Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Samstag, 4. Juli 2015

Trägheit + Kunst × Erde = RobotEs?

Oder lautet die Beitrags-Titel-Gleichung: Kunst + RobotEs - Erde = Trägheit?

Titel: Das "Wesen" des Trägheit

Aus das Süddeutsche Zeitung (SZ), vom 01. Juli 2015, Wirtschaftsteil, einer Seite mit alternativen Ideen zum aktuellen Wirtschafts- und Politikmuster.
Den unten eingestellten Auszug aus der Themenseite hat Katharina Brunner geschrieben. 

Überschrift: Aktiensozialismus: Der Staat im Aufsichtsrat 

Aktien und Sozialismus sind zwei Begriffe, die im Grunde nicht so recht zueinander passen. Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, verwebt diese Elemente: Die Marktwirtschaft bleibt erhalten, das Privateigentum wird jedoch eingeschränkt. „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein evolutionärer Versuch“, sagt Corneo von der Freien Universität in Berlin. Voraussetzung dafür ist eine neue Institution, die nach dem Vorbild der Bundesbank gestaltet sein soll. Comeo hat sie Bundesaktionär getauft. Anstatt um stabile Preise, kümmert sich der Bundesaktionär um Renditen von Grosskonzernen. Denn die grossen Unternehmen gehören im Aktiensozialismus zu 51 Prozent dem Staat. 

Doch im Gegensatz zur Planwirtschaft leitet sie der Staat nicht. Das machen weiterhin Manager — wie auch in anderen Firmen mit Mehrheitsaktionären. Die Öffentlichkeit nimmt über einen anderen Kanal Einfluss: Vertreter des Bundesaktionärs sitzen in den Aufsichtsräten. Gewinne sind im direkten Interesse des Staates, denn er profitiert finanziell: „Die Kapitalrenditen teilen sich dann nicht nur Minderheiten, sondern fliessen auch in den öffentlichen Haushalt“, sagt Corneo. Eine soziale Dividende, die mehr Geld für den WohlfahrtsStaat und damit eine gerechtere Verteilung des Wirtschaftswachstums bedeute. 


Das Konzept ist Ergebnis seiner Forschung zu Ungleichheit und Umverteilung. Beeinflusst hat ihn der Wirtschaftsnobelpreisträgers Joseph Stiglitz: „Er zeigt, dass auch komplizierte Ökonomische Fragestellungen mit den Instrumenten der Mathematik gelöst werden können.“ 


Der gebürtige Italiener Corneo glaubt, dass wir uns an einer Weggabelung befinden: Wollen wir ein System mit einer kapitalistischen Elite und einer Mehrheit ohne Mitspracherecht? Oder wollen wir eine wirklich offene Gesellschaft mit politischer und ökonomischer Selbstbestimmung? Ihm, ist bewusst, dass seine Idee des Aktiensozialismus auf Widerstände stossen wird. Bei den Eliten, aber „leider auch in den Köpfen derjenigen, die eigentlich am meisten davon profitieren würden“. Er meint die Mittelschicht.


Zur Person:  Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, sagt: „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein. evolutionärer Versuch.“ Der Italiener glaubt, dass sich die Menschheit an einer Weggabelung befindet und sich entscheiden muss.


Ende SZ-Text von KATHARINA BRUNNER

Dem stimme *ich zu. Ich erachte das für ein sehr annehmbare Alternative.
Auch *ich ahne, dass das allermeiste menschliche soSein eine soche Idee vollumfänglich ablehnt, weil sie dem Egoismus und alten gewohnten Macht-Anspüchen und Traditionen widerspricht. Selbst Angebote, die das Wohlbefinden erhöhen (mehr tägliche Bewegung und umfangreiches Wissen verhindern fast sämtliche nicht erbliche oder von Giften verursachte Krankheiten; auch ein Mehr an mit-Entscheidung in allen Bereichen ist fast ohne Zustimmung - Egoismen sind damit nicht gemeint), werden aus Bequemlichkeit und alter Gewohnheit abgelehnt.

Es ist schon eine Seltsamkeit des daSein - und wohl auch des DaSein -, dass beständig wider das verifizierte Wissen gehandelt wird - und *ich betone das extra: mehrfach geprüftes und somit als stimmig bewiesenes Wissen, also kein blosses Glauben. Auch *ich kann somit bemerken, dass die natürliche Trägheit, also das Trieb[? Oder geht das sogar noch tiefer?] Alle Energie (Bewegung) zu sparen, jede HandlungsKette mit oder ohne Ziel, mit dem geringsten Aufwand an DaZwischen-Schritten zu tun, das Hindernis für jede Verbesserung und Erweiterung der Solidarität und damit auch des Anstiegs von mit-Entscheidung jedes einzeln-Es ist.

Kurz formuliert: Das Trägheit des DaSein ist das "Elixier" der Macht. Die strenge Hierarchisierung und nicht-GleichWertgkeit des daSein - AUCH des Menschen - ist eine Wirkung der natürlichen Trägheit. Dass diese natürliche Gegebenheit in ein paar wenigen Bereichen des Mensch-daSein - z.B. auch in Teilen des EU - etwas weniger streng ist, ist, wie alles im DaSein, des ebenso natürlichen Vielfalt zu verdanken. Diese Verschiedenheit in und von AllEs und All-Es {Gleichheit} in allem daSein ist vielleicht noch grund-legender als der Zwang zur Optimierung und EffizienzSteigerung allen Energie-Aufwands (Trägheit)? So vermute *ich, dass das Trägheit leicht zu senken ist, das Verschiedenheit jedoch nicht, wenigstens nicht in dem Ausmass, wie das Bequemlichkeit und damit das Zwang zum Sparen jeglichen Energieaufwands (Bewegung).

Das Mensch ist bis Jetzt eher eingeschränkt, stirbt "lieber" viel zu früh und ist ohne wirkliche Freiheit, als das Wissen zu erhöhen und auch allgemein mehr in Bewegung da[zu]Sein. Die "ersparte" Energie stecken wir "lieber" in Technik und Roboter. Die dann aber wenigstens, wie "Menschen" aussehen sollen.
Die Frage ist ja bis Heute ungeklärt: Wissen wir Menschen warum wir tun, was wir tun, und wozu das wird, was wir jetzt tun. Eindeutig, nein. Aber was weiss *ich schon, ob das nicht genau so daSein muss, ob nicht genau das unser daSein-Zweck ist: unbedarft aber vorübergehend teilweise findig zu verschwinden?
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Katzen - Inhalt
Ist doch so?
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Titel: Was ist das Wirkung von Millionen  $ für alte Kunstwerke auf *mich?

Das nun folgende ist wahrscheinlich naiv und plump provokativ und bestimmt ohne Verständnis für das Kunst und die Künstl-Es, allein, es ist ...

Nur {m}eine Meinung:
"Die Kunst" (also jeweils ein paar Menschen innerhalb der Vielen. Das ist nur meine Naivität und Lust auf Genauigkeit, dass *ich das erwähne; die längeren Leses wissen, dass *mir das schmähen oder denunzieren fremd ist, und *ich Ironie kennzeichne.) ist irgendwann mal angetreten die(?) Wirklichkeit auszuleuchten und somit auch das (das Wirklichkeit hat kein Geschlecht, oder?) Wirklichkeit, das den Menschen uner- und unbekannt war / ist. 
Neben diesem Erhellen des Gegebenen und Aktuellen, ergriff das Kunst (hat Kunst ein Geschlecht?) auch das RaumZeit und erschuf das Geschichte (hat ... ?) und bettete menschliches und nicht-menschliches Geschehen darin ein, machte Vergangenheit erlebbar. Mehr noch, das Kunst versuchte auch zu erklären was war, was ist und was [vielleicht] mal ist.

Kunst war und ist also - für *mich - die Benennung eines Mangels, besser die Benennung der Handlungen, die dieser Mangel fordert und erregt. Kunst forschte, Kunst versuchte, Kunst bezeichnete, Kunst deutete, Kunst hob an, Kunst phantasierte und Kunst bewies. Kunst erweiterte das Erkennen und verstörte das Geglaubte und errodierte das Fixierte. Kunst war das Werkzeug einer Fähigkeit des Menschen, des Bewusst-Sein {Aufmerksamkeits-Steuerung und In- und Umgebungs-Wahrnehmung (also der Sinne nach Innen wie nach Aussen)}, und war die Forderung der grossen Verletzlichkeit menschlichen daSeins / soSeins. Angst, Unsicherheit und Neugier sind wohl die Erregungen (Gefühle?) die diese panzer- und krallenlose Verletzlichkeit und die Zartheit unserer Oberfläche {nur Haut?} bewirkt.

Das sind wir im Grunde unverändert, aber wir haben inzwischen sowohl die Panzer-, als auch die Krallen-losigkeit beendet. Und damit sinkt wohl auch unser Interesse an Erweiterung und an das Erhellung des Innen und des Aussen. Das Wirklichkeit sInteresse lässt mehr und mehr nach und fällt langsam in Ruhe zusammen. Je mehr wir sind und je mehr Maschinen wir erschaffen, um unser Tun zu sparen, umso Nachlässiger ist alle Kunst, darin auch das Philosophie.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Kunst war mal, ware mal, wäre mal gewesen, haucht gerade die verbliebenen Sinnesreize aus, ist schon fast nur noch Vergangenheit; und alle Vergangenheit ist den fast Allen "über Alles" und somit lieb und teuer. Vergangenheit ist fast das Teuerste, was wir haben, oder?

Kunst war mal interessant, war mal erweiternd und erheiternd, erhellend und bellend. War. Das: Was ist?, ist das Kunst abhanden gekommen, Zuwanderer und Obdachlose auf Bühnen, Fotos vom Elend und Krieg, Filme ohne Script und Schnitt, Skulpturen und Malwerke ohne oder mit Form, Musik die nur möchte und nimmt, was war, bezeugen das alltäglich.

Milo Raus "Kongo Tribunal", zur RaumZeit in den Berliner Sophiensälen, ist von dieser Kritik deutlich ausgenommen. Es gilt, wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Kunst ist *mir, bis auf langsam verschwindende Rudimente, bestenfalls Objekt-"Verschönerung", aber fast immer blosse ab und zu nette Dekoration / Auflockerung des Alltäglichen. Was sagt das zu den Schöpf-Es von Kunst - im VerGleich zu dem, was Kunst mal war; was Kunst mal bewirken wollte -? Dass das Mangeln und das Unbehaustheit im Menschen gestillt ist? Nein.

Es bedeutet wohl, dass wir sediert sind. Dass all das Technik und Maschinen-Brimborium und unsere geballte Anzahl auf diesem so sonnigen kleinen endlichen Planeten-System Erde-Mond uns immer wurschtiger Macht? 
UND!, dieses Textchen ist keine Kunst, und *ich bin KEIN Künstl-Es, nein, so wie es um das Kunst ist, möchte *ich das nicht sein.
Danke.

W-Es schrieb das?:
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*ich
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Titel: Das Abscheu nach der Herkunft / Ursprung

Wie unangenehm ist uns, dass wir erdmondliche LebeWesen sind?

Das was viele "Dreck" nennen, was aber ehemals lebendige Pflanzen waren und weit vor uns und jetzt der Lebensbereich von MultiBillionen Mit-LebeWesen ist, ist auch unsere erLeben-sGrundlage, wird aber fast von all-Es nur getreten und mit Dreck (nicht-Pflanzen und deren "Abfall") zugemüllt, wird jeden Tag Hektar für Hektar geteert und zubetoniert. Dass das nicht so sein müsste, ist auch klar.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Juni 2015, Wissenschaft-sBeilage, von Julia Gros

Überschrift: Mikrobiologie. Über Leben im Dreck
Untertitel: Ob nun im Erdboden oder am Meeresgrund: Überall tummeln sich Mikroben, die noch keiner kennt. Erst allmählich gelingt es, sie zu erforschen - mit Überraschungen für Klima und Medizin.
Daraus ein paar Auszüge:

[...]

Ob nun in der Tiefsee, auf 3000 Meter hohen Berggipfeln, im menschlichen Darm oder im ewigen Eis: Überall auf der Erde tummeln sich Mikroorganismen. Massen von Mikroorganismen. In einem einzigen Gramm Waldboden sind es bis zu 100 Milliarden Zellen von über 10 000 verschiedenen Arten. Manche sind Energiesparwunder wie offenbar die Mikroben aus dem Meeresboden. Manche, wie etwa bestimmte Streptomyces-Arten, produzieren wichtige Antibiotika - rund die Hälfte aller Medikamente beruht auf Stoffwechselprodukten von Bakterien. Manche bauen Giftstoffe ab, wieder andere töten Pflanzenschädlinge. Dass sie noch weitere großartige Fähigkeiten haben, ist zu vermuten. Aber wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen, vielleicht fünf Prozent - einige Mikrobiologen glauben, weniger als ein Prozent. Man könnte viel von ihnen lernen, aber der größte Teil der Mikroben widersetzt sich den Forschungsmethoden der Wissenschaftler, lässt sich nicht detektieren und nicht im Labor vermehren.

Das ändert sich jetzt. Zum Teil neue, zum Teil verbesserte Methoden öffnen ein Stück weit die Tür zum Universum der Mikroorganismen. „Die Frage ,Wer ist da?‘ kann man heute durch die kulturunabhängigen Technologien ganz anders angehen als früher“, sagt Paul Illmer, Mikrobiologe an der Universität Innsbruck. Inzwischen lassen sich Erbgut-Schnipsel aus einer Bodenprobe auslesen, und ihr Vergleich mit bekannten DNA-Sequenzen in den Datenbanken weist auf die Anzahl der vorhandenen Arten hin. Auf diese Weise gelingt es Forschern, beinahe jede Woche neue Arten zu entdecken.

[...]

„Wir Biologen sind überwältigt von der Vielfalt und den Größenordnungen, mit denen wir es zu tun haben“, erklärt Antje Boetius, Tiefseeökologin am Max-Planck-Institut für marine Meeresbiologie in Bremen. Das Netzwerk der Mikroorganismen ist für Forscher wie ein Puzzle mit Milliarden von Teilen. Die Einzeller haben sich teilweise so spezialisiert, dass sie nur in Gesellschaft von anderen Mikroben existieren können, weil sie von deren Abfallprodukten leben.

Angesichts dieser Komplexität kratzen DNA-Analysen nur an der Oberfläche. Trotzdem haben Mikrobiologen bereits zahlreiche Fakten zutage gefördert, die grundsätzliche Fragen beantworten. Allerdings kam auch Besorgniserregendes ans Licht. So beobachteten sie in den Ötztaler Alpen, dass Klimaveränderungen in den vergangenen sieben Jahren nicht nur die Pflanzenwelt beeinflusst haben. In einer Höhe von 2700 bis 3500 Metern veränderte sich sowohl die Zahl der Mikroorganismen im Boden als auch die Zusammensetzung der Gemeinschaft. Davon profitierten unter anderem solche Mikroben, die Methan produzieren - ein potentes Treibhausgas. Der Klimawandel könnte sich durch diesen Effekt weiter beschleunigen.

[...]

Ähnlich mühsam ist es, die funktionellen Eigenschaften der neu entdeckten Arten zu charakterisieren. Das extrem langsame Wachstum vieler Einzeller macht ihre Analyse mit den üblichen Methoden so langwierig, dass sie den Rahmen von Doktorarbeiten oder die zeitlichen Vorgaben von Forschungsprojekten sprengen. 90 bis 99 Prozent der Organismen haben sich bisher überhaupt nicht im Labor kultivieren lassen. Sie wachsen einfach nicht in Petrischalen, egal mit welchen Nährstoffkombinationen Forscher sie hochzupäppeln versuchen. „Durch die Hetze um Mittel und Publikationen ist die geduldige, langsame Mikrobiologie der Kultivierung und Beobachtung von Kleinstlebewesen aus der Umwelt schon fast ausgestorben“, sagt Antje Boetius.

Aber auch auf diesem Gebiet gibt es Fortschritte, auf die man beispielsweise in der Medizin angewiesen ist. Anfang des Jahres sorgten Kim Lewis und Slava Epstein von der Northeastern University in Boston mit ihrem Team für Aufsehen, als sie ein Antibiotikum einer ganz neuen Wirkstoffklasse vorstellten: Teixobactin. Sollte sich diese Substanz in den bevorstehenden Studien als bei Menschen wirksam und sicher erweisen, wäre es das erste neue Antibiotikum seit 1987. Eine Sensation, jedoch wurde in den Berichten meist nur am Rande erwähnt, dass Teixobactin von einem bis dato nicht kultivierbaren Bodenbakterium stammt. Nun konnte es mit Hilfe einer in Boston entwickelten, erstaunlich schlichten Methode gewonnen werden; die Forscher tauften den winzigen Produzenten Eleftheria terrae.

Ende F.A.Z.-Auszug von JULIA GROS

Die Frage ist also, welche Verbesserung und Verschönerung wir uns also täglich zubauen und vernichten? Aber der Artikel deutet ja an, dass wir unser Wissen und unseren Ein- und UmBlick beständig erweitern. Es bleibt die Tatsache, dass wir weiterhin konsequent zubauen, zumüllen und vernichten.
Trägheit? Siehe oben.
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Das Foto ist ein Ausschnitt
aus der SZ vom 02. Juli 2015
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Titel: Das erLeiden des RobotEs

Das folgende Textchen ist eine weitere Reaktion und meine unermüdliche Antwort-Suche, auf das Frage: Wie nützlich sind Maschinen, wie gefährlich sind Maschinen und wie weit sollten wir sie nutzen und wie sollten wir sie gestalten?

Eine Facette der Antwort-Findung ist:

Schlimm ist ja schon, dass das Mensch die Verletzlichkeit und Verwundbarkeit des daSein im DaSein, also auch die jedes Menschen, weder besonders anerkennt, noch erst richtig wertschätzt, als das, was es ist: eine Grundlegung und Notwendigkeit des daSein und des DaSein als Ganzem; aber am schlimmsten daraufhin ist, dass das Mensch aufGrund dieser fehlenden Wertschätzung sich selbst für dauernd Unvollkommen, nein, mehr noch, weil Unvollkommenheit ist ja auch eine der Grundlagen des DaSein, nein, das Mensch hält das Mensch-daSein für überflüssig, arbeitet "heiter" an seiner Abschaffung.

Langer BandwurmSatz, *ich weiss.
Das Frage ist: "Wie weit geht unsere unbewusste Selbst-Ablehnung?"
Also ernstlich, wie stark ist unser Leiden am blossen daSein, ist die grausige Ablehnung des Selbst (und auch [je]des anderen Selbst) und das gewalt[tät]ige Misstrauen gegenEinander, das unser Normalzustand ist? Bis auf nur geringste Ausnahmen. So stark, dass viel-Es {Menschen} Maschinen für einen Ersatz oder "gute" WeiterEntwicklung des erdmondlichen und darin des menschlichen erLebens erachten, manch-Es sogar für "die besseren Menschen".

Anstatt wir Menschen also unser daSein in aller Verletzlichkeit und dauernden Unvollkommenheit endlich{keit} anerkennen und das wirklich Beste daraus gestalten (und da gibt es so einiges an Um- oder Aus-Gestaltung, sogar soviel, dass das wohl die "Phantasie" der meisten Menschen entweder überfordert und/oder verengt / verängstigt) und in überwiegender Freude (das Leid nicht vergessend, das auch am erLeben beteiligt ist; aber es muss ja nicht überwiegen, wie es das Aktuell tut, oder?) das bisschen erLeben geniessen, das jed-Es ist, werkeln wir verzweifelt und Fremd gesteuert (unbewusst) an unserer Abschaffung.

Denn, was bleibt dem Menschen übrig, wenn alles Tun und Wissen auf Technik übertragen ist, wenn der Optimierungs- und Effizienzsteigerungs-Wahn bald die Goldmedaille und das Siegerschleifchen umgehängt bekommt?

Mittwoch, 1. Juli 2015

Die Spree ist ein dünner Fluss

Titel: Vom unablässigen Lecken (tropf, tropf) des DaSein

Beruht das DaSein auf dem Prinzip Geben und Nehmen? Kennen Sie die Begriffe Permeabilität, Diffusion und Osmose?


Das folgende ist auch eine Reaktion sowohl auf den Umgang mit Geld und Macht innerhalb des EU und auch des Umgangs mit Zuwanderung und Flucht.

Und die Meisten in (mitten von) Ihnen werden vertraut sein damit, dass dieses DaSein keine vollständige Trennung kennt - deshalb hier folgend auch ein fast untrennbarer BandwurmSatz -, dass also ALLES und JEDES im DaSein in engerer oder weiterer Weise OFFEN ist. Geschlossenheit ist immer nur für eine messbare Grössenordnung möglich, daneben ist jeder Bereich, jede Haut, jede Mauer, jede Oberfläche durchlässig (Permeabel, von lat. 'per' = "hindurch" und lat. 'meare' = "passieren"), manche sogar transparent (lat. 'trans' = "hinüber, hindurch" und lat. 'parere' = "erscheinen, sichtbar werden, sich zeigen". Parere bedeutet aber auch, um das nicht zu vergessen "Folge leisten, folgen", als Hunde-mitbewohn-Es wissen Sie das sicherlich, denn welches Mensch würde nicht auf ein Bellen oder ein Schwanz-wedeln parieren, oder?). Diese Grundbedingung des DaSein: die weitgehende Offenheit und nur abschnittweise Undurchdringlichkeit im DaSein, ist eine der Voraussetzungen für die Veränderungen, die das DaSein ausmachen, neben der Möglichkeit eine Haut / Oberfläche zu bilden, also ein Innen und ein Aussen zu separieren (aus lat. 'se[d]' = "für sich, beiseite" und lat. 'parare' = "bereiten" [woraus das Wörtchen parat (bereit) haben / sein entstammt] wurde mittel-lat. 'separare' = "absondern, trennen") und somit eine Form im SEIN zu gestalten.

Ich vermute mal, dass das SEIN Formlos ist, aber das nur nebenbei. Das DaSein ist somit die darIn "schwebende" offene Form und Förmlichkeit.  

Daneben kennt das DaSein einen Prozess, den die Physik-Es nur unzureichend "Entropie" (altgr. Kunstwort ἐντροπία ist dt. entropía, von "ἐν" =  'an‚ in' und "τροπή = 'Wendung'genannt haben und der beschreibt, dass die Inhalte und Bestandteile eines geschlossenen (die Physik-Es denken da immer an einen Idealzustand, den es aber, wie oben beschrieben, in Wirklichkeit nicht gibt) Systems stets dazu tendieren, den gesamten RaumZeit-Bereich gleichmässig auszufüllen; falls in diesem System anfangs eine UnGleich-Verteilung bestand.

Was ist die Füllung von "Freiheit"?

Ich stelle die Frage: Wie viel NUR-menschliches Wollen und Wünschen, wie viel NUR-menschliche Richtung und Veränderung ist bisher im DaSein möglich? 
Also wie unbeeinflusst und unbestimmt ist das Mensch inmitten des DaSein?

Ist der Begriff "Freiheit" dafür schon möglich- wenigstens so, wie *ich ihn aktuell fülle -, oder sind Wir noch vollständig eingebunden in eine DaSein-Entwicklung? Und das, was Wir meistens in den Begriff "Freiheit" füllen ist allenfalls eine Ahnung, was noch alles ginge, wenn ...?

Dann ist diese "Freiheit" aber bestenfalls eine kurze RaumZeit-Pause, eine Schwelle, zwischen den Schienen, auf den Gleisen des DaSein-Zuges in Richtung eines Uns noch unbekannten Ziels.
Könnte ja sein (SEIN!?) oder?

Ich vermute, wir tun, zu was Wir geschaffen wurden und jedes einzeln-Es hat einen Platz darin und füllt eine kleine Facette der enormen Farbpalette der Vielfalt darin aus.
Ist das nun Folgende Meinung oder Ahnung? Sogar ein Wechsel der Farbe / Facette innerhalb einer persönlichen RaumZeit-Spanne ist möglich (Freiheit?), dafür müsste dann aber ein ander-Es wieder an den nun freien Platz wechseln, aber dafür sind Wir ja Genug.

Ich frage auch: Wie Selbst-Entschieden ist die Spezies - eine der Milliarden Spezies des DaSein - und wie Selbst-Entschieden ist eine der Formen der Spezies darin, also zum Beispiel ein Mensch? Wie weit Selbst-Entschieden?; ist genauer formuliert. Denn wirklich ALLES im DaSein ist in Spannen ausgebreitet, also ist auch die Selbst-Entscheidung eine Spanne von 'fast gar nicht' bis 'kaum mehr fassbar'.

Und mein Verdacht ist, dass das Mensch bisher Nichts Selbst-Entscheidet (was meist sehr wenig ist, wie die längeren Leses inzwischen wissen), sondern immer noch fast vollkommen von den Anfangsbedingungen des daSein, den Umständen der jeweiligen langfristigen Prägungen und von Umweltbedingungen und Notwendigkeiten (z.B. der rasch ansteigenden Menschen-Anzahl, in einem kleinen endlichen Planeten-System Erde-Mond) BESTIMMT sind. Wir Menschen sind immer noch Selbst-Bestimmt durch auch unsere Vergangenheit. Sowohl das Freiheit als auch das Selbst-Entscheidung sind freundliche Vorstellungen und Illusionen, die bei näherem Hinspüren und EinForschen schnell als solche entlarvt sind.
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Bin *ich eine Distel?
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Titel: Der Vorteil der RückBesinnung, oder vom süssen Naschen von Unter-leibern

Ein Zitat aus dem unten in Auszügen eingestellten F.A.Z.-Kommentar: "..., dass eine Gesellschaft, die sich als Wissensgesellschaft feiert, über sich selbst sehr wenig weiss." Sie vermuten richtig, wenn Sie vermuten, dass *ich diesen Satz als Selbst-Erkenntnis UND Bestätigung empfinde.

Denn das schrieb *ich erst vor drei Tagen und veröffentlichte es in dem Beitrag:
Petunien lügen nicht. Nicht?
Also ein Selbst-Zitat mit dem: "Titel: Das AnSchrei[b]en einer Mücke

W-Es glaubt{!}, dass wir Menschen, wenn wir für uns all-Es eine bedingungslose und erLeben-slange Grundversorgung erreicht haben, unseren "Betrieb" einstellen und unsere Infrastruktur verfallen lassen, nur weil wir gut versorgt sind, d-Es ist wirklich nicht zu helfen! Wir scheinen wirklich in Masse völlig blind für uns Selbst zu sein, völlig blind für unsere sozialen Bedürfnisse, unsere Hilfs-Bereitschaft, unser soziales Fühlen und Empfinden {darin auch das Denken}, und unsere natürliche Bereitschaft und Willen am Gelingen einer Gesellschaft mitzuwirken. Anzunehmen, dass dann all-Es oder auch "nur" eine Mehrheit nichts mehr tut, ist wirklich eine zumindest seltsame Verkennung alles Menschlichen. Selbst-Blindheit. Und eine fast freche Unterstellung."

Ob diese Stellungnahme - 
nämlich dass unser Wissen von den Grundlagen unserer Selbst- UND unserer sozialen Handlungen und auch Miss-Handlungen sehr dürftig ist - passend / stimmig ist, wartet noch auf einen überprüfbaren Beweis. Mir, und wohl auch Herrn Kaube und etlichen ander-Es, ist es bis zur verifizierten Tatsache nur noch wenige Zentimeter weit.

Obwohl es wahrscheinlich weniger um das Wissen geht, als vor allem um unseren Gebrauch davon, denn das Wissen von uns und um uns, ist über ein paar wissenschaftliche Fachgebiete verteilt und in der Kunst bereits reichlich vorhanden, wird aber weder zusammengestellt noch genutzt.


Genutzt m.a. für eine Befriedung unserer Ängste und unseres Misstrauens gegen Einander, genutzt für eine Aufhebung soo vieler künstlicher Grenzen und damit von fast allen aktuellen Konflikten, Krisen und Kriegen, und so vielem anderem mehr, was uns Menschen davon abhält friedlich und auskömmlich mitEinander umzugehen, und damit auch endlich wirkliche Freiheit zu erLeben.
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Gestern Mittag, Richtung Nord-
West über die Markthalle am
Marheinekeplatz nach
Berlin-Tiergarten
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Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 30. Juni 2015, Feuilleton, einem Kommentar von Jürgen Kaube

Überschrift: Sparpolitik in Europa. Die Stunde des magischen Denkens
Untertitel: Griechenland als guter Wille und Vorstellung: In einer Situation objektiver Ratlosigkeit gehört es zur Rolle von Intellektuellen und Technokraten, sich ganz sicher zu sein.


Daraus ein Auszug:

Europas Völker, was immer sie von ihren Regierungen halten, hassen einander trotzdem nicht. Soll man jetzt, nur um sich schon einmal die Pose als Warner zu sichern, sagen: noch nicht?

Die Ideologien als Beruhigungsmittel

Einstweilen dokumentiert das, was sich die Europäer an wechselseitigen Vorurteilen einreden lassen, eher als Niedertracht Orientierungslosigkeit; auch die der Bescheidwisser aller Lager. Die Redeweise etwa, die mitunter Schuldnerländer von Gläubigerländern unterscheidet, als wären nicht auch die Gläubigerländer verschuldet und als handelte es sich um kulturelle Unterschiede, lässt sich leicht durchschauen und ist doch so praktisch. Behauptungen wie die, „der Grieche“ arbeite zu wenig und gehe zu früh in Rente, kann jede Europäerin mit Internetanschluss in wenigen Minuten überprüfen. Dabei lässt sich dann womöglich die Einsicht gewinnen, dass eine hohe Wochenarbeitszeit weniger das Zeichen einer Mentalität als industrieller Unterentwicklung sein kann. Oder dass ein frühes Pensionsalter im öffentlichen Sektor mit einer der höchsten Altersarmutsraten in Europa einhergehen kann. Nicht einmal so insistent wiederholte Behauptungen wie die, Deutschland verdanke seinen Hartz-IV-Reformen die gute Form, weswegen ähnliche Programme – und dann auch der Mindestlohn? – für den Rest Europas ebenfalls geboten seien, sind bei den Leuten, die auf diesem Gebiet forschen, unumstritten.

Kurz: Die Dinge sind oft nicht so wie in den zu politischen Vereinfachungen angefertigten Beschreibungen. „Ideologien“ hat der amerikanische Ethnologe Clifford Geertz einmal geschrieben, sind nicht nur rhetorische Waffen, sondern auch kognitive Beruhigungsmittel, die gepflegt werden, weil es sonst zu kompliziert würde. Der Bürger soll entscheiden, aber nicht einmal die Politiker, Banker oder Ökonomen kommen ohne solche Beruhigungen aus. Gerade helfen besonders viele Stereotypen und abenteuerliche Vergleiche – „Griechenland durch Strukturanpassung so retten wie Brasilien“ oder „1953 bekamen die Deutschen doch auch einen Schuldenschnitt“ – darüber hinweg, dass eine Gesellschaft, die sich als Wissensgesellschaft feiert, über sich selbst sehr wenig weiß.

Alles eine Frage des guten Willens?

Das betrifft jedenfalls die öffentliche Debatte und gilt auch für die Darstellung der Kreditgeber, die als Armee boshafter Technokraten geschildert werden, die einer neoliberalen Wirtschaftsreligion protestantischer Herkunft anhängen, denen gegenüber die Politik – und natürlich die Gerechtigkeit – wieder zu ihrem Recht kommen müsse. Dass im selben IWF, dessen Sparformeln seine Chefin vorträgt, die wissenschaftliche Abteilung Aufsätze publiziert, die wenig enthusiastisch sind in der Beurteilung von Austeritätsprogrammen, passt nicht in ein solches Bild. Auch Paul Krugman und viele andere, vor allem amerikanische wie britische Ökonomen, die das Handeln der Troika seit längerem schon mit Kopfschütteln begleiten, sind nicht als Gegner der Marktwirtschaft bekannt.

Doch wer den Versuch macht, ihre Argumente nachzuvollziehen, den Kontroversen zu folgen, die sich an ihnen entzünden, die empirischen Befunde zu suchen, die man zu ihrem Beleg brauchte, stößt bald auf Oscar Wildes Satz über den Sozialismus: eine schöne Sache, aber es gehen einfach zu viele Wochenenden dabei drauf. Man lese einmal nach, was Erik Jones, der in Bologna und Oxford europäische Politische Ökonomie lehrt, im Januar diesen Jahres unter dem Titel „Wie man sich zwischen unterschiedlichen Erzählungen über die Eurokrise entscheiden sollte (und warum das eine Rolle spielt)“ bei der Europäischen Investitionsbank vorgetragen hat: Ist der Euro schlicht ein falsches Konstrukt, hat alles seinen Grund in exzessiven Staatsausgaben, in den drastischen Unterschieden der Wettbewerbsfähigkeit von Industrien oder – vierte Erzählung – in einer fehlenden europäischen Bankenunion? Und beantworte sich dann die Frage: Könnte es sein, dass manche den Primat der Politik einfach nur darum beschwören – und verrückterweise seinen Rückgewinn vom Kasperletheater der Herren Varoufakis und Tsipras erwarten –, weil sie Politik irgendwie einfacher finden, vor allem wenn man sie für eine Frage guten Willens hält?

Ende F.A.Z.-Kommentar von JÜRGEN KAUBE

Ist es nicht so, dass wir Menschen einander beständig durch mageres und sehr kleines Gruppen- und Grüppchen-Fühlen und darauf "schwimmend" diesem ängst-irnigen Denken blockieren?


Beharrlichkeit und Denunziation {
nur als EIN Beispiel, unsere anscheinend bloss zwei Hautfärbungen? Diese ebenso blinde Reduktion der tatsächlichen Vielfalt, dient doch wohl nur der Abwehr und der Überhebung? Jedenfalls nicht der Anerkennung von Wirklichkeit und der Würde der Gleich-Wertigkeit. Von IN Wirklichkeit gleich=wertigen und ebenso würdigen Menschen, egal welche Farben und Formen deren Oberfläche ist.}, statt Freiheit.
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*ich. Gestern Vormittag
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Als ein Mensch, das nun bereits seit Jahrzehnten mit grossem Interesse auch in den "Himmel" über uns und gaaaaaaaanz WEIT darüber hinaus schaut und die Ausforschungen von Astronomen und Astro-Physik-Es mit Freude aufsaugt, wird *mir unsere gemeinsame erdmondliche BiosSphäre stets etwas wichtiger.

Dieses Planeten-System - Erde-Mond - ist einzigartig und verletzlich und endlich. Und ist damit mit all den LebensFormen die darin erLeben gleich. Schaut ein-Es von uns, von etwas ausserhalb auf / in den Planeten hinab / hinein, wird -Es ergriffen von einer Überlagerung von Trauer und Freude und Scham, die ein-Es weinen lässt. Wenn -Es dann den Blick wendet, in die fast Unermesslichkeit des Universums und die Sterne und Galaxien die darin leuchten, wird dies-Es überwältigt. Minutenlang.

Wenn *ich dann wieder in diesen Planeten gedanklich zurück komme und den Fernseher anschalte oder eine Tageszeitung aufblättere, erschrecke *ich!

Und das mehr und mehr, je mehr *ich hinausschaue und vergleiche und hinein "blicke" und erfühle und erspüre, was wir hier gegen einander machen, wie trotzig wir Einander missverstehen, wie beharrlich wir Einander misstrauen, wie wir unser Wissen fast nur für das allernötigste nutzen und es ansonsten schmähen, wegg sperren oder vergessen.

All unsere Technik und Fertigkeit dient nur der Not, dem Spass und der Angst.

Der Freude, der Phantasie, dem Wohlwollen, der Logik, gar der Freiheit, gönnen wir bis Heute kaum Aufmerksamkeit, kaum Förderung, also keine RaumZeit, was, wie Sie wissen, sehr wenig von Etwas ist.

Das Mensch-daSein ist ein GötzenDienst, obschon es auch ergötzlich sein könnte. All das seltsame und ignorante Geschacher in Wirtschaft und Politik, eigentlich in allen Menschen-Bereichen? 


Aber *ich bin auch keine Idee, wie wir auf verlockende Weise die Lasten unserer teils Milliarden Jahre verschiedenster Einflüsse und Prägungen so abändern, dass wir unser Tun dem aktuellen SoSein widmen, statt beständig vergangenen Gegebenheiten nachzu eiffern und oft mit tödlichen Drohungen und auch Gewalt aufrecht erhalten zu müssen?


Der Zwang zur "Vergangenheit-sBewältigung" ist enorm stark. Ohne die Erkenntnis, dass diese Bewältigung überwältigt. Der Zwang zu Hierarchie ist so enorm verankert, dass jede Freiheit stets nur ferne Ahnung bleibt  (s.o.).

Der Druck zum Gruppen-ein- und aus->Schluss und damit der Anpassungs-Druck ist so enorm, dass Ruhe fast oberstes Gebot ist, wenn es nicht glücklicherweise noch dieses kleine wenig Chaos gäbe, das dem DaSein unausrottbar beigemischt ist.

Wie kann *ich unserem Treiben zuspüren, ohne beständig leidvoll zwischen Lachen und Weinen, zwischen Verzweiflung und Grausen hin und her zu schwanken? Statt das bisschen RaumZeit, das jed-Es nur ist, mitEinander in Frieden und Freiheit und aller uns möglichen gesunden Aufregung oder Anregung zu erLeben?