jeweils immer nur das notwendigste an Mensch und Ausstattung gesteckt.

Und sobald es irgendwie geht, werden diese (sozialen) Bereiche sofort gekürzt. Die Rechtfertigungen für Kürzungen sprengen "natürlich" jede Begrenzung. Es ist also - zumindest für m*ich - klar, dass wir konkurrentisch geprägt sind; und unsere Lust auf Zusammenarbeit und ein ausgleichendes MitEinander nie über die blosse Notwendigkeit zum persönlichen Überleben und der FortSexung der Spezies (nicht des Selbst, wie die meisten fälschlicherartig annehmen) hinaus reicht. Bisher war das einigermassen erfolgreich.

Ist es inzwischen gefährlich?
Sie beantworten das bitte im Selbst.

Wenn ja, könnten wir doch einen kleinen Entwicklungs-Schritt weiter gehen; und zum Beispiel von diesem natürlichen kreatürlichen [Überlebens-] Kampf-Verhalten, zu einem mehr ausgleichenden, etwas friedlicheren und auch erLebensverlängernden und verspielteren MitEinander weitergehen.

Die Erkenntnisse, Maschinen und die Technik, die wir dazu bräuchten, hätten wir schon, was noch dazu fehlt entwickeln wir dazu.

Aber *ich weiss auch, dass *ich da an Barrieren stosse und auf deren Abwehr-Massnahmen (eine davon sind die oben erwähnten sogenannten TodSünden, andere, auch die Glaubens-Richtungen oder die Ideologien und vieles mehr), von denen *ich noch kaum eine blasse Ahnung bin.

Also erst mal Schluss hier.

Montag, 29. September 2014

Un-Sicherheit ist Selbst-Erkenntnis durch Klugheit

Titel: Der [An]Trieb durch Unsicherheit

Vielleicht ist es ja auch eine grundstürzende Verunsicherung?
Egal. Unser Unsicherheitsbedürfnis ist ja sooooo... gross, dass wir wirklich enormen Aufwand und Kosten erregen (der Bau und Betrieb des CERN in Genf kostet jährlich Mrd. Nur als EIN Beispiel), um unsere Sicherheit durch Forschung und Fragen und Poesie und Prosa und Technik (das neueste ist das "Internet der Dinge") zu erhöhen. Auch die zunehmende Überwachung jedes einzeln-Es (und zwar im Aussen, also im gesellschaftlichen MitEinander, wie auch im Innen, also mit Körper-Sensoren, die den Blutzucker messen und die Schritte die wir gehen u.s.w.) wird verstärkt und (meist völlig unbewusst) schmackhaft gemacht.

Kurz gefolgert, unsere Unsicherheit ist riesig und die Folgen sind eine beständig steigende Wehrhaftigkeit, Überwachung in alle Richtungen und riesige WissensSammlungen. Wozu aber leitet oder auch zwingt uns diese ursächliche Unsicherheit? Oder Verunsicherung?

Und dieser Zwang, dieser fast allen Menschen vollkommen unbewusste Handlungs-Antrieb fordert enormen Aufwand von Uns! Nur, für Was oder Weshalb, oder auch wofür?

Gerade habe *ich gesehen, dass das mein Tausendster Beitrag in Tumblr ist!
Wow! Tausend Einträge schon. Die RaumZeit verfliegt geradezu und die Schritte, die ein-Es dabei tut, ver gehen dabei fast unmerklich.
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Titel: Das Leiden vor der Selbst-Erkenntnis

Und *ich merke doch hier in meinen Blogs und auch drummherum, und in *mir, wie dermassen unbeliebt Selbst-Erkenntnis ist. Vielleicht ist Selbst-Erkenntnis, über ein noch zu definierendes Mass hinaus, Gesundheitsschädlich? Was für eine Gefahr birgt der Einblick und die an Tatsachen orientierte Erkenntnis des Selbst-Sein und -Handelns?
Und es muss eine Gefährdung daSein, ansonsten ist das weitestgehende Desinteresse und auch die teils aggressive Abwehr von Erkenntnis und Selbst-Erkenntnis nicht zu begreiffen.
Was - in einem körperlichen LebeWesen - ist gefährdet von / durch die [Selbst-]Erkenntnis?
Die “Gefahr” ist wohl im hohen Energieaufwand zu finden, den die Reaktion / -en auf die Erkenntnis / -se in einem oder den vielen Selbst fordert oder fordern kann.
Ein aktuelles Beispiel:
In die Türkei flüchten im Moment zehntausende Menschen pro Tag, die von einer Armee aus jungen Menschen, fast nur männliche, vertrieben werden, die “glauben” ihre Gewalt und das Morden und Vergewaltigen geschehe, um ein “gottgerechtes” oder “gottgefälliges” Gesellschafts-System zu errichten. Auf Selbst-Erkenntnis würden diese “gottgefälligen” Menschen mit sofortigem Mord reagieren, ist einfach leichter, weniger Energieaufwändig, als nach zu denken. Und in Europa wird auf die Erkenntnis der hunderttausende von Flüchtlingen in ein Land an der Südgrenze mit glubschäugiger Ignoranz reagiert, anstatt sofort diesem Land, der Türkei, mit umfassender Hilfe und Material und Nahrung und Wasseraufbereitung und Abfallentsorgung und mehr beizuspringen.
Und das sind nur zwei Beispiele von gesellschaftlicher Verweigerung von Reaktion auf [Selbst-]Erkenntnis, die Beispiele von Vermeidung und Abwehr im ganz persönlichen, erschreibe *ich ja bereits seit einigen Jahren in vielen Beiträgen in meinen Blogs und Kommentaren. Die Reaktionen darauf sind überschaubar, weil fast gar nicht.
Selbst-Erkenntnis fordert Aufwand und vielleicht umfassenden Einsatz und Veränderungen und das ist zuviel für so kurzfristige ErLebeWesen wie auch uns Menschen.

Ist also verständlich und vorerst akzeptiert, dass k[aum]ein-Es darauf reagieren möchte.
Auch *ich nicht immer und in jedem Fall. Mein Fleischkonsum ist zwar gering, aber eigentlich sollte *ich bei den Methoden der “FleischPRODUKTION”! ganz darauf verzichten.

Ja, Selbst-Erkenntnis ist aufwändig und manchmal sogar schmerzhaft.

Aber sehr sehr nötig, wie auch der Temperatur Anstieg der GasHülle fordert, die für uns Landbewohner so lebenswichtig ist, wie für die WasserWesen das Wasser.
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Ansonsten bin *ich eher so
der florale Typ.
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Titel: Zer-menschlichtes

Zitat von Johann Heinrich Pestalozzi, schweizer Pädagoge: „Wir wollen nicht die Verstaatlichung des Menschen, sondern die Vermenschlichung des Staates.“

Im ersten Augenblick empfand *ich fast Zustimmung, aber dann ...

... ja, ja, ja. Und? Als sei ein menschliches Gebilde (z.B. 1 Staat) jemals un[nicht]-menschlich gewesen. Wie geht das, dass eine Ansammlung von Menschen (z.B. ein Staat) nicht[un]-menschlich ist? Ist schon lustig welche Gehirnverdrehungen ein-Es aufdeckt, wenn Es genau hineinhört in das gesprochene. Was ist ein unmenschliches Mensch? Und was eine menschliche Organisation (z.B. 1 Staat) die erst ver(?)-menschlicht werden muss? Was also ver(!)birgt die (deutsche) Sprache für (unmenschliche?) Gemeinheiten, des Menschen? Was also bedeutet die "Verstaatlichung des Menschen"? Den Verlust des Egoismus? Und die "Vermenschlichung des Staates"? Die Aufgabe der Solidarität? Was also hat Herr Pestalozzi da gefordert? Wahrscheinlich genau das, was sowieso schon damals längst unterwegs war: die Bewusst-werdung des Menschen und damit eine stete ErWeiterung der Frei-RaumZeit, was wiederum den Egoismus und die Solidarität schwinden lässt, um was zu "gebären"? Klugheit vielleicht?