Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Samstag, 18. Oktober 2014

Ist das Selbst ein Pickel auf dem Wissen?

Titel: Von der zögerlichen Erwachsenheit des Selbst

Inzwischen gibt es mehr und mehr Menschen, die gerne anders handeln würden, wie Sie handeln. Sobald Sie nach[!]denken, wird Ihnen die persönliche HandlungsArt entweder ein Rätsel, bereitet Ihnen Schmerzen, oder auch Freude, wenn eine Handlung[sKette] unerwartet oder befürchtet gelungen ist.

Hier ein Auszug aus der Enzyklopädia Britannica:
"Der Teil des Ich, der dem menschlichen Verstand als Bewusstsein zugänglich ist, macht nicht mehr aus als die Spitze des Eisbergs. Das darunter liegende, versteckte Andere ist das Unbewusste. Und das schreibt auch dem Bewusstsein vor, wohin die grosse Reise geht"

Menschen mit Neurosen und Depressionen sind wahrscheinlich oft genug Menschen, die diese fehlende Übereinstimmung  - von dem grossen Bereich der unpersönlichen Handlungs-Prägung und -Erregung und dem meist nur winzigen Bereich der persönlichen Handlungs- und Reaktions-Wünsche - bemerken?

Dieses Bemerken einer Verschiedenheit von persönlichem Wunsch und der / den tatsächlichen Handlung[en], diese fehlenden Einflussnahme des bewussten Selbst auf das persönliche Agieren und Reagieren, ist fast immer ohne Worte, also ohne das Wissen davon, was da passiert und warum es passiert.

Den meisten Menschen ist völlig unklar (unbewusst), dass Ihr fast gesamtes Fühlen und Handeln und auch die meisten persönlichen Wünsche und Wahrnehmungen auf Ereignissen und Erlebnissen aufbaut, die nicht in Ihrer persönlichen erLebens-RaumZeit geschehen sind.

Kein Mensch entsteht aus dem Nichts, oder wird daraus aufgebaut und schöpft daraufhin alles was Es is[s]t und tut ganz und gar aus dem je persönlichen Selbst heraus. So banal das ist, so wenig sind Uns die Konsequenzen für unser Selbst bewusst. Selbstbewusstsein ist noch sehr wenig vorhanden. Wie auch, da uns so wenig Selbst bewusst ist.

Das Mensch agiert und reagiert auf der Basis teils Milliarden Jahre alter Erkenntnisse der erdmondlichen Biosphäre, auf der Basis hunderttausende Jahre alter frühmenschlicher Erlebnisse, auf Grund klimatischer Bedingungen, gesellschaftlicher und familiärer Traditionen und Anforderungen.

Dabei wirklich nur persönliche Aktionen und Reaktionen zu entwickeln, ist ein fast unmöglicher Vorgang. Fast! Das Fühlen (Bemerken) dessen, ist meist im ersten bemerken (fühlen) schmerzhaft und sehr unbefriedigend.

Das von der Vergangenheit und den äusseren Einflüs[terungen]sen auch nur halbwegs unabhängige Selbst ist unmöglich, schon aufGrund unserer komplexen Physis und des immensen Sinnes- und RaumZeit-Aufwandes, das ein beständig waches Bewusst-Sein braucht.

Aber ein waches Selbst-Bewusst-Sein, dem diese Bedingungen und Notwendigkeiten klar sind und das darauf aufbauend und damit verhandelnd auch tiefergehende emotionale Veränderungen bewirkt, und somit auch das persönliche Handeln und Reagieren beeinflusst und ändert, ist sehr wohl möglich.
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Der Ausblick aus der BrezelBar
auf die Friesenstrasse
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Das Mensch ist - so empfinde *ich das - in einen Vorgang des Erwach[s]ens eingebunden, der auch uns Menschen aus einer vollständigen Fremd-Bestimmung durch In- und Umwelt-Bedingungen heraus entwickelt. Um das Selbst Selbst zu verändern und vielleicht neu aufzustellen und zu gestalten, braucht das Selbst das möglichst vollständige Gefühl und Wissen / Einblick vom Selbst als Basis und Ausgangspunkt einer zukünftigen NeuFormierung.

Den Depressiven ist vielleicht damit geholfen, dass die Depression keine Krankheit und deswegen auch alles andere als unheilbar oder gar schlecht ist, sondern wohl meistens das erste zarte Gefühl der Verwirrtheit und fehlenden Übereinstimmung von etwas ganz kleinem persönlichen und dem riesigen Rest. Auch das, nach kurzem Nach[!]Denken, banal, aber deshalb nicht unwichtig.

Die vielen MitMenschen, die so eine Selbst-Verunsicherung nie erleben, die also so handeln, wie es Ihnen vorgegeben wurde / wird, oder - im besten Fall - Ihnen vollständig entspricht, oder denen, Die nur sehr selten eine leichte Distanz zwischen dem Selbst-Handeln / -Reagieren und einem selbst-Wunsch erleben, sind die ruhende / beharrliche Mitte unserer Gemeinschaft.

Sie gilt es zu bewegen und dafür zu begeistern, falls wir Menschen eine tiefer reichende Veränderung brauchen.

Brauchen Wir?
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SpiralGalaxie Messier 74. Nicht weit entfernt. 
Zählt zu unserer lokalen Gruppe.
Aufgenommen vom Hubble
Space Teleskop
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Titel: Die Heimlichkeit der Freude

Das Potential des normalen / üblichen Menschen ist fast unerschöpflich.

In einem Beitrag zur Sprache (http://sprechlichtung.blogspot.de/2013/08/sprach-verstandnis.html) schrieb *ich auch, dass wir vor verschiedenen Pflanzen stehen und oft nur Pflanze wissen, aber kaum deren genaue Bezeichnung. Und so geht es ja nun auch *mir, obwohl *ich seit langem weiss, das unser aller Potential weitestgehend ungenutzt ist und bleibt, weil ...
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Auch dieser junge Mensch, der in nichts besonders ungewöhnlich ist, beweist, welches enorme Potential wir in Uns tragen und aus ... meist verkümmern lassen. Stattdessen lagern wir unser Potential auf Maschinen aus. Die dessen Dimensionen und Nützlichkeit nicht spüren und damit nichts anzufangen wissen. Schade eigentlich, oder? Für uns Menschen.

Titel: Wissen schafft Freude

Zu den unten genannten MitLebeWesen kommen noch die vielen Pilze (Fungi) und Myxomyceten dazu, die ebenfalls in der Lage sind Stoffe und Materie, die für uns Menschen oft giftig sind, in Stoffe und Materie umzuwandeln, die nicht mehr giftig sind.
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Immer wieder die Frage: Ist Wissen gefährlich?

Oder ist es nicht eher so, dass Wissen auch Angst abbaut und die Fähigkeiten stärkt, das Selbst mehr der Freude zuzuwenden, als im Leid stecken zu bleiben, wie wir es in Masse noch sind.

Ich frage das, weil, wenn gespart wird, egal ob privat oder gesellschaftlich, dann fast stets zuerst und ziemlich radikal an Wissenserwerb (Bildung), an WeiterEntwicklung und Wirklichkeits-Klärung (Kunst). Ist doch so, oder nicht? 

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 16. Oktober 2014, Seite: Wissen

Titel: Die entscheidende Ahnungslosigkeit?

Überschrift: Der Beirat
Untertitel: Wie wollen wir leben?
Google wird durch ein Gerichtsurteil (EUGh) gezwungen, Antworten auf die grossen Fragen der Zukunft zu finden
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 16. Oktober 2014, Feuilleton, von Johannes Boie

Ein weiteres Beispiel und Zeugnis dafür, was *ich vorgestern bereits in dem Beitrag zur fast weltweiten vorgeburtlichen Frauen-Vernichtung anmerkte, der uns bisher fehlende Zusammenhang zwischen Handlung und deren Wirkung[en].

Diejenig-Es die für die Entscheidungen der Menschheit und deren Einzel-Gruppen zuständig sind, sind fast komplett ahnungslos, was die aktuelle Situation und deren Behandlung betrifft. Und das war ja nun schon immer so, das ist ja nichts neues. Die sogenannten Verantwortlichen sind getriebene der Evolution und der Selbst-Bereicherung und von ANGST, viel ANGST.

Aber nicht umsonst spricht das VolksMund: Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber leider, für uns Alle bisher fast der einzige.

SchlussKlage: Verantwortung ist für die Masse ein Wort ohne Inhalt, aber vielleicht verstehe auch nur *ich dieses Wort falsch?

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die Gewalt der WillkommensKultur

Titel: Eine Frage der Gewalt

Die Süddeutsche Zeitung stellte in fb die Umfrage: Berühren Sie Kriegsbilder noch? Also die Frage, nach der Wirkung von Gewalt auf mehr oder weniger Unbeteiligte. Mich wundert das angehängte Adverb "noch", weil: hat es jemals? 

Die Frage, die *ich stelle, ist die nach unserer menschlichen Teilnahmslosigkeit am Geschehen der Menschheit? Unverständlich? Ich vermute, wir könnten die Gewalt in uns und zwischen uns ziemlich bald beenden, und zwar menschenweit, tun es aber nicht. Wir kucken "LIEBEr"(?) zu. Wenn *ich den gesamten Bereich der Prosa, ob erzählt, erspielt oder gefilmt ein wenig überblicke und den Erfolg darin messe, dann sind die "Blockbuster" darin, die Geschichten, die am meisten Tötungen, Gewalt und gegenseitige Wurschtigkeit beinhalten und oftmals sogar feiern. Töten scheint uns "Spass" zu bereiten, einen leichten Grusel hier, ein sachtes Aufregen dort, aber nirgends - kleine Einschränkung, fast nirgends - ein wirkliches Bemühen und vor allem Tun, dieses menschliche Normal-Verhalten auf seine Wurzeln zu untersuchen und nach deutlichem Verändern dieses alltäglichen Aushandelnds gegenseitigen Verletzens und Tötens zu forschen. Nein, die meisten Grummeln ein wenig, wenn danach explizit gefragt wird, wenn überhaupt und schauen Abends oder wann auch immer, einen Krimi oder sonst einen Film in dem es garantiert mehrere Tote durch Gewalt gibt, oder lesen oder spielen mit Werken, in denen verletzt, gelogen, betrogen und massenweise gemordet oder getötet wird. Was soll uns also an Gewaltbildern schockieren?

Schockieren?
So ein Unsinn, wo wir doch alle auf Gewalt "stehen" und davon fasziniert sind! Nein, k[aum]ein-Es möchte auf das "RECHT" auf Gewalt verzichten. Augen auf im Verkehr! Also ist auch diese SZ-Aktion nur heuchlerischer Aktionismus, ohne das wirkliche Bemühen um Veränderung dieses zutiefst normalen menschlichen Verhaltens. Und *ich bitte zu bedenken, dass diese normale gegenseitige Gewaltausübung, wie alles Verhalten, eine grosse Spanne umfasst, die beim Mobben und dem Verfluchen / Beschimpfen des anderen Verkehrs-Teilnehmers längst noch nicht anfängt, aber beim finalen Töten spätestens aufhört.

Fazit:
Nein, das Mensch ist zur offenen und wahrhaftigen Mensch[Selbst-]Erkenntnis noch nicht bereit und gefällt sich noch in Glaubenswelten und sonstigen Huschikuschi-Träumen oder ganz banal in irrigen Ignoranzen.
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Spree-Blick in das deutsche MachtZentrum
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Titel: Die Not einer WillkommensKultur

Gestern habe *ich hier einen Beitrag veröffentlicht, in dem *ich am Beispiel der Frauen-Vernichtung in Indien und anderen Regionen, die meist fehlende Voraus-Schau des meisten Menschen thematisiert habe, die Misshandlung - so empfinde *ich das - der Zuwanderer und Flüchtlinge in EU und nicht nur hier, ist ebenfalls darin enthalten. Denn, wie lange gibt es bereits Zuwanderung und Flüchtlinge? 1 Jahr, 5 Jahre, 10, 100? Es gibt sie schon immer. Und was tun die Hierigen dafür?

Ein aktueller Artikel der Neue Zürcher Zeitung. Der Teaser lautet:
Deutschland erlebt derzeit einen Flüchtlingsstrom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast 116 000 Personen haben bis Ende August in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt. Das waren knapp 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. Die Bundesrepublik ist mit der adäquaten Versorgung der Flüchtlinge überfordert, auch wenn der Strom seit Monaten absehbar war.
Die Reportage von Stefanie Lahrtz.
Seit Monaten? Wie also könnten wir Überforderung vermeiden? Vielleicht in dem wir die Aktualität passend bewerten und uns Menschen ebenso, und auch unsere Reaktionen und Aktionen bei und nach Ereignissen richtig bewerten, und darauf sofort angemessen reagieren. Aber das schreibe *ich so einfach dahin! Aber zurück zum Thema. 

Gibt es hier eine WillkommensKultur?
Nein. Warum? Weil die (heimliche) Grundhaltung ist: Fremd-Es bleib mir vom Leib. Je Fremd, desto wegg! Das ist mehrheits-menschlich, davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen. Fremd-Es ist erst mal unangenehm, erst recht, wenn diese Fremd-Es ungebeten kommen. Das ist normale menschliche Haltung. Lange Rede, kurze Forderung: erkennt diese (verheimlichte) Grundhaltung, verändert diese natürliche Abwehrhaltung, dann schaffen wir auch gemeinsam eine Willkommens-Kultur. Dann heissen wir Fremd-Es mit Freude willkommen, bauen Wohnungen für sie, neben uns, nicht abseits, lassen den Fremd-Es Bildung und Wissen zukommen und heissen deren Bildung und Wissen und Kultur willkommen, beschäftigen die Fremd-Es neben uns, aber fordern von den Fremd-Es auch, dass sie unseren Frieden und unser Rechts- und Sozial-System achten, ohne sie an der Beteiligung und Verbesserung zu behindern.

Aber bisher ist alles auf -bleibt uns vom Leib- eingestellt. So ist das auch bis Heute mit den vor 50, 60 Jahren zugewanderten: bleibt uns vom Leib. Tja, nun also in Zelten, kurz vor dem Winter und arbeiten dürfen sie genauso wenig, wie die fast 6 Mio. wirklichen (nicht statistisch friesierten) Arbeitlosen in D?

Ist das Mensch "un-menschlich"?
Bis auf ein paar Ausnahmen. Aber wie sagt der Volksmund: Ausnahmen bestätigen die Regel. Hallo! Schaut mal in den Spiegel. Bla bla bla, ist das Grösste und deutlichste hier, TalkShows und Stammtische ohne Ende, getan wird dahinter fast nix für ein angstfreieres und umgänglicheres und ausgleichenderes MitEinander. Und nicht nur die Flüchtlinge und anderen Zuwander-Es leiden damit, wir Alle leiden darin.

Heute hat die "Tagesschau" der ARD auf ihrer fb-Seite folgenden Text mit Bild veröffentlicht:
"You will not make Australia home", Australien wird nicht deine Heimat werden. In der Flüchtlingspolitik kennt Australien nur eine Linie: Abschreckung. Und wenn Flüchtlinge trotzdem ankommen, werden sie in arme Drittländer weitergereicht.
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Das beweist, die EU ist darin wahrlich nicht alleine.

Titel: SchlussSätze

Nochmal - wie auch gestern schon angedeutet - betone *ich, es geht *mir doch nicht darum, mir *Selbst die "Leviten zu lesen", es geht *mir um nüchterne Selbst-Erkenntnis. Darum, dass *ich ein wacher, am aktuellen Geschehen teilhabender und mit-entscheidender Mensch bin, und ebenso von mit-entscheidenden und wachen MitMenschen umgeben sein möchte.