Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die Gewalt der WillkommensKultur

Titel: Eine Frage der Gewalt

Die Süddeutsche Zeitung stellte in fb die Umfrage: Berühren Sie Kriegsbilder noch? Also die Frage, nach der Wirkung von Gewalt auf mehr oder weniger Unbeteiligte. Mich wundert das angehängte Adverb "noch", weil: hat es jemals? 

Die Frage, die *ich stelle, ist die nach unserer menschlichen Teilnahmslosigkeit am Geschehen der Menschheit? Unverständlich? Ich vermute, wir könnten die Gewalt in uns und zwischen uns ziemlich bald beenden, und zwar menschenweit, tun es aber nicht. Wir kucken "LIEBEr"(?) zu. Wenn *ich den gesamten Bereich der Prosa, ob erzählt, erspielt oder gefilmt ein wenig überblicke und den Erfolg darin messe, dann sind die "Blockbuster" darin, die Geschichten, die am meisten Tötungen, Gewalt und gegenseitige Wurschtigkeit beinhalten und oftmals sogar feiern. Töten scheint uns "Spass" zu bereiten, einen leichten Grusel hier, ein sachtes Aufregen dort, aber nirgends - kleine Einschränkung, fast nirgends - ein wirkliches Bemühen und vor allem Tun, dieses menschliche Normal-Verhalten auf seine Wurzeln zu untersuchen und nach deutlichem Verändern dieses alltäglichen Aushandelnds gegenseitigen Verletzens und Tötens zu forschen. Nein, die meisten Grummeln ein wenig, wenn danach explizit gefragt wird, wenn überhaupt und schauen Abends oder wann auch immer, einen Krimi oder sonst einen Film in dem es garantiert mehrere Tote durch Gewalt gibt, oder lesen oder spielen mit Werken, in denen verletzt, gelogen, betrogen und massenweise gemordet oder getötet wird. Was soll uns also an Gewaltbildern schockieren?

Schockieren?
So ein Unsinn, wo wir doch alle auf Gewalt "stehen" und davon fasziniert sind! Nein, k[aum]ein-Es möchte auf das "RECHT" auf Gewalt verzichten. Augen auf im Verkehr! Also ist auch diese SZ-Aktion nur heuchlerischer Aktionismus, ohne das wirkliche Bemühen um Veränderung dieses zutiefst normalen menschlichen Verhaltens. Und *ich bitte zu bedenken, dass diese normale gegenseitige Gewaltausübung, wie alles Verhalten, eine grosse Spanne umfasst, die beim Mobben und dem Verfluchen / Beschimpfen des anderen Verkehrs-Teilnehmers längst noch nicht anfängt, aber beim finalen Töten spätestens aufhört.

Fazit:
Nein, das Mensch ist zur offenen und wahrhaftigen Mensch[Selbst-]Erkenntnis noch nicht bereit und gefällt sich noch in Glaubenswelten und sonstigen Huschikuschi-Träumen oder ganz banal in irrigen Ignoranzen.
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Spree-Blick in das deutsche MachtZentrum
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Titel: Die Not einer WillkommensKultur

Gestern habe *ich hier einen Beitrag veröffentlicht, in dem *ich am Beispiel der Frauen-Vernichtung in Indien und anderen Regionen, die meist fehlende Voraus-Schau des meisten Menschen thematisiert habe, die Misshandlung - so empfinde *ich das - der Zuwanderer und Flüchtlinge in EU und nicht nur hier, ist ebenfalls darin enthalten. Denn, wie lange gibt es bereits Zuwanderung und Flüchtlinge? 1 Jahr, 5 Jahre, 10, 100? Es gibt sie schon immer. Und was tun die Hierigen dafür?

Ein aktueller Artikel der Neue Zürcher Zeitung. Der Teaser lautet:
Deutschland erlebt derzeit einen Flüchtlingsstrom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast 116 000 Personen haben bis Ende August in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt. Das waren knapp 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. Die Bundesrepublik ist mit der adäquaten Versorgung der Flüchtlinge überfordert, auch wenn der Strom seit Monaten absehbar war.
Die Reportage von Stefanie Lahrtz.
Seit Monaten? Wie also könnten wir Überforderung vermeiden? Vielleicht in dem wir die Aktualität passend bewerten und uns Menschen ebenso, und auch unsere Reaktionen und Aktionen bei und nach Ereignissen richtig bewerten, und darauf sofort angemessen reagieren. Aber das schreibe *ich so einfach dahin! Aber zurück zum Thema. 

Gibt es hier eine WillkommensKultur?
Nein. Warum? Weil die (heimliche) Grundhaltung ist: Fremd-Es bleib mir vom Leib. Je Fremd, desto wegg! Das ist mehrheits-menschlich, davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen. Fremd-Es ist erst mal unangenehm, erst recht, wenn diese Fremd-Es ungebeten kommen. Das ist normale menschliche Haltung. Lange Rede, kurze Forderung: erkennt diese (verheimlichte) Grundhaltung, verändert diese natürliche Abwehrhaltung, dann schaffen wir auch gemeinsam eine Willkommens-Kultur. Dann heissen wir Fremd-Es mit Freude willkommen, bauen Wohnungen für sie, neben uns, nicht abseits, lassen den Fremd-Es Bildung und Wissen zukommen und heissen deren Bildung und Wissen und Kultur willkommen, beschäftigen die Fremd-Es neben uns, aber fordern von den Fremd-Es auch, dass sie unseren Frieden und unser Rechts- und Sozial-System achten, ohne sie an der Beteiligung und Verbesserung zu behindern.

Aber bisher ist alles auf -bleibt uns vom Leib- eingestellt. So ist das auch bis Heute mit den vor 50, 60 Jahren zugewanderten: bleibt uns vom Leib. Tja, nun also in Zelten, kurz vor dem Winter und arbeiten dürfen sie genauso wenig, wie die fast 6 Mio. wirklichen (nicht statistisch friesierten) Arbeitlosen in D?

Ist das Mensch "un-menschlich"?
Bis auf ein paar Ausnahmen. Aber wie sagt der Volksmund: Ausnahmen bestätigen die Regel. Hallo! Schaut mal in den Spiegel. Bla bla bla, ist das Grösste und deutlichste hier, TalkShows und Stammtische ohne Ende, getan wird dahinter fast nix für ein angstfreieres und umgänglicheres und ausgleichenderes MitEinander. Und nicht nur die Flüchtlinge und anderen Zuwander-Es leiden damit, wir Alle leiden darin.

Heute hat die "Tagesschau" der ARD auf ihrer fb-Seite folgenden Text mit Bild veröffentlicht:
"You will not make Australia home", Australien wird nicht deine Heimat werden. In der Flüchtlingspolitik kennt Australien nur eine Linie: Abschreckung. Und wenn Flüchtlinge trotzdem ankommen, werden sie in arme Drittländer weitergereicht.
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Das beweist, die EU ist darin wahrlich nicht alleine.

Titel: SchlussSätze

Nochmal - wie auch gestern schon angedeutet - betone *ich, es geht *mir doch nicht darum, mir *Selbst die "Leviten zu lesen", es geht *mir um nüchterne Selbst-Erkenntnis. Darum, dass *ich ein wacher, am aktuellen Geschehen teilhabender und mit-entscheidender Mensch bin, und ebenso von mit-entscheidenden und wachen MitMenschen umgeben sein möchte.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mauern, Zäune und eine Frauen-Vernichtung

Titel: ...-Es

Die Frage eines Mit-Kommentators war: "Sind die "-es"-Endungen dein ernst?"

Die Antwort ist: Ja, weil es inzwischen auch Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind oder sein möchten, und das gilt es - wie *ich finde und es somit tue - auch menschen-sprachlich zu beachten, und das tue *ich, indem *ich die auf das - vor allem das männliche - Geschlecht optimierten Enden "...er" und "...in", auf ein neutrales "...es" abändere; und aus Respekt vor jedes Mensch, schreibe *ich das "Es" gross und setze es mit einem Binde-Strich etwas voran, somit entstand das entspannte und für jedes Mensch gleichwertige "ein-Es".

Sie sind ein-Es, *ich bin ein-Es und ein Forsch-Es ist auch mal männlich und mal fraulich und mal queer oder sonst ein Mensch, aber eben immer Mensch.
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Morgenstund hatte Kaffee im Mund.
In der BrezelBar
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VorFrage: Kann Mensch mit Offenheit, mit freier Zugänglichkeit, und mit Transparenz nicht umgehen?

Rechtfertigungs-VorRede: *ich mach das Texten hier in meinen Blogs doch nicht zur Selbst-Beschämung, oder gar Selbst-Anklage eines Menschen, *ich tue das, weil *ich die Empfindung bin, dass irgendwas mit uns krumm läuft, oder beurteile *ich das falsch?, vielleicht ja.

Naja, dann ist ja alles in Ordnung. Also gut, *ich tue das, weil *ich das Gefühl bin, dass hier etwas nicht gut abgeht zwischen uns Menschen und mit der Umgebung, in die wir eingebettet und mehr noch, eingewebt sind. 
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Titel: Vom Ausbau von Mauern

Zitat von Luke Bailes: "In einem perfekten ÖkoSystem kommen Zäune nicht vor."

Was immer ein-Es von "Perfektion" halten mag - in diesem Fall meint es wohl: In einem gesunden, für alle MitGlieder freien und funktionierenden System. -, ist doch die Frage nach diesem Satz: Was sagt das von uns Menschen, die alle paar Meter Zäune und Mauern errichten?

Gut, die üblichen und normalen Menschen, werden diesen Satz, nach meiner Nachfrage, sofort als Unfug entlarven.

Die unüblichen Menschen, denen Selbst-Erkenntnis kein Unbehagen bereitet, werden schlucken und vielleicht nachdenken. Was läuft in unserem Menschen-ÖkoSystem nicht perfekt, was ist in unserem Menschen-ÖkoSystem ausser Kontrolle geraten, dass wir alle paar Meter Zäune und Mauern errichten müssen?

Was ist in uns und mit uns passiert, dass wir mehr und mehr Freiheit und Offenheit zustellen müssen? Dass wir Menschen jeden Tag Zugänglichkeit und Transparenz verhindern, zumindest behindern, wo wir erLeben und arbeiten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 14. Oktober 2014, Seite: Panorama
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Wie geschrieben, *ich bin eher der florale Typ
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Titel: Frauen-Vernichtung

Ein weiteres Beispiel und Beweis für eine menschliche Normalität, den Mangel an Vorausschau und die fast vollständig fehlende Verbindung zwischen dem eigenen [nicht-]Handeln und dem späteren Ergebnis. Und dazu auch noch eine weitere Kuriosität des Menschen, die aus dem VorSatz erwächst: das Mensch jammert gern, es ist fast ein JammerZwang. Und aus den beiden VorSätzen kann ein-Es auch schliessen, dass das Mensch die Verbindung zwischen dem Selbst-Handeln oder auch dem nicht-Handeln und dem Ergebnis dessen, deswegen nicht schafft oder verweigert, weil das Mensch sonst nicht mehr Jammern könnte?

Aber nun zu dem Titel. 

Wenn es nicht wirklich schrecklich und schlimm wäre, ist es fast zum Lachen.
In Indien - und nicht nur dort, auch in vielen afrikanischen Ländern ist es ähnlich, aber aus Indien liegen die verlässlichsten Zahlen vor - werden jährlich Millionen weiblicher Föten abgetrieben, weil die Frauen wenig gelten und den Familien zu teuer - vor allem in der Verheiratung - sind. So jedenfalls argumentieren die Menschen, die die Frauen vor der Geburt töten. Da wird also die vorgeburtliche Diagnostik zur Frauen-Vernichtung genutzt (*ich darf das doch so bezeichnen, oder muss *ich das irgendwie verschwiemelt umschreiben?).

Und jetzt kommt der Haken und der Bezug zu den AnfangsSätzen.
Inzwischen "fehlen" in Indien über 60 Millionen Frauen! Wen sollen viele Männer dort also heiraten oder schwängern? Millionen Männer finden weit und breit keine Partnerinnen zur Familien-Gründung; und laufen also nun jammernd und wehklagend herum. Hmm!?, sage *ich da.
Was tun die Familien also - oft die selben, die vorher die Frauen vorgeburtlich abgetötet haben -, sie kaufen für oft viel Geld (Sie merken den Unsinn und den Widerspruch zur Rechtfertigung der vorgeburtlichen Frauen-Tötung) ihren Söhnen Frauen. Entweder aus anderen Gegenden Indiens, in denen diese "Praxis" nicht in dem Másse herrscht, oder aus Pakistan und Bangladesch.

Wie könnte Mensch dieses Verhalten nennen? Witzig, dämlich, neurotisch, unsinnig oder wahnsinnig, oder wie? In China gibt es eine ähnliche Tendenz, die vorgeburtliche Disgnostik wird auch dort dazu genutzt, den Nachwuchs zu vermännlichen.

Nein, nicht allen Menschen fehlt die Fertigkeit zur Verbindung von Handlungen und deren Wirkungen, also zur etwas weiteren Vorausschau als nur ..., na auf jeden Fall nicht weit.

Oder steckt hinter der Frauen-Vernichtung ein *mir unerkannter guter, vielleicht sogar grosser Plan? Vielleicht soll auf diese Art die Spezies Mensch aussterben, weil ohne Frauen ...
Könnte ja sein?