Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Dienstag, 2. September 2014

Selbst Revolution Unbeweglichkeit und Quälerei

Titel: Der Einzug der Selbst-Revolution

Das heisst, dass die Revolution, also die "Umwandlung" oder "Umwälzung", inzwischen beim einzelnen Selbst angekommen ist. 

Die einzelnen Gruppen oder Gesellschaften des Menschen sind zu einer Revolution nicht mehr lustig oder zu wenig frustig. Wenigstens die Gesellschaften des kapitalistisch erfolgreichen Nordens und Südens (Australien und Neuseeland) des Menschheit. Der Kapitalismus verhindert durch das systemisch bedingte Anpassungsvermögen und die sozialen Einsprengsel (Kinder-, Sozial- oder Arbeitslosengeld, Bildungszuschüsse, Rente, ...) jedwede radikalere und also auch schnellere gesellschaftliche Umwandlung und WeiterEntwicklung.

Das Mensch hat damit ein mehr oder weniger bequemes, gemütliches und haltbares (und wirtschaftlich erfolgreiches) System erschaffen, das einen schroffen und gewaltigen oder gewalttätigen Umbau mit Karamellschmelz über und zwischen dem Tortenboden und Zuckerguss (OBEN drauff! *ich hoffe, die Leses verstehen) verhindert. So weit, so gut. Ist ja nichts schlechtes.

Warum also daran etwas ändern?

Das System ist also beruhigend, ist angstlösend, ist absichernd nach Innen und Aussen, und kreiert damit Fülle in fast allen Bereichen. Sowohl in der Nahrung, in Werkzeugen, in Luxusgegenständen genauso wie in alltäglicher GebrauchsWare und auch - und das ist eine wichtige Individual-Folge des System-Erfolgs - in der Vervielfältigung der Ausgestaltung und Lebensplanung jedes einzeln-Es dieser Gesellschaften. Mensch kann und darf mehr und weiter verrückt sein.
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Schlafzimmer-Blick
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Verrückt ist bald das neue Normal.

Wenn also das erfolgreiche (was den Angstabbau, die Sicherheit und die Versorgung der MitGlied-Es angeht) System einen radikalen (und die Leses wissen vielleicht, dass "radikal" nichts mit Brutalität oder sonst einer Gewalt zu tun hat, also Angst machen müsste, sondern von lat. 'radix' abstammt, was "Wurzel" heisst, also heute "grundsätzlich" oder auch "umfassend" bedeutet) Wandel, oder auch eine tiefgreifende Weiterentwicklung verhindert, was ist zu tun, wenn die umgebenden und auch die inneren Entwicklungen einen solchen tiefreichenden Wandel verlangen? 

Der Klimawechsel hin zu höheren Durchschnittstemperaturen und somit (radikal?) sich verändernden Landschaften und die technologischen Möglichkeiten, die uns die Biogenetik, die Nanotechnologie, die Pharmakologie, die Mathematik - auch mit den gesamten elektronischen Gadgets im Gefolge - und und und, und unsere Phantasie und Lust anbieten, fordern und fördern jedoch ein MitEntwickeln auch des MitEinander, also der Ordnung und Struktur der menschlichen Gesellschaften / Gemeinschaften / Gruppen, bis hin zur Klein[st]-Familie. 

Der Kapitalismus ist inzwischen eine (un)wohlige Blase der Verzögerung.

Das erdmondliche LebeWesen ist träge. Das Mensch ist es also auch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber das ist ja klar, weil es immer Ausnahmen geben muss, die eine Regel bestätigen müssen. Das Mensch hat es gerne gemütlich, auch gerne auf "Kosten" der MitLebeWesen und auch auf Kosten von anderen MitMenschen. Hauptsache mir geht's gut, ist die Grundeinstellung.
Das ist auch die Grundeinstellung des Kapitalismus. 

Diese Grundlegung des aktuellen GesellschaftsSystems - eine wurschtige Kurzsichtigkeit und planloser ängstlicher BereicherungsFrust -, wird den tatsächlichen Bedingungen und Verhältnissen der LebensUmwelt nicht mehr gerecht. Die Endlichkeit sowohl der Ressourcen, als auch des "Raumschiffs",  in dem wir alle erLeben, ist darin nicht eingepreist. Auch die Rechte, Nöte und Bedürfnisse unserer MitLebeWesen kommen darin nur am äussersten Rand vor. Dass uns Menschen das jedoch bis ins innerste berührt, wird vor lauter Ängstlichkeit kaum wahrgenommen.

Was bleibt, ist ein grundsätzlicher Wandel im Verständnis des Selbst.

Vielleicht besser, ein tiefgreifender und weitreichender Umbau des Selbst.
Jedes einzelnen Selbst. Und genau davor beginnt die Angst.

Mehr noch, eine Panik, die sogar ein daran Denken sofort abblockt. {Wieder erinnert: Ausnahmen bestätigen die Regel.} Einigen, auch *mir ist klar, dass wir ausgemerzt werden, wenn wir so weiter machen. Und das phantastische und zumeist unbewusste ist, wir Menschen sorgen mit dazu, wir übertragen mehr und mehr, was uns jetzt ausmacht, was wir jetzt sind und was wir jetzt können, auf Maschinen. Und sind in Massen sogar willig, uns zu technischen "Lebewesen" zu "verbessern", zu Cyborgs. Immer mehr überträgt das Mensch das vielfältige Selbst auf Maschinen.
Ist das der "Weisheit" letzter Schluss? 

Derweil ist das Potential des Mensch-Sein noch ängstlich ungenutzt.
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Ist das jetzt fies, dass wir nicht viel
anders daSind, als Diese da?
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Titel: Der aktuelle Mangel an Selbst-Sein

Überschrift: Dialektik der Abklärung
Untertitel: Die Jungen von Heute wollen alles richtig machen. An der Uni lehnen sie Vorgaben nicht ab - sie fordern sie ein. Über das Leben einer Dozentin als Animateurin, Erzieherin und Motivationstrainerin.
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Quelle: Die Auszüge sind aus: Der Tagesspiegel, vom 31. August 2014, von Christiane Florin

Einerseits ist das bekannt und normal, dass die allermeisten MitMenschen kaum mehr Beweglichkeit und Interesse aufwenden, das mehr ist als blosse Befürfnisbefriedigung und Anpassungsarbeit.

Andererseits ist es bei dem Wandel, den sowohl die klimatischen und technischen, als damit einhergehend auch die menschlich gesellschaftlichen Veränderungen einfordern, erschreckend, wie stupid und desinteressiert die Masse das persönliche Geschenk der erdmondlichen (menschlichen) Lebendigkeit herunterlebt?
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*ich
Morgendliche Frisur-Quälerei
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Titel: Tier Quälerei

Gerade sah *ich wieder die Bilder von MitTier-Transporten und sogenannten Tierzucht-Betrieben. Wie das Mensch teilweise die MitLebeWesen misshandelt, ist eine einzige Scham.

Wann beginnen Wir - und da beziehe *ich alle erdmondlichen LebeWesen mit ein - Einander kein Leid mehr anzutun, genauer kein Leid, das über den nötigen Schmerz bei Abschieden (Trennungen / Tod) und sonstigen kleinen Enttäuschungen des Alltags (die Lieblings-irgendwas ist gerade aus) hinausgeht?

Warum schaue *ich solche Bilder immer wieder an, warum flüchte *ich nicht davor, was normal ist, was fast alle ander-Es tun? Vielleicht, weil *ich eine Idee bekommen möchte, dieses "normale" Verhalten gegen- und miteinander zu ändern.

Und die längeren Leses meiner Beiträge wissen, dass *ich ein Tier bin - auch ein Tier bin -, dass m*ich TierQuälerei also immer auch mitbetrifft, sei das Tier auch eine andere Art, als Ich.

Ein Mensch.

Freitag, 29. August 2014

Spalt und Mensch, Kaninchen!

Titel: Vom daSein vor einem Spalt

Manchmal ist hinter einem Spalt, der kaum auffällt, an dem fast all-Es vorbei geht, ohne gross auf das DaHinter dem Spalt zu achten, manchmal ist hinter einem schmalen Spalt, der kaum ein-Es auffällt, fast AllEs und all-Es enthalten, was dieses ein-Es nicht weiss und nicht kennt.

Und in den allermeisten Fällen ist das, was ein-Es kennt, eben nur ein schmaler Spalt. Und wenn dieses ein-Es dann durch diesen schmalen Spalt hindurch blickt, dann schreckt Es oft ganz schnell zurück, denn die WEITE dessen, was ein-Es nicht kennt, ist für fast jed-Es erst einmal erschreckend.

Für fast All-Es ist somit das Nichts fast AllEs und all-Es ausser ein-Es.
Und manchmal geht es auch mit einem Wort so, wie mit einem Spalt.
Das Wort ist ein schmaler Spalt, das eine riesige WEITE "verbirgt".

So ein Wort ist: 'das Gleiche'.
Denn das Gleiche enthält fast AllEs und all-Es, ausser je ein-Es.
Und dasSelbe enthält immer nur ein-Es oder ein-etwas.
Was oft für Nichts gilt oder dafür gehalten wird.

So ist dasSelbe das kleinste Wort, das Wort mit dem kleinsten Inhalt. DasSelbe ist immer nur Eins. So ist auch das Mathematik ein Inhalt des Sprache[n], und ein zweites Wort für die Zahl 1 ist dasSelbe. DasSelbe = 1.
Oder: DasSelbe ist Eins. Immer und nur.

Ein-Es ist dasSelbst. Nur jeweils ein-Es = ein-Selbst.
Darin sind wir AllEs und All-Es Gleich.
Die Gleichheit besagt also, dass wir AllEs und All-Es verschieden sind.
Aber für uns AllEs und All-Es gilt dasSelbe, wir sind jeweils Eins / ein-Es.

Daher gilt: 1 = AllEs + All-Es
Das Gleichheit wiegt dasSelbe ab.
Oder wiegt Es falsch?
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Wiese am Landwehrkanal, mit Name.
Kann *ich aber kaum mehr lesen
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Titel: Der fast unmerkliche Abbau der Selbst-Distanz und der darin verwickelten Aussonderung oder Überheblichkeit

Überschrift: Mensch, Kaninchen! 
Untertitel: Hat sich die Mama gekümmert? Waren die Geschwister gemein? Die Persönlichkeit von Nagern entwickelt sich ähnlich wie bei Menschen
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 29. August 2014, Seite: Wissen

Das Mensch verliert von Forschungsergebnis zu Forschungsergebnis mehr Alleinstellungsmerkmale. Tja, unsere vollkommen natürliche und normale Selbst-Überhöhung und Spezies-Überheblichkeit bauen wir Menschen nach und nach ab.
Warum nur, tun wir das?

Warum betten wir Einander sowohl als Gattung, als auch als Einzel-Heit, mehr und mehr in dieses erdmondliche Geschehen als Gleiche und miteinander tiefer verbundene ein, als das [aufgepasst:] Gefühl je gedacht hatte? Das Gefühl dachte und tut das in den Meist-Es bis eben Jetzt, dass wir etwas ganz besonderes seien, etwas herausgehobenes aus dem erdmondlichen daSein.

Tja, vor ein paar Jahren las *ich einen Artikel von Entomologen (Insekten-Forsch-Es, hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenkunde), die in vielen Beobachtungen und Versuchen bemerkt hatten, dass JEDE Ameise eines "Staates" - mit Millionen MitGliedern - eine spezielle, von allen anderen Ameisen klar verschiedene Persönlichkeit ist.

Und jetzt auch Kaninchen.

Das Mensch ist nicht alleine.
Mit keiner Ausprägung ist Es etwas aussergewöhnliches, sondern ist so verschieden von allen erdmondlichen Mit-LebeWesen, wie die Butterblume vom Hängebauchschwein.

Wo soll diese ErkenntnisWut noch enden?

Mir ist ganz klar, dass die fort und fort wachsende Selbst-Erkenntnis und die Einbettung als  willkommenes und gleichwertiges LebeWesen in diesem DaSein zu mehr und mehr Glück führt.

Und was werden wir dann in Bälde essen?
Beste Nahrung! Aber keine Mit-LebeWesen mehr.