Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Mittwoch, 3. Juni 2015

Ein leises Mittwochs-Zweifeln im Juni

Titel: Das wilde Schwingen des Zweifels

Das nun folgende ist eine Wiederentdeckung. Ich schrieb es vor drei Jahren an einem Sonntag, wie Sie sofort erlesen werden, nach einem intensiven Gespräch mit Freunden. Und *ich bemerke, es gilt noch immer. Das Schwingen ist noch aktuell. Wird es jemals un-aktuell sein?

Ab hier, vom 19.08.2012:

Den heutigen Sonntag habe *ich mit Zweifeln begonnen, mit mehr und deutlicheren Zweifeln, als sie sowieso schon stets im Hintergrund des persönl*ichen Selbst mitschwingen. Was mache *ich da?

Das gestrige Gespräch und viele andere vorher, lassen *mich in meinen Ansichten und Interessen immer isolierter erscheinen. Ich bekomme ein freundliches Nicken und auch manche Zustimmung, aber *ich merke, manch-Es fühlt dabei so ein wenig mehr oder weniger Abwehr und geht etwas auf Abstand. Ja, genau, aber ... Jetzt lass doch mal gut sein, die Sonne scheint, die Wolken ziehen, hier regnets noch ab und zu, Arbeit gibts auch noch genug und und und.

Und *ich bin da und schau hin und schau weit und denke / frage in solchen Momenten: Bin *ich verrückt oder auch nur entrückt, weil *ich die Geschehnisse im Jetzt und Hier so anders wahrnehme, Nein, vielleicht nicht anders wahrnehme, aber sie anders bewerte, mit anderen Werkzeugen die Geschehnisse berühre oder aus der Ferne beobachte, als es das Umfeld tut. 

Ungeschützter, intensiver, kleiner, leerer.
Was ist das für ein Qualitätsmerkmal, Anders da[zu]Sein, wenn auch nur etwas wenig? 
Normal.

Und wenn es mehr ist, wenn das anders-daSein deutlich spürbar ist und zur Irritierung führt, Miss-Verständnisse auslöst, obwohl auch ich nur so hungrig bin: einfach da[zu]Sein, einfach da[zu]Sein, einfach mit allen Anderen da zu sein. Einfach. Obwohl das Selbst, alle Selbst, komplex sind. Manchmal zweifle *ich arg an dem, was ich fühle, an dem, was ich tue und denke.

Mensch möchte mit Anderen eng sein, weil das schön sein.
Aber Mensch möchte auch für-s ich sein, weil nur mit Abstand das Bewusst-Sein (Vernunft u.s.w.) zur vollen Blüte gelangt, *mir geht es zur RaumZeit so, dass *ich dieses Blühen erlebe und dieses Blühen WEITE braucht, dass *ich aber auch die Nähe brauche und die Enge fürs warme Gefühl, dass *ich aber in der Enge die WEITE vermisse und in der WEITE die Enge.

Vernunft möchte auch verstanden werden, doch das Gefühl blockt ab.
Das Gefühl macht dicht, kein Platz für die WEITE.
Aber das Blühen ist auch so schön, soll ich eine Rose verblühen lassen, weil die Wurzeln {Vergangenheit} die Enge lieben?

Das ist das Zweifeln, zwischen dem *ich hin und her schwinge?
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Da bin *ich ganz klein,
neben Strassen-Schönheiten
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Titel: Übrigens


Flockatti, Muskatti, Schluckauf, Haudrauf, aber bitte nur auf einen groben Klotz, nicht auf einen feinen Kerl, der ich bin, ein feiner Kerl, ein kleiner Kerl, ein bittersüsser Kerl,  von menschlicher Gestalt, aus natürlichem Gehalt, in einer strengen Hülle, die presst, so presst, er presst, sie presst, die Presse presst es in mich hinein, so Gemein, gemeinsam sind Wir stark, also machen Wir 'was draus, aus diesen Bewegungen, die Wir sind, so bewegend und bewegt, von Wellen erregt, hinein ins DaSein, als Mensch-Lein, Mensch-Sein, hinein in die Häutung zur Läuterung, nur von was, wenn es mir auch so vor kommt, die Lebendigkeit ist zur Läuterung verkommen, vor kommen dabei nur wenige, die meisten bleiben nach, kommen tun Sie dabei Alle, aber ob das ein Vorteil ist, ist dahingestellt, so wie Wir Alle einfach dahingestellt sind, ob Wir wollen oder nicht, da wird kein-Es gefragt, ist das jetzt Poesie oder Profanie, so dahingeschrieben, ist schnell was, auch wenn es von seltenem Wert ist, seltsamem Wert ist, seltsam, wo Wir doch Alle sind, so einsam in einer Haut, so zweisam in zwei Häuten und so dreisam in Dreien, Jedes Haut, von vielen Farben und ganz allein darin vor<-kommend, voran kommend, voraus müssend, selten sorglos, meistens arglos, nach kommend, den Vielen Voraus gegangenen, oder ist das verkehrt herum buchstabiert, ist es vielleicht so, dass die nach kommenden, den vorher kommenden voraus sind? Wir sind Voraus.
Die Nachkommen sind im Voraus.
Die Verkehrtheit in den Sprachen,
Nachkommenschaft ist Vorteilhaft.
Wer nach kommt ist immer Spitze.
Fragt sich ein-Es nur nach: Worin?
Seien Sie doch nicht so kritikasterhaft, sie Fragensteller, los!, geben Sie die Antwort her, ich will sie verkünden, ich will sie hier verlautbaren, so laut es geht: Wo sind Wir hier!!? Was gibt es hier, wo Wir sind, zu tun, oder müssen Wir hier nur so einfach herumlümmeln? Lümmeln in der Pressung; Es presst einen aus und wirft den Mit-Esser in die Spritzmaschine, Es drückt ihn drauf und lässt ihn laufen, den Mit-Esser auf die Torte und hinein in die Fresse, die Presse, hineingesteckt und draufgedrückt, was habt ihr schon zu bieten, ihr räudigen Wölfe, ihr schwitzigen Lümmel, mit eurem Fimmel, wollt ihr in den Himmel, und mit dem Pimmel in die Semmel, Bockwurst, Blockwurst, Blockwart, Gegenwart, ja Wir warten meist brav auf die nächste RaumZeit, auf den nächsten Klick, auf den stärksten Kick, bis Wir im Strassengraben landen, dort landen Wir alle mal, allemal herhören! Jetzt ist Schluss.
Ende der Reise in die Eingeweide der Bewusst-Seins-Rinde.
Wieder hinein ins kleine daSein.
Hinaus aus mir. Los!
Wegg hier!
Wuff!

... üss.

Dienstag, 2. Juni 2015

Vom Wert der Masse für das einzeln-Es

Titel: Gibt es eine Grenze für Egoismus?

Bevor *ich dazu ein Angebot erschreibe noch ein schönes Foto.
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Eines dieser Sprüchlein lautet zum Beispiel:

"Erfolg ist es, sein Leben zu leben, wie man es möchte."

Die Richtung ist nett, mehr nicht, und das ist zu wenig.

Denn eins vergessen diese Selbst-Versessenen Parolen gerne, dass auch das eine Grenze hat: nämlich, dass wir SEHR Viel-Es sind.

Die Selbst-Vergessenheit endet spätestens an der Haut des ander-Es, das Jed-Es zum erLeben braucht.

Die Gleichung in diesem Fall lautet: *ich = ?ich.

Und dieses Fragezeichen, das sind Sie All-Es da drAussen, die mit *mir hier und jetzt daSind.

Oder?
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Tite: Von das Substanz von LandesGrenzen

Momentan ist in vielen, fast allen Gesellschaften, die das EU ausmachen, eine Gemeinschafts-Müdigkeit, ja so gar ein Überdruss erkennbar. Einige sollen raus, andere wollen raus, wieder andere rein, oder doch nicht.

Meine Gedanken dazu:

Das Mensch lenkt seine Entwicklungs-Schritte mit Vorsicht, mit Rücksichts-losigkeit, aber in manchem auch mit Ängstlichkeit, also mit der Methode, ein Schritt vor und dann aber auch schnell wieder mindestens einer zurück.

Die inner-menschliche Entwicklung, also auch der gesellschaftliche Wandel, ist so eine "Geschwindigkeit" der Ängstlichkeit. Mal einen Schritt vor, z.B. die auch entlastende Abgabe von selbst- zur mit-Bestimmung, und dann aber auch ängstlich oder überfordert einen Schritt zurück, wenn's etwas schwieriger wird. 

Jetzt als wollen einige wieder zurück hinter Mauern und Grenzpflöcken mit Stacheldraht. Super, denken die vielen Engstirnigen! Und diese haben bis jetzt noch Recht, haben noch das Recht, machen es noch Recht. Recht besteht ja nun mal aus Grenzen, und muss durchgesetzt werden, und das machen die Rechthaber auch mit Gewalt.

Das meiste Mensch braucht das noch so: Grenzen irgendwo hinsetzen, wo eigentlich keine erkennbar sind, dann verfestigen und mit Gewalt drohen und verteidigen.

Das Mensch schwankt zwischen Hockenbleiber und Wanderer. Die Hockenbleiber haben inzwischen überall die Macht (Recht), und die Wanderer, auch die der Vernunft, werden überall bedroht. Das Mensch hockt auf dem Verstand, statt es zu nutzen.
Noch.

Vielleicht ist ja genau das die momentan grösste Angst?
Von das Vernunft gekostet zu haben, aber nicht den Mumm zu sein, es zu schlucken? Und somit re[a]gieren weiter die Engstirnigen und Furchtsamen und Machthaber, und verteidigen Grenzen, die ausser denen eigentlich kein-Es erkennt. Vielleicht, weil diese Grenzen einfach erfunden sind?

SchlussBemerkungen: Und diese VorSätze gelten ja auch im einzeln-Es, also z.B. *mir. Auch, oder gerade *ich, beharre oft auf Grenzen, die ander-Es nicht spüren, weil gar nicht da, nur in und für *mich vorgestellt da. Somit gilt auch *mir die Forderung, die aktuellen Grenzen und damit auch das Recht, auf Aktualität und Neigung zu überprüfen. Wohin neigt das Recht? Zur Kränkung oder zur Gesundung? Denn, ist all das Gewalt, das enorme un-Gleich~Wertigkeit und un-Beweglichkeit, das uns Menschen aktuell kennzeichnet eher eine Wirkung von Kränkungen oder von gesundem daSein?