Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Sonntag, 26. Oktober 2014

Der Schnuller schützt vor Selbst-Erkenntnis

Titel: Die Verweigerung des Mensch-daSein?
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Überschrift: Der Schnuller für den Mann

Untertitel: Erwachsene, die Babys sein wollen, sind kuriose Kunden

Ist das noch zu glauben?

Nein, es ist zum Wissen.

Ein weiterer Beweis der enormen Variations-Breite menschlichen daSeins. Diese Menschen sind in etwa am anderen Ende einer Skala, auf der auch *ich zu finden bin.

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Kein Gegenteil, denn, was ist das Gegenteil eines Menschen?
Aber auf jeden Fall sind Menschen, die das Selbst klein halten, dümmlich halten und den Mutterschoss nie verlassen wollen, weit von meiner Position der menschlichen Varietät entfernt. Wie können wir Menschen mit solchen MitGliedern eine selbst-entschiedene Weiterentwicklung vollziehen?

Mit MitMenschen, die jede Aufrichtigkeit und klare Präsenz verweigern?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 26. Oktober 2014, Wirtschaft, von Dyrk Scherff

Titel: Selbst-Kritik an *mir.

Spüre *ich so die Frauen?
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René Magritte, "Die Vergewaltigung"
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Und die Leses wissen, dass das Spüren auch das Sehen enthält. Spüre*ich so, wie René Magritte es 1934 gemalt hat, die Frauen? Jain. Immer weniger.

Ich sah das Gemälde und wusste sofort, dieses Gemälde hat etwas auch mit *mir zu tun, *ich habe nie vergewaltigt, aber ist so ein sexualisierter Blick und Eindruck auf Frauen nicht kurz davor? René Magritte hatte diese Selbst-Erkenntnis bereits vor 80 Jahren und in einem ähnlichen Alter wie *ich.

Wenn der FortSexungs-Trieb langsam nachlässt und die Vernunft und die Empathie, das Einspürungs-Vergnügen in MitMenschen, egal welchen Geschlechts oder nicht, langsam dem Trieb ebenbürtig ist, wird manch-Es seltsam klar, mit welchem Gefühl und Hintergrund ein-Es, *ich, auf / in MitMenschen spürt. 

*ich mag das nicht, so sexualisiert und selbst[fremd!]-bestimmt m*ich und auch Sie wahrzunehmen und damit höchst eingeschränkt fast kaum zu erkennen. Aber, wie jed-Es inzwischen weiss und in aller Kultur, Kunst und Werbung alltäglich vorgeführt bekommt, ist dieses Verhalten vollkommen normal und so wohl auch natürlich gewollt.

Was sind wir Menschen im Einzelnen eigentlich noch, "unter" den Trieben?
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Herbst
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Titel: Von den Gefahren der Selbst-Erkenntnis

Wie weit mag Selbst-Erkenntnis gehen, bis es in Selbst-Zerstörung umkippt?

Vielleicht schreibe *ich statt Selbst-Zerstörung besser Selbst-Auflösung.
Irgend etwas manisches hat diese Selbst-Suche und Selbst-Befragung, also auch Menschen-Befragung, in / von *mir. Dieses fast ununterbrochene Befragen des Mensch-daSein und insbesondere *mir, ist auch angst-gesteuert.

Das Angst, als einerseits Antrieb, andererseits als das Gefühl, von dem *ich Befreiung suche, durch dieses Fragen. Aber irgend etwas lockt m*ich auch, und das ist fern der Angst, was da lockt.

Ich will wissen, was ich bin und wie *ich bin, und warum ich so bin, wie *ich bin. Und da bin *ich ja nun glücklicherweise nicht allein, wie die vielen Labore und Forsch-Es darin, die auch *mir "zuarbeiten" beweisen. Bin *ich also bloss ein "Teilchen" einer allgemeinen Tendenz? Mag sein, egal. Mir macht es zwischendurch immer mal wieder zu schaffen, dass *ich so sehr frage und dränge, mehr vom Selbst zu wissen, als normal ist und notwendig ist.

Zur RaumZeit sind es die Themen Sexualität und Kapitalismus, die *ich intensiv beforsche. Was für eine Kombination!?

Einerseits die Notwendigkeit der Nachfolge-Erschaffung, andererseits die ebenfalls nötige AusHandlung und BeHandlung des gemeinsamen MitEinanders.

Fast die beiden wichtigsten Bereiche des erdmondlichen daSein.
So intensiv habe *ich noch nie geforscht und gefragt. Noch macht (!) *mir das in vielen Momenten Angst und bereitet nur in wenigen Augenblicken etwas Freude. Da ist noch ein ziemliches Un≠Gleichgewicht, was m*ich in Momenten wie eben Jetzt verunsichert.

Forsche *ich in die falsche Richtung, gehe *ich zu tief hinein und andererseits auch zu weit hinaus? Wobei *mir klar ist, dass die Angst ein mieser Ratgeber auf längere Sicht ist, und diese Themen sind alles andere als Kurzstrecke.

Jetzt, nach dem *ich die paar selbst-reflektierenden Sätze geschrieben habe, geht es *mir etwas besser, etwas weniger ängstlich, als noch vor einer halben Stunde.

Eine Frage ist auch aktuell, vielleicht aktueller als je zuvor: Braucht das Mensch eine radikalere Veränderung, als den bisher normalen langsamen evolutiven Änderungs-Prozess?

Das Gefühl erspürt: Ja. Die Medien sind voller Gründe dafür. Das Gefühl jedoch mag nicht so richtig, es wartet noch ab. Worauf?

Alles nur sehr persönliche Empfindungen und Schlussfolgerungen.
Oder doch Allgemein?

Samstag, 25. Oktober 2014

Menschen-Sprache, UnArchie und A-Komplexität

Titel: Die Entwicklung einer Menschen-Sprache

Immer mehr Traurigkeit kommt in Medien und Gesprächen auf, weil viele Dialekte und "Klein"-Sprachen verschwinden. Kann *ich verstehen, aber ...

... *mir ist es lieber, *ich verstehe die MitMenschen, zumindest in der Öffentlichkeit, als Sie nicht zu verstehen, weil jed-Es so redet, wie Es das aufgeprägt wurde. Dialekte oder sonst einen Kauderwelsch kann ja jed-Es zuHause reden, oder denken, aber MitEinander ist es befriedender und vertrauter - so geht es glaube *ich der Mehrheit und auch *mir-  wir verstehen einander.

Eine allen Menschen gemeinsame Sprache ist *mir ein echtes Anliegen.
Daneben mag es noch Milliarden Dialekte geben, aber in der Öffentlichkeit - also im Schriftverkehr und Schildern - wäre *mir wechselseitige klare Verständlichkeit sehr wichtig.

Den Widerstand oder auch die fehlende Idee der Politik-Es für eine Allen Menschen in allen Schulen vermittelte selbe Sprache - kann doch von *mir aus auch Suaheli oder Javanesisch oder eine gemeinsame NeuEntwicklung sein, wichtig ist doch nur, dass wirklich ALLE Menschen diese eine Sprache komplett und deutlich sprechen und schreiben können - verstehe *ich nicht?

Wie ein-Es mit der Familie oder in der Region mit dem Umfeld spricht, ist doch davon völlig frei gestellt. Aber alle Schilder und Karten, einfach geschrieben, alles, was auch von Fremden verstanden werden muss, brauchen eine allgemein verständliche Sprache.

Was daran weckt Ihren Widerstand?
Wenn es keinen Widerspruch in Ihnen weckt, könnten Sie die Idee auch weiter reichen.
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Dass *ich so eine Installation
bereits öfter hier eingestellt
habe, liegt daran, dass es
*mir sehr oft so begegnet
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Titel: Der Abgesang der Anarchie

Eine Freundin verwendet immer mal wieder ein *mir wichtiges Wort, wie *ich finde, falsch. Also schrieb *ich Ihr:

Du verwendest den Begriff "Anarchie" schon wieder falsch! Himmel, xxxy, Anarchie ist KEIN brutales dumpfes Durcheinander, kein wildes Chaos und Gemetzel! Da fällst auch Du nur auf die angstmachende überhebliche Rhetorik der Fremd-Bestimmung, der Mächtigen und Machthaber herein, die ein System der "Herrschaftslosigkeit", der "Obrigkeitslosigkeit", der Führungslosigkeit - und genau das ist Anarchie -, als dumpfes gefährliches Gewühle und tödliches Gezänk verunglimpfen. Und das noch bevor jemals auch nur annähernd so etwas wie Anarchie ausprobiert wurde, wenigstens in grösseren Gemeinschaften. Meine Bitte wäre also, verwende für Brutalität, für grobes Durcheinander und dummes Chaos genau diese Worte und nicht mehr den Begriff für die Selbst-Ermächtigung des Menschen, den Begriff für die Selbst-Befreiung des Menschen von der Fremd-Beeinflussung und -Beherrschung.

Oder *ich muss dafür einen neuen Begriff erfinden.
Und genau das ist wohl die beste Idee! Weil der Begriff schon so voller Angst aufgeladen ist, dass die Idee, die darin auch enthalten ist, schlottert und dringend auswandern möchte, gerettet werden muss / möchte.

Meine Freundin gab *mir darin recht, auch sie möchte lieber die Idee retten, als weiter vergeblich zu versuchen, den Begriff von der Falschheit und Angst zu entleeren. Vergeblich. Also bleiben Chaos, Durcheinander und brutalste Gemetzel dem Begriff "Anarchie" enthalten.
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Blumen"wunder", um einen Baum
an der Bergmannstrasse
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Tirel: Warum gehe *ich auf solche Meldungen ein?

Heute z.B. stand in einer Zeitung, dass der "Comedien" Herr Nuhr wegen eines Witzes ÜBER "den" Islam (die Leses wissen, dass es in etwa 10.000 verschiedene Richtungen und noch mehr Auslegungen des Koran - und somit des Kerns des Islam - gibt) angezeigt wurde.

Mein Kommentar in einer Zeitung:

Steht der Islam in Köln und ruft "Allah u akbar", kommt Köln vorbei und sagt: "Kölle Alaaf".

Wenn *ich nur mit solchen Vereinfachungen etwas anfangen könnte! Der Islam? Der Kölner? Kann denn kaum ein Mensch differenzieren. Und das ein so witzloser MitMensch wie Herr Nuhr so bekannt ist, und scheinbar so beliebt, betrübt m*ich.
Dessen Witze sind so abgeschmackt und knödeln *mir nur die Gehörgänge zu, dass es m*ich nicht wundert, dass Er irgendwann mal in einen Fettnapf tritt, der zurück spritzt.

Ja, DER Katholik is[s]t ... und DER Deutsche sowieso, Angst und Wurst und Bier und Dirndl, ja, ja, ja, und wenn sie nicht gelebt haben, dann sterben sie in ihren Vereinfachungen und zotigen Überheblichkeiten bedeutungslos dahin. Und eine MitKommentiererIn hat geschrieben, dass, wenn mal jemand in diesem Land den Mund aufmacht, man gleich mal wieder sieht, was dann passiert. Und weit über hundert gefallen waren schnell gefunden!

Ja, ja, das zum Thema: Aufarbeitung des Nationalsozialismus?
Grummel, grummel.